Barcamptools.eu mit neuem Ticketmodus

Unsere Software zum Organisieren von Barcamps und ähnlichen Veranstaltungen hat einen „Ticketmodus“ bekommen. Damit können sich Teilnehmende nicht nur für einzelne Teil-Events anmelden, sondern auch für ganze Camps/Veranstaltungen. Als Organisator*in könnt ihr unterschiedliche Tickets anbieten, so dass verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können.
 
Neu verfügbar sind auch Einstellungen für eigene AGB und Stornierungsregelungen.
 
Eine ausführliche Beschreibung der neuen Funktionen findet ihr demnächst auch unter http://blog.barcamptools.eu. Die zugrundeliegende Software „Camper“ wird als OpenSource-Software entwickelt und kann frei über Github bezogen werden (https://github.com/comlounge/camper).
 
Wie bei allen größeren Umbauten können noch Fehler auftreten. Wir freuen uns über euer Feedback!

DBJR_Antrag und Antragsgrün 2017

In wenigen Tagen erscheint mit Version 3.6.0 das erste Release von Antragsgrün im Jahr 2017: Ein guter Zeitpunkt also, um sich über die weiteren Entwicklungsziele für das laufende Jahr Gedanken zu machen. Der DBJR ist bei der Entwicklung von Antragsgrün nicht federführend, sondern beteiligt sich durch intensives Testen, Verbesserungsvorschläge und finanzielle Ressourcen. Unser Ziel ist es, das ursprünglich für Parteien erdachte Antragsgrün für Einsatzzwecke bei Jugendverbänden oder anderen NGOs immer nützlicher zu machen. Vor wenigen Tagen trafen wir uns mit dem Hauptentwickler Tobias Hößl und berieten die Entwicklungsschwerpunkte, die wir im Jahr 2017 setzen wollen.

Anders als es der Name „Antragsgrün“ suggeriert, umfassen die Möglichkeiten des Tools deutlich mehr als nur den Einsatz für „Antragsberatung“.

Übersichtlicher diskutieren durch Ausschöpfung digitaler Möglichkeiten

Seitdem der DBJR sich in die Entwicklung von Antragsgrün einbringt, lag bei uns der Schwerpunkt in der Verbindung von Online- und Offlineprozessen: Antragsgrün sollte die übersichtliche Erarbeitung von Texten ermöglichen und dies zugleich für reine Onlineprozesse wie auch eine Beratung und Diskussion auf einem Live-Treffen unterstützen: Der Visualisierungsmodus („Änderungsanträge einpflegen“) kam damit hinzu. Dank des Antragtools zeigte sich in Arbeitsgruppen und Gremien, dass sich die Notwendigkeit verringerte, Diskussionspapiere und ihre Änderungsvorschläge jeweils auf Papier zu verteilen. Zugleich erhöhte sich damit auch die Geschwindigkeit fürs Einbringen von neuen Ideen und Vorschlägen deutlich. Die größere Transparenz wiederum brachte Antragsgrün an seine Grenzen: Mehrere Vorschläge, die sich alle auf dieselbe Textstelle beziehen, sind im Tool kaum mehr darstellbar. Dieses Problem ist zwar auch bei zahlreichen Änderungsvorschlägen in Papierentwürfen altbekannt, jedoch zeigt sich durch die höhere Präsenz eines Onlineverfahrens das Problem in noch drastischerer Weise. Zugleich wurde die Verwirrung von Teilnehmenden bei komplexen Diskussionen durch eine weitere, noch bestehende technische Limitierung von Antragsgrün verstärkt: Der aktuelle Diskussionsstand einer Live-Beratung kann nur durch den administrativen Visualisierungszugang verfolgt werden. Hier ist Antragsgrün also noch nicht über die Beschränkungen der früheren Papierform hinausgewachsen.

Als Entwicklungsziele für 2017 haben wir uns daher vor allem vorgenommen, dass die Darstellung komplexer Diskussionsstränge für Teilnehmende schneller erfassbar gemacht werden soll. Die digitalen Möglichkeiten können hier also noch deutlich stärker ausgeschöpft werden.

Unnötige Komplexität aus Diskussionen herausnehmen

Als ersten Schritt, um die Textberatung zu vereinfachen, wollen wir eine Funktion integrieren, die es ermöglicht unstrittige Änderungsvorschläge oder redaktionelle Änderungen schon vorab direkt zu übernehmen. In Gremiensitzungen gäbe dies Originalantragstellenden die Möglichkeit manche Diskussion zu verkürzen und mögliche kollidierende Vorschläge zum gleichen Textabschnitt später zu vermeiden.
Konzeptionell ist die Herausforderung dabei, zu verhindern, dass sich mit der Übernahme einer Änderung andere Änderungsvorschläge nicht mehr im Text verorten könnten. Der Umgang mit solchen Fällen kann keine Software lösen, da es sich um inhaltliche Abwägungen handelt.

Kollidierende Änderungen sollen in der Visualisierungsansicht übersichtlicher dargestellt werden. Erste Schritte hierfür sind bereits umgesetzt: Die Kollisionen werden nun neu optisch durch eine feine Linie am Anfang und Ende vom Resttext abgehoben. Ein kurzer Texthinweis zum Anfang/Ende wird noch ergänzt werden, damit die fraglichen Stellen wirklich klar abzugrenzen.
Häufig zu Verwirrungen führte auch das Verschieben von ganzen Textabschnitten. Während ein Mensch ein Verschieben aus inhaltlichen Gründen klar nachvollziehen kann, entspricht das Verschieben aus Softwareperspektive lediglich einem Entfernen und einer Neueinfügung an einer anderen Stelle. Hier wollen wir noch an Konzepten arbeiten, damit Antragsgrün eine Verschiebung als solche erkennt und damit entsprechend umgehen kann.

Sich selbst schneller informieren können

Anders als bei papiergebundenen Textentwürfen könnte ein digitales Werkzeug Veränderungen nahezu ohne Verzögerung zur Verfügung stellen. Um dem Informationsbedürfnis der Diskutierenden besser zu entsprechen, sollen auch die Teilnehmenden künftig einen Lesezugriff auf die bestehende „Änderungen einpflegen“-Ansicht bekommen.
Hierzu wird Antragsgrün voraussichtlich in kurzen Abständen den aktuelle Diskussionsstand zwischenspeichern und allgemein verfügbar machen. Diese Funktion hat noch einen angenehmen Nebeneffekt: Bisher erlaubte Antragsgrün nur einen Durchgang zur Live-Diskussion. Das Abspeichern aus der Visualisierungsansicht hatte bisher zur Konsequenz, dass Änderungsanträge nicht mehr sichtbar waren. Durch die Weiterentwicklung werden künftig auch mehrere Lesungen/Behandlungsrunden eines Textentwurfs und seiner Änderungsvorschläge möglich.

Weitere Veränderungen

An vielen Stellen in Antragsgrün werden weitere Verbesserungen vorgenommen werden, um die gemeinsame Texterarbeitung und -diskussion komfortabler zu machen. Neben hilfreichen Benachrichtigungen bei zeitkritischen Fragen (Änderungen verfolgen) innerhalb des Prozesses ist Antragsgrün durch neue Import- und Exportfunktionen (z.B. OpenSlides) immer besser auch auf den gesamten Workflow vorbereitet.

Das Feedback von Nutzenden ist bei der Entwicklung sehr hilfreich. Wir bringen eure Kritikpunkte, Vorschläge und Ideen gerne in die weitere Entwicklungsplanung mit ein.

 

Wollen Sie nicht, dass diese Atombombe gezündet wird? Ja / Nein.

Zugegeben, das Beispiel aus der Überschrift ist etwas weit hergeholt. Aber es verdeutlicht die Herausforderungen bei der Entwicklung gut verständlicher Nutzerführung: Schneller als man denkt, hat man bei solchen Formulierungen die falsche Option angeklickt.

Auch im ePartool finden sich noch einige Funktionen, die verwirrend formuliert sind: Auswahlmöglichkeiten wie „Artikel noch nicht veröffentlichen: ja/nein“ oder „Zeige kein vollständiges Datum: ja/nein“ sind gerade durch die doppelte Verneinung sehr fehleranfällig. Dieses Problem betrifft nicht nur die Nutzer_innen, sondern auch alle, die an der Programmentwicklung arbeiten.

Zudem funktionieren die deutsche und die englische Sprache hier unterschiedlich – im Deutschen würde man auf die Frage „Du arbeitest am Samstag nicht, oder?“ ein „Nein, ich arbeite nicht“ antworten, im Englischen hingegen ein „Yes (I agree), ich arbeite nicht“.

In Vorbereitung auf die weiteren Sprachversionen des ePartool durchkämmen wir derzeit die Programmierung und Datenbankdefinitionen auf solche Stolperfallen.

Work in Progress: ePartool in Version 4.1.2 erschienen

Das erste Release im neuen Jahr kommt mit einem umfangreichen Entwicklungslog von 85 erledigten Aufgaben: Es gibt Neues sowohl für die Nutzer_innen wie auch unter der Haube.

Der Großteil der Entwicklungsarbeit an dieser Version beinhaltet Verbesserungen, damit das ePartool auch langfristig einsetzbar bleibt. Dies umfasst Dinge wie verbesserte PHP 7-Unterstützung, erweiterter Unicode-Raum, Beginn des allmählichen Abschieds vom ZEND-Framework, Follow-up-Handling bei über 9999 Beiträgen und mehr Schutz vor unvorhergesehen Zuständen im System.

Was es sichtbar Neues gibt

Abstimmungsergebnisse verlinken nun individuell zur Zeitleiste eines Beitrags, falls eine Reaktion oder Wirkung zum Beitrag existiert. Bisher verlinkten die Abstimmungsergebnisse auf die ursprünglichen Beitragsseiten, was für Besucher_innen wenig Nutzen brachte. Die optische Lösung entspricht noch nicht 100%ig unseren Vorstellungen: Der notwendige Kompromiss für eine funktionierende Lösung sowohl für Maus wie auch für Touchbedienung ist vorläufig und beachtet, dass man auf Tablets und Smartphones kaum Möglichkeiten wie ein Mouseover am Desktop hat – gerne könnt ihr uns eure Verbesserungsvorschläge mitteilen.

Bildschirmfoto Gruppengrößen

Für jede Beteiligungsrunde können Gruppengrößen nun individuell eingestellt werden.

 

Das automatisches Erkennen/Verarbeiten von Videobeiträgen wurde verbessert: Es werden mehr Fälle abgefangen, wie die Videolinks von den Nutzer_innen eingetragen werden und dann weiterhin korrekt eingebettet werden können (verschiedene Adressierung derselben Inhalte wie www.youtube.com, m.youtube.com, mit und ohne https, mit und ohne www usw.)

Das ePartool ist flexibler geworden und erlaubt es künftig für jede Beteiligungsrunde  Altersgruppen und Gruppengrößen spezifisch anzupassen. Standardmäßig eingestellt sind die bisherigen Gruppen.

Das Abstimmungsmodul wurde ebenfalls weiter auf die unterschiedlichen Einsatzzwecke optimiert: Zu Abstimmungen kann die Wahlmöglichkeit »Keine Meinung« künftig ein- und ausgeschaltet werden.

Die Hilfefunktion ist auf mehr Seiten im Redaktionsbereich verfügbar (aber noch nicht mit Inhalten gefüllt) und der Editor für die Hilfeseiten wurde übersichtlicher gestaltet. Hilfreich ist auch die neue Statusanzeige, die Auskunft darüber gibt, welche Abstimmungseinladungen bereits verschickt wurden und welche nicht.

Work in Progress – so geht’s weiter

Dank vieler Fehlerbehebungen und Verbesserungen ist die neue Version gut auf den Einsatz auch auf eurem eigenen Server vorbereitet. Die Entwicklungsarbeit ist derzeit jedoch in vollem Gang und bereits vor Ende Februar werden wir eine neue Version vorstellen, die weitere Verbesserungen beinhaltet.

Auf unserer Seite „Download / Installation“ findet ihr die aktuelle Version zum Herunterladen.

Probleme beim Aufrufen von Yourpart.eu?

Probleme beim Ansteuern von Etherpads auf yourpart.eu? Kein Problem: Lasst das „www.“ in der Adresse weg.
Was passiert ist: Beim Übergang zur verschlüsselten https-Verbindung ist uns das www. wohl in der Konfiguration durchgerutscht. In den kommenden Tagen wird das Problem behoben sein und ihr könnt mit und ohne www. – und stets automatisch verschlüsselt – wieder darauf zugreifen.
[Update 31.01.2017] Mittlerweile ist der Server auch mit „www.“ wieder erreichbar.

Entwicklungsschwerpunkte 2017 für das ePartool

Das ePartool hat im Jahr 2016 einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nicht alles, was wir umsetzen wollten, haben wir geschafft. Aber auch für 2017 wird die Entwicklung aktiv weitergehen.

Folgende Schwerpunkte wollen wir im Jahr 2017 setzen:

  • Multiple-Choice-Umfragen: Die Entwicklung ist schon weit fortgeschritten. Es ist davon auszugehen, dass sie noch im 1. Quartal 2017 zur Verfügung stehen wird.
  • Regional verortete Beteiligungsrunden: Schon lange geplant ist auch die Möglichkeit für Beteiligungsrunden, die über eine Landkartenfunktion regional verortet sind. Relativ sicher werden wir auch diese Funktion noch im 1. Halbjahr vorstellen können.
  • Nutzung des ePartool ohne eigene Installation: Der Ansatz des ePartool, dass alle eingegebenen Daten auf einem selbstverwalteten Server bleiben, ist zwar aus Datenschutzsicht sehr gut, allerdings stellt es gerade kleinere Projekte oft vor die große Herausforderung, die Installation und Wartung des ePartool zu organisieren. Aus diesem Grund ist geplant, dass wir auch einen zentralen ePartool-Server anbieten, über den Beteiligungsrunden durchgeführt werden. Hierzu müssen allerdings noch einige Datenschutz-, Rechts- und Umsetzungsaspekte diskutiert und geplant werden.
  • Verbesserte Upgradefähigkeit bestehender Installationen: Wer das ePartool auf einem eigenen Server betreibt, hat bisher immer wieder mit Herausforderungen zu kämpfen, wenn ein Upgrade auf eine neue Version ansteht. Wir wollen diesen Prozess verbessern und arbeiten an konkreten Hilfestellungen.
  • Mehrsprachigkeit: Das ePartool wird künftig nicht nur in einer deutschen und englischen Sprachversion verfügbar sein. Darüber hinaus arbeiten wir derzeit an einer vollständigen Übersetzung ins Französische, Spanische, Tschechische, Polnische, Russische und sogar ins Arabische. Zugleich werden Nutzer*innen künftig auch im Frontend die Sprachversion flexibel für sich umschalten können.
  • Mobile Nutzung: Seit mehreren Jahren ist das ePartool auch auf eine Nutzung von mobilen Geräten und Touchbedienung eingestellt. Um die Übersichtlichkeit gerade auf kleineren Bildschirmen zu wahren, wollen wir die Nutzeroberfläche noch ein wenig entschlacken. Darüber hinaus planen wir die Unterstützung des WebApps-Ansatzes, so dass das ePartool auch als „App“ genutzt werden kann – ohne dass für jedes Betriebssystem eine eigeständige ePartool-Version entwickelt werden muss.
  • Zugänglicherer Entwicklungsprozess: Während das ePartool zwar als OpenSource-Software quelloffen und kostenfrei zur Verfügung steht, ist der eigentliche Entwicklungsprozess noch nicht so zugänglich, wie wir uns das idealerweise vorstellen. Dazu gehört im Übrigen auch das Folgen von Standards: Auch wenn die Codequalität kontinuierlich besser wird, müssen wir noch an einigen Stellen ran; insbesondere bei der Datenbankdefinition werden wir noch an verbesserter Konformität mit Programmierstandards arbeiten.
  • Technisch aktuell bleiben: Das von uns eingesetzte PHP-Framework ZEND v1.12 wird künftig nicht mehr mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt. Die neuen Versionen von ZEND haben uns jedoch nicht überzeugt und daher werden wir einen Umstieg auf Symfony einleiten.

Gerne hören wir von euch, was eure Wünsche und Vorschläge sind!

Mehr Datenschutz beim Yourpart-Etherpad

Das Etherpad unter www.yourpart.eu ermöglicht unkompliziert ein gleichzeitiges Arbeiten an Texten selbst über Distanzen hinweg. Nach einem Serverwechsel können wir den Dienst nicht nur zuverlässiger anbieten, sondern nun auch Datenschutz und die Wahrung der Privatsphäre der Nutzer*innen verbessern.

Ab sofort sind alle Verbindungen zum Etherpad-Server unter yourpart.eu automatisch verschlüsselt. Texteingaben können also auch beim Arbeiten in öffentlichen WLANs nicht von Dritten mitgelesen werden.

Screenshot

Beim Anlegen eines Pads lässt sich ein automatisches Löschen nach 30 Tagen Inaktivität eintragen (Screenshot: yourpart.eu)

Spannend ist auch die Neuerung, dass man beim Neuanlegen von Pads auswählen kann, ob das Pad nach 30 Tagen Inaktivität automatisch gelöscht werden soll: Veraltete Texte sind also nicht mehr automatisch für immer öffentlich abrufbar. Nutzer*innen haben damit künftig die Wahl, ob sie nur kurzfristig mit einem Pad arbeiten oder langfristig Inhalte zur Verfügung stellen wollen. Bestehende Pads werden durch diese neue Option natürlich nicht verändert.

Wir glauben, dass wir mit diesen beiden Verbesserungen eine Brücke zwischen dem offenen Ansatz von Etherpads und zugleich dem Wunsch nach einem gewissen Datenschutzniveau schlagen konnten.

Barcamptools: Version 2.1 des „Camper“

Auf www.barcamptools.eu  können Barcamps, Seminare und ähnliche Veranstaltungen kostenfrei organisiert werden. Seit dem Jahreswechsel stehen mit der Version 2.1 des „Camper“ zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung und das Managen von Veranstaltungen wird komfortabler.

Hilfreich: Checkliste für die Veranstalter

Der Funktionsumfang der Barcamptools ist mittlerweile recht weitreichend. Um die Übersicht nicht zu verlieren, wird man als Veranstalter*in nun durch eine digitale Checkliste beim Verwalten unterstützt. Natürlich sind aber nicht alle Punkte für jede Veranstaltung zwingend erforderlich.

Screenshot

Die neue Checkliste für Veranstalter (Screenshot barcamptools.eu)

Im Bereich der Sessionplanung kann die Anzahl der Interessent*innen pro Session vermerkt werden. Dies kann wichtig sein, wenn man z.B. Sessions noch einmal umorganisieren will.

Automatische Medieneinbindung

Bislang war es nicht möglich, YouTube-Videos oder andere Quellen direkt in die Barcamp-Beschreibung einzubinden. Ab jetzt geht dies einfach durch die Angabe der Web-Adresse – um den Rest kümmert sich das Tool selbst.

Registrieren und Anmelden in einem Schritt

Etwas verwirrend war bislang die Notwendigkeit sich vor der ersten Anmeldung zu einem Barcamp separat auf der Plattform registrieren zu müssen. Diese beiden Schritte haben wir nun in einen Schritt zusammengefügt.
Auf Wunsch kann man sich als Barcamp-Admin jetzt Mails zusenden lassen, wenn sich Teilnehmende registrieren oder wieder absagen. Man wird also schneller über Veränderungen der Anmeldezahlen informiert und behält also etwas einfacher den Überblick. Eingeschaltet werden kann das im allgemeinen Barcamp-Bearbeitungs-Formular.

Open Source – Feedback willkommen!

Der „Camper“, auf dem die Plattform barcamptools.eu basiert, wird im Rahmen von jugend.beteiligen.jetzt als OpenSource-Software weiterentwickelt. Der Quellcode und eine Installationsanleitung für eigene Server ist auf https://github.com/comlounge/camper verfügbar.

Abstimmungsergebnisse und (un)bestätigte Teilnahmen

Die Hürden zur Teilnahme an Beteiligungsrunden im ePartool sind bewusst niedrig angesetzt. Um abstimmen zu können, benötigen Teilnehmende lediglich einen „Abstimmungscode“ und eine eMail-Adresse. Die Abstimmungsteilnahme muss dann lediglich über einen Bestätigungsklick in einer automatisch vom System verschickten Mail endgültig bestätigt werden. Wenn Teilnehmende als Mitglieder einer Gruppe mit abgestimmt haben, dann muss auch der/die Gruppenverantwortliche die Teilnahme per Klick bestätigen.
Den Bestätigungsklick haben in der Vergangenheit viele Teilnehmende schlicht vergessen oder haben erst nach Ende der Teilnahmefrist versucht ihre Abstimmung zu bestätigen. Aufgrund dieser Erfahrungen hat das ePartool in der Vergangenheit beim Abstimmungsergebnis pragmatisch alle Teilnehmenden gezählt, solange ihre Teilnahmeberechtigung nicht explizit abgelehnt wurde. Seitdem das ePartool automatisch Erinnerungsmails verschickt, ist es unwahrscheinlicher geworden, dass die Notwendigkeit der Bestätigung einer Abstimmungsteilnahme übersehen wird. Daher unterscheidet das ePartool ab Version 4.x nun korrekterweise nicht-bestätigte von bestätigten Teilnahmen und berechnet das Abstimmungsergebnis standardmäßig nur noch auf Basis der bestätigten Nutzer_innen.

Spin-Offs: Synergien durch Ausgliedern einzelner Tool-Funktionen

OpenSource-Software mit einer entsprechend freien Lizenz bietet die Möglichkeit, auf bestehenden Entwicklungen aufzubauen und diese auch in anderen Projekten weiterzuverwenden. Im ePartool verwenden wir zahlreiche OpenSource-Entwicklungen aus der Community.

Im Rahmen unserer Tool-Entwicklung versuchen wir Möglichkeiten zu finden, dass auch bestimmte Module oder Einzelfunktionen unserer Tools in anderen Projekten verwendet werden können. Dazu müssen zwar Bestandteile möglicherweise extra ausgegliedert werden, aber der im Vergleich zur (Neu-)Entwicklung eher geringe Zusatzaufwand kann sich lohnen: Der Gedanke dahinter ist, dass die Ressourcen, die wir in die Entwicklung von Werkzeugen stecken, nicht ausschließlich in eigenen Tools „vergraben“ werden sollten. Einige der Funktionen können auch in anderen Projekten nützlich sein.

Unser Ziel ist dabei, dass das Zurverfügungstellen einzelner Bausteine für Andere dabei stets unter einer möglichst wenig beschränkenden OpenSource-Lizenz erfolgen und auf einer öffentlichen Plattform wie Github zu beziehen sein soll. Dieses Ausgliedern von Modulen führt im Idealfall dazu, dass diese von anderen Entwickler*innen aufgegriffen und für weitere Einsatzzwecke angepasst werden. Diese Veränderungen können wiederum auch in unsere Projekte zurückfließen.

Das größte daraus bisher entstandende Projekt ist „Bootstrap UI“: „a Bootstrap extension for building beautiful web app user interfaces.“. Dank dieses Projekts können komfortable Benutzeroberflächen schneller und schöner gestaltet werden. Das Projekt entstand in mehreren Jahren der ePartool-Entwicklung und wird mittlerweile von der Prager Agentur VisionApps ohne unser Zutun weiterentwickelt. Auf der dafür eingerichteten eigenen Website steht eine Demoversion zum Testen zur Verfügung (auf „Demo“ klicken, die E-Mail-/Passwortfelder ignorieren und einfach auf „Sign In“ gehen).

Screenshot der Bootstrap UI Demoversion

Screenshot: demo.bootstrap-ui.com (© VisionApps | MIT-Lizenz)

Ein kleineres Helferlein, das erst dieses Jahr entstand ist ein Video-ID-Extraktor, damit Websites ohne eigene Streaming-Infrastruktur komfortabel und einheitlich Videos aus anderen Quellen einbinden können: Nutzer*innen müssen nicht mehr darauf achten, wie das Video jeweils genau anzusteuern ist und kann im weiteren Verlauf daher das Umschalten zwischen Desktop- und Mobilversionen hilfreich sein.

Falls ihr in unseren Projekten weitere interessante Teil-Module entdeckt, die ihr gerne woanders nutzen wollt, wendet euch gerne an uns!