In eigener Sache: DBJR sucht Mitarbeiter*in für Digitales zur Aufstockung des Teams

Der Deutsche Bundesjugendring sucht zum nächstmöglichen Termin eine*n Mitarbeiter*in zur Unterstützung der Digitalisierung im DBJR mit einem Beschäftigungsumfang von 50% der betrieblichen Arbeitszeit. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsfrist ist der 6. Januar 2020.

Detaillierte Informationen gibt’s unter www.dbjr.de/artikel/mitarbeiterin-fuer-digitales-gesucht/

[Update am 22. November: Frist verlängert bis 6. Januar]

Onlinekurs »Alles was Recht ist« zu digitaler Jugendbeteiligung

Die Kolleg*innen in unserem Partnerprojekt bei IJAB haben einen Online-Kurs zu Rechtsfragen rund um digitale Partizipation aufgesetzt. Dieser MOOC (Massive Open Online Course) ist für Teilnehmende kostenfrei und beginnt am 14. Oktober. Später einsteigen ist natürlich ebenfalls möglich.

Um was geht’s?

Der MOOC vermittelt Grundlagenwissen zu rechtlichen Fragen, die relevant werden, wenn Jugendliche digital beteiligt werden. Für die Umsetzung gibt es Hilfestellungen, gute Beispiele und Tipps von Expert*innen aus der Praxis. Interaktive Elemente runden den Kurs ab.

Die Teilnahme am Kurs ist auf vier Wochen angelegt. Ungefähr zwei Stunden Arbeitsaufwand pro Woche solltet ihr einplanen. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Weiterbildungszertifikat.

Wer hat den Kurs entwickelt?

Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt ist Initiator und Mitgestalter des Online-Kurses zum Thema digitale Beteiligung (kurz: jbjMOOC). Gemeinsam mit Kristin Narr, Medienpädagogin, und Verena Ketter, Professorin für Medien in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen, wurde das Konzept für den jbjMOOCrecht erarbeitet. Der jbjMOOCrecht setzte bereits in der Konzeptions- und Planungsphase auf die Beteiligung und die Mitgestaltung junger Menschen. Studierende der Hochschule Esslingen produzierten partizipativ in einem Seminar innerhalb des Sommersemesters 2019 die Videos und stellen ihre Erfahrungen mit den Anwendungen als Videotutorials zur Verfügung.

Hier geht’s zur Anmeldung auf der Plattform oncampus »

In eigener Sache: DBJR sucht Mitarbeiter*in für Digitales zur Aufstockung des Teams

Der Deutsche Bundesjugendring sucht zum nächstmöglichen Termin eine*n Mitarbeiter*in zur Unterstützung der Digitalisierung im DBJR mit einem Beschäftigungsumfang von 50% der betrieblichen Arbeitszeit. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsfrist ist der 18. August 2019.

Detaillierte Informationen gibt’s unter www.dbjr.de/artikel/mitarbeiterin-fuer-digitales-gesucht/

Einladung: Workshop-Reihe Digitale Jugendarbeit #2

Mit unserer Workshop-Reihe wollen wir Digitale Jugendarbeit in Theorie und Praxis voranbringen. Der Workshop #2 findet am 11. September 2019 von 10 bis 16 Uhr in Berlin statt.

Foto: Philipp Katzenberger/Unsplash (CC0)

Unsere Ziele für die Workshop-Reihe sind: Praktische und konkrete Herausforderungen der Digitalen Jugendarbeit meistern, kollegialen Austausch fördern und eine DBJR-Strategie zu Digitaler Jugendarbeit entwickeln. Der Theorieteil am Vormittag richtet sich vor allem an Aktive in Jugendverbänden, ist aber offen für Interessierte. Der Praxisteil am Nachmittag ist insbesondere für Menschen aus der Jugendarbeit gedacht, die schon mit Fragen und ihrer Suche nach Lösungen zum Workshop kommen und diese Erfahrungen in die Diskussion einbringen möchten.

Im Praxisteil werden wir uns diesmal besonders Aspekten von Wissensmanagement, Qualifizierung und dem Einsatz von Mixed Reality (Virtual Reality, Augmented Reality usw.) zuwenden.

Die ANMELDUNG ist bis 2. September möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten werden nicht erstattet. Bei Fragen meldet euch einfach bei per E-Mail bei digital@dbjr.de.

Einladung: Workshopreihe Digitale Jugendarbeit #1

Mit einer Workshopreihe wollen wir Digitale Jugendarbeit in Theorie und Praxis voranbringen. Unsere Ziele: Expert*innen vernetzen, praktische und konkrete Herausforderungen der digitalen Jugendarbeit meistern, kollegialen Austausch fördern und eine DBJR-Strategie zu Digitaler Jugendarbeit entwickeln.

Der Workshop #1 am 26. Juni 2019 (von 10 bis 16 Uhr) beschäftigt sich mit Potenzialen und Bedarfen Digitaler Jugendarbeit (Theorie) sowie mit Cloud und OpenSource-Angeboten in der Jugendarbeit (Praxis). Termine für die weiteren Workshops sind #2 am 11. September 2019 und #3 am 6. November 2019. Anmeldungen bitte bis 17. Juni 2019 unter https://dbjr.de/formulare/ws-d1/.

Die Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten werden nicht erstattet.

Bei Fragen meldet euch einfach bei per E-Mail bei digital@dbjr.de.

Auf Fehlersuche? Tipps zu ePartool, Antragsgrün, Nextcloud, WordPress & Co.

Wenn dieser Fehler auftaucht, ist guter Rat teuer … oder?

Mittlerweile stehen viele hochwertige Open-Source-Anwendungen für eure Onlineauftritte oder Onlinezusammenarbeit zur Verfügung. Auch wenn sich Entwickler*innen große Mühe geben eine tolle Software zu schreiben, so schleichen sich doch immer wieder Fehler ein. Ebenso können sich im Zusammenspiel zwischen Anwendung und eigenem Server Probleme auftun, die einer Lösung bedürfen. Vor der Lösung steht jedoch die Fehlersuche: Oft lässt sich nicht per Augenschein erkennen, woran es hakt. Im Folgenden geben wir ein paar Tipps, wie ihr euch dem Problem nähert.

Die Log-Datei ist dein Freund!

Glücklicherweise werdet ihr bei der Fehlersuche von der Software aktiv unterstützt. Die meisten Anwendungen und auch die Server selbst legen verschiedene Protokoll-Dateien an. In diesen wird aufgezeichnet, welche Aktionen stattgefunden haben bzw. bei welchen Aktionen unvorhergesehene Ereignisse auftraten. Aus unserer Erfahrung lohnt es sich bei Problemen im ersten Schritt die Log-Dateien der betroffenen Anwendung anzusehen. Die meisten Fehler lassen sich hierüber bereits eingrenzen.

Log-Dateien werden fast immer als Dateien mit der Endung .log angelegt. Es handelt sich dabei aber in der Regel um Textdateien, die sich mit jedem beliebigen Editor öffnen lassen (Notepad, Wordpad, usw.).

In den Logs der Anwendungen wird in der Regel protokolliert, wenn einzelne Funktionen oder Programmbibliotheken eine Aufgabe nicht ausführen konnten. Das könnte z.B. daran liegen, dass Zugriffsrechte nicht korrekt gesetzt waren, benötigte Dateien nicht gefunden wurden, ein Datenbankserver nicht oder nicht schnell genug geantwortet hat, oder Funktionen schlichtweg Fehler hatten (Beispiel: Versuch durch 0 zu teilen). Dennoch können sich die Inhalte der Log-Dateien bisweilen sehr unterscheiden – die Entwickler*innen können sich dafür entscheiden, nicht nur fatale Fehler zu vermerken, sondern auch bereits Warnmeldungen oder auch erfolgreich durchgeführte Aktivitäten. Letzteres kann zwar von Interesse für die Entwickler*innen sein, allerdings im Dauerbetrieb auch mit Datenschutzerfordernissen kollidieren. Daher lassen sich Anwendungen häufig darauf konfigurieren, ob sie sich im Betriebsmodus für „Entwicklung“ (development, debug modus) oder für „Produktion“ befinden.

Anhand von vier Anwendungen möchten wir euch beispielhaft aufzeigen, wo Log-Dateien zu finden sind:

Antragsgrün: Die Software zur demokratischen Texterstellung führt eine Log-Datei unter /runtime/logs/app.log. Die Einträge sind dabei sehr ausführlich gehalten.

ePartool: Das DBJR-Konsultationswerkzeug führt eine Log-Datei unter /runtime/logs/application.log. Die neuesten Einträge finden sich ganz unten.

Nextcloud: Die populäre Open-Source-Plattform für Dateiaustausch und Zusammenarbeit führt zwei unterschiedliche Log-Dateien. Während die Datei /data/updater.log nur über Installationsvorgänge Buch führt, ist die Datei /data/nextcloud.log für den täglichen Betrieb gedacht. Nextcloud beinhaltet zudem eine Zugriffsmöglichkeit auf diese Log-Datei über das Admin-Backend. Hier kann man auch einstellen, welche Art von Fehlern oder Problemhinweisen protokolliert werden sollen.

WordPress: In der Standardinstallation führt das CMS keine Log-Datei. Durch zwei Einträge in der Datei wp-config.php kann das Loggen aber aktiviert werden:

define('WP_DEBUG', true);

define('WP_DEBUG_LOG', true);

Weitere Informationen finden sich unter https://codex.wordpress.org/Debugging_in_WordPress.

Wenn man Log-Dateien über das administrative Backend betrachten und auswerten möchte, muss zudem ein Plugin installiert werden, z.B. der »Error Log Monitor« [https://de.wordpress.org/plugins/error-log-monitor/]

Weitere Log-Dateien

Gelegentlich helfen die Log-Dateien der Anwendungen aber nicht weiter. Das kann daran liegen, dass die Anwendung auf Probleme stößt, die außerhalb ihrer eigenen Analysemöglichkeit liegen. Im Extremfall wäre das bei einem Hardware-Defekt der Fall: Ob alle Kabel richtig stecken oder ob der Servercomputer selbst richtig rechnet, kann eine Anwendung kaum erkennen. Auf Log-Dateien der Betriebssystem-Ebene hat man jedoch in der Regel als Mieter*in eines Webhostings keinen Zugriff. Professionelle Provider stellen durch Überwachungsprogramme sicher, dass diese Art von Fehlern von ihnen selbst zeitnah entdeckt werden.

Zwischen dem Betriebssystem und Anwendungen wie den vier oben genannten liegt allerdings noch die installierte Web-Server-Software. Ein Web-Server ist meist als Sammelbegriff mehrerer Programme zu verstehen und beinhaltet neben dem eigentlichen Web-Server-Programmen wie Apache oder Nginx auch die PHP-Programmiersprache oder eine Datenbank). Diese alle führen ebenfalls Log-Dateien.

Welche Log-Datei hilft wann:

Web-Server: Hier werden der Zeitpunkt und die Herkunft der Zugriffe (IP-Adressen), Größe der abgerufenen Dateien und Statusmeldungen zu den einzelnen Verbindung geloggt. So lässt sich schnell herausfinden, ob es zeitgleich übermäßig viele Zugriffe gab (und daher der Server sehr langsam wurde) oder ob bestimmte Dateien nicht gefunden wurden (die bekannte Statusmeldung 404). Probleme im internen Programmablauf, die nicht die Zugriffe betreffen, werden meistens in einer separaten Log-Datei protokolliert.

PHP: Programmierfehler sind häufig kleine Tippfehler, wie eine vergessene Klammer zum Abschluss einer Funktion oder ein Buchstabendreher. Wenn der PHP-Interpreter nicht versteht, was er zu tun hat, können diese Fehler entweder geloggt oder direkt angezeigt werden. Letzteres hilft zwar, Fehler schnell zu finden, verrät aber Externen auch viel über mögliche Angriffspunkte. Bei PHP-Skripten kann man auch ohne viel Programmiererfahrung das Anzeigen von Fehlern aktivieren, indem man in die ersten Zeilen (nach dem Startkennzeichen <?php) folgende Befehle ergänzt:

error_reporting(E_ALL);
ini_set('display_errors', '1');

Voraussetzung dafür, dass nun konkrete Fehlermeldungen angezeigt werden, ist, dass der Server grundsätzlich dazu konfiguriert ist. Bei den meisten Providern lässt sich das im Administrationsmenü aktivieren und wieder deaktivieren. Bei direktem Server-Zugang und Schreibrechten auf die php.ini-Einstellungsdatei lässt sich dies durch display_errors = on aktivieren.

Datenbank: Da es verschiedene weit verbreitete Datenbanken gibt, fällt die Erkenntnismöglichkeit hier sehr unterschiedlich aus. General lässt sich über die Log-Datei herausfinden, ob der Service korrekt gestartet wurde, ob es gescheiterte Zugriffsversuche gab (z.B. wenn die Zugangspasswörter in der zugreifenden Anwendung falsch abgespeichert waren). Möglicherweise kann man über die Statusmitteilungen auch herausfinden, ob Datenbank-Anfragen ineffizient gestellt wurden und daher sehr lange zur Beantwortung brauchten oder gar komplett scheiterten. Dies könnte z.B. der Fall sein, wenn Suchindizes nach größeren Datenveränderungen nicht neu angelegt wurden oder durch zu viele parallel Schreibvorgänge versucht wurden. Auch der Ursprung von fehlerhafte Zeichenausgabe (Umlaute oder falsche Symbole) könnte hier liegen: Die Kette der Zeichenkodierung muss von der Datenbankablage über die Verbindung und Verarbeitung bei der Anwendung bis hin zum Browser bei den Nutzer*innen durchgehend richtig sein.

Der Einfluss von Fehler-Logs auf die Rechenzeit

Das Erstellen von Log-Dateien benötigt immer etwas Rechenzeit. Diese fällt umso größer aus, wenn man sich auf einem höheren Software-Level befindet (System → Server-Software → Anwendung). Daher lohnt es sich bei viel frequentierten Internet-Angeboten, im stabilen Betrieb das Logging durch die Anwendungen soweit wie möglich zu reduzieren.

Tipp: Nextcloud komfortabler verwalten mit »OCC Web«

Nextcloud ist ein datenschutzbewusster Gegenentwurf zu den großen Cloudanbietern und bietet vielfältige Möglichkeiten für Dateiaustausch und Onlinezusammenarbeit. Diese selbst betriebene Cloud ist dabei ausgesprochen genügsam: Sogar auf einfachen, gemieteten Webhosting-Paketen kann Nextcloud eingerichtet und mit Freund*innen und Kolleg*innen genutzt werden – sogar noch parallel zu einer bestehenden Website. Zusätzlich Kosten für den Betrieb können so vermieden werden.

Wer so eine kleine Nextcloud-Instanz betreibt, kann damit ohne Weiteres mit 20-50 gleichzeitig aktiven Nutzer*innen zurechtkommen: Die meisten Funktionen und Erweiterungs-Apps funktionieren ganz wunderbar. Einschränkungen treten im Betrieb am ehesten in Erscheinung, wenn mehrere Personen zeitgleich mit derselben Datei arbeiten oder auf aufwändige Funktionen zugreifen. In solchen Fällen geht nichts kaputt, aber es kann passieren, dass Nextcloud Dateien zu konservativ vor einem Löschversuch schützt.

Während die Nutzung von Nextcloud auf einfachen Webhosting-Paketen gut möglich ist, sind hier vor allem die administrativen Funktionen eingeschränkt: Auf einem „richtigen“ Server kann das Nextcloud-eigene Konfigurationswerkzeug OCC benutzt werden; kostengünstige Shared-Hostings erlauben jedoch meist keinen SSH- und damit keinen Befehlszeilen-Zugriff. Das erschwert Wartungsarbeiten, insbesondere wenn nach einer Versionsaktualisierung bestimmte Datenbank-Aktionen oder Neuindizierungen empfohlen werden oder zentrale Aufgaben für mehrere Nutzer*innen anstehen. Diese Aufgaben per Hand direkt in der Datenbank oder in diversen Installationsverzeichnissen zu erledigen ist unkomfortabel, technisch anspruchsvoll und fehleranfällig. Bisher gab es dazu aber keinen anderen Weg.

Das Wehklagen der Admins wurde von den Nextcloud-Entwickler*innen jedoch ernst genommen: Seit wenigen Tagen existiert ein Plug-in (in Nextcloud-Sprache: „App“), das die Befehlszeileneingabe direkt im Backend nachrüstet: Ein Admin kann sich also ins Backend einloggen und die notwendigen OCC-Befehle hierüber eingeben. Auch ist diese „OCC Web“ genannte Erweiterung recht hilfsbereit und zeigt nach Drücken der ENTER-Taste alle verfügbaren Befehle und deren Bedeutung an. Auch Wartungsfunktionen für andere installierte NC-Apps stehen bereit.

Befehlsübersicht von OCC_Web

Als Admin sollte man sich bei allen Vorteilen von »OCC Web« dennoch überlegen, ob man diese Erweiterung nur anlassbezogen oder dauerhaft einrichtet. Möglicherweise tun sich über die administrativen Funktionen Angriffsvektoren für Bots oder Schädlinge auf, die die Nextcloud-Instanz übers Web erreichen können. Generelle gilt, dass jede installierte App stellt ein mögliches Einfalltor darstellt, vor allem wenn sie sich noch recht jung in Entwicklung befindet. Daher könnte es sinnvoll sein, OCC Web nur im konkreten Bedarfsfall zu installieren und danach wieder herauszunehmen – in Nextcloud eine Sache von wenigen Sekunden.

Und wofür steht nun eigentlich das Kürzel »OCC«? „OCC“ wurde bereits eingeführt, als sich das Nextcloud-Projekt noch nicht von OwnCloud abgetrennt hatte. Daher bedeutet die Abkürzung OCC vermutlich „OwnCloud Configuration“ und wurde in Nextcloud so beibehalten.

In eigener Sache: Wechsel vom Gender_gap zum Gender*sternchen

Im Deutschen Bundesjugendring kommen junge Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen zusammen. Wir verstehen Vielfalt als eine Stärke der verbandlichen und offenen Jugendarbeit. Dazu gehört auch, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie barrierearm und inklusiv unsere Angebote sind.

Ein Bereich ist die Sprache, die wir in direkter Kommunikation oder in Veröffentlichungen verwenden. Seit mehreren Jahren benutzen wir z.B. den »Gender_Gap« (Unterstrich), um deutlich zu machen, dass wir alle Menschen ansprechen möchten unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität (Bsp: Schüler_innen).

Mittlerweile hat statt des Gender_Gap aber das Gender*sternchen eine größere Verbreitung gefunden. Der Gedanke hinter beiden Schreibweisen ist grundsätzlich gleich: Sie sollen ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten abseits der Zweigeschlechtlichkeit sein. In der deutschen Sprache wäre dies sonst nur durch Umschreibungen möglich. Das Zeichen wird eingefügt, um neben dem biologischen das soziale Geschlecht (Gender) darzustellen.

Im IT-Bereich steht das Sternchen als sog. »Wildcard« für eine beliebige Anzahl von Zeichen. Im queeren Zusammenhang taucht es schon länger vor allem als Trans* auf, um abgekürzt Transgender, Transsexuell und Transidentität auszudrücken.

Künftig werden wir unsere Artikel und auch die Tools, sofern noch nicht geschehen, mit der Schreibweise des Gender*sternchens veröffentlichen.

DSGVO-Artikelserie (4): Keine Angst vorm Datenschutz! (Präsentation)

Unsere bisher dreiteilige Artikelserie hat viel Anklang gefunden. Wir haben uns mit euren Anmerkungen und Fragen beschäftigt und die Artikelserie an mehreren Stellen ergänzt. Vielen Dank für euer Feedback!
Dem Bedarf an einer übersichtlichen Präsentation möchten wir zum Abschluss der Serie ebenfalls nachkommen. Mit dem Titel »Keine Angst vorm Datenschutz« ermöglicht die Präsentation einen vertieften Einstieg in die DSGVO und verweist auch auf damit zusammenhängende Regelungen in anderen Gesetzen. (Hinweis: Es handelt sich nicht um eine rechtliche Beratung.)

Startseite der PräsentationDie Präsentation steht als Vollbild-PDF zur Verfügung und ist wie alle Inhalte, unter einer CC-BY-Lizenz frei weiterverwendbar.

Herunterladen: 18-06-Keine-Angst-vorm-Datenschutz.pdf

DSGVO-Artikelserie (3): Die Datenschutzgrundverordnung – welche Rechte habe ich dadurch?

[Aktualisiert und ergänzt am 19.06. und 25.06.]

In den ersten beiden Teilen der Artikelreihe haben wir uns zuerst einen Überblick über die DSGVO verschafft und gingen dann im Einzelnen darauf ein, welche konkreten Maßnahmen im Feld der Jugendarbeit zu beachten sind. In Teil 3 möchten wir nun auf einen sehr wichtigen und spannenden Bereich der DSGVO eingehen: Die Rechte der/des Einzelnen zu Auskunft, Berichtigung und Löschung von personenbezogenen Daten. Wir geben konkrete Tipps, wie man diese Rechte selbst wahrnehmen und entsprechende Informationen einfordern kann.

Hinweis: Der DBJR beschäftigt keine_n Jurist_in. Alle Informationen sind nach besten Wissen zusammengetragen, können aber keine Fachberatung ersetzen.

Bewusste und unbewusste Einwilligung zur Datenverarbeitung

Rechtzeitig vor der vollen Geltung der DSGVO haben zahlreiche Anbieter von IT-Diensten nicht nur ihre Datenschutzerklärungen an die neuen Regelungen angepasst, sondern sich auch neue Einwilligungen von Nutzer_innen zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten eingeholt. Facebook hat dabei beispielsweise die Gelegenheit genutzt, von Nutzer_innen auch noch die Zustimmung zur automatischen Gesichtserkennung einzuholen. Ob alle Betroffenen auch bemerkt haben, welche Einwilligungen sie da abgegeben haben, ist nicht so sicher. Der neu konstituierte EU-Datenschutzausschuss möchte sich diesen Problemen widmen: Als erstes befasst man sich mit den veränderten Nutzungsbedingungen beim Messenger Whatsapp, das künftig mit seinem Mutterkonzern Facebook Nutzerdaten und Adressbucheinträge austauschen möchte.

Trotz des Transparenzgedankens der DSGVO wird es auch weiterhin genügend Situationen geben, zu denen man Einwilligungen zu Datenverarbeitungen gibt, deren ganze Dimension in diesem Moment noch nicht ganz klar ist: Kaufvorgänge mit Kartenzahlung, Ratenzahlungen, Mobilfunkverträge oder damit verbundene Hintergrundabfragen (und Eintragungen) bei Auskunfteien wie der Schufa sind hierfür gute Beispiele. Um den Überblick zu behalten oder erst nachträglich Einblick zu bekommen, wer welche Daten von mir verarbeitet, beinhaltet die DSGVO nützliche Regelungen:

DSGVO for you: Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschrechte

Das Kapitel 3 der DSGVOist überschrieben mit »Rechte der betroffenen Person«. Es finden sich immerhin 12 Artikel in diesem Kapitel. Aber auch andere Abschnitte der DSGVO beinhalten Rechte für Betroffene – nämlich immer dann, wenn die Datenverarbeitenden mit den Betroffenen in Kontakt treten müssen.
So beginnt auch das Kapitel 3 damit, erst einmal die Verantwortlichen zu ermahnen ihre Kommunikation in einer leicht zugänglichen Form, in leicht verständlicher Sprache – und präzise – zu formulieren (Art. 12). Für die Datenverarbeitenden besteht die Pflicht die Informationen niederzuschreiben, außer die Person, von der die Daten verarbeitet werden, bevorzugt eine mündliche Auskunft.

Auskunfts- und Informationsrechte

Diese Informationen wären isoliert aber nicht ausreichend, um einzuschätzen, wie vertrauenswürdig die jeweilige Datenverarbeitung ist. Daher sind die Auskunftspflichten deutlich weiter gefasst: Was sind Verarbeitungszwecke meiner Daten? Wer bekommt meine Daten? Woher stammen die Daten, wenn sie nicht direkt bei mir erhoben wurden (also durch Weiterleitungen von anderer Stelle). Diese Auskunftsrechte bestanden auch schon nach dem alten Bundesdatenschutzgesetz. Neu hingegen ist, dass man auch über die geplante Speicherdauer informiert werden muss, oder falls dies nicht möglich ist, dann zumindest über die Kriterien für die weitere Speicherung Auskunft bekommt. Sehr aufschlussreich könnte die neue Regelung sein, dass man über das Bestehen von automatisierter Entscheidungsfindung oder Profiling aufgeklärt werden muss. Dazu hilft, die konkret genutzten Kategorien personenbezogener Daten mitgeteilt zu bekommen (ebenfalls eine neue Möglichkeit durch die DSGVO).
Im Zuge einer Datenverarbeitungsauskunft müssen Betroffene auch darauf hingewiesen werden, dass sie ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde haben (Art. 15 (1) f).
Nicht erst auf Nachfrage, sondern proaktiv sind Datenverarbeitende verpflichtet, die Betroffenen zu informieren, wenn durch eine Datenpanne die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten mit hohem Risiko (Art. 34) eingetreten ist. Dies soll zumindest die Möglichkeit eröffnen, sich als betroffene Person auf die Konsequenzen einzustellen bzw. Vorkehrungen zu treffen.

Vom Löschen und vom Vergessenwerden

Daten, die nicht mehr benötigt werden, sollten generell gelöscht werden. Diese auf den ersten Blick sinnvolle Herangehensweise erweist sich beim genaueren Hinsehen als schwierige Frage; nicht immer ist eindeutig klar, ob Daten nicht mehr entsprechend ihres Verwendungszwecks benötigt werden. Es kann gegenläufige Interessen geben, z.B. wenn eine Veranstaltung durchgeführt und abgerechnet ist, aber der Fördergeber oder das Finanzamt das Aufheben/Speichern von Unterlagen noch über Jahre hinweg erfordert. Hier tritt die Grenze des Löschrechts ein, denn rechtliche Verpflichtungen überwiegen den Wunsch nach Datenreduzierung.
Was aber immer gehen sollte: Die Berichtigung falsch verarbeiteter Daten – die nach Art. 16 auch unverzüglich umgesetzt werden muss.Unter das Recht zur Berichtigung fällt übrigens auch die Vervollständigung von fehlenden Daten, sofern man das erreichen möchte.
Die DSGVO unterscheidet recht aufgegliedert in Anlässe, weswegen eine Datenverarbeitung/-speicherung endet: Angefangen von Berichtigungen über Widerruf, Widerspruch, Einschränkungen, Löschungen bis hin zum Recht auf Vergessenwerden. Wenn Daten offensichtlich ungerechtfertigt oder falsch verarbeitet wurden und die verarbeitende Stelle Zeit hätte dies durch Überprüfung festzustellen, greift der Widerspruch. Aber auch eine Einschränkung zu bestimmten Aspekten der Datenverarbeitung kann je nach Fall gefordert werden.
Auf das Recht auf Widerspruch müssen die Betroffenen bereits zum Zeitpunkt der »ersten Kommunikation« hingewiesen werden (Art 21 (4)).

Anfragen stellen: So geht‘s

Egal man eine Auskunft oder eine Löschung erwirken möchte – oder beides –, die Anfrage sollte jeden Fall schriftlich erfolgen. Mündliche Anfragen geraten sehr leicht in absichtliche oder unabsichtliche Vergessenheit. Eine Anfrage auf Papier bleibt sichtbar und daher in Erinnerung.

Am Anfang der Anfrage sollte als Betreff oder Überschrift klar der Namen, die Nutzerkennung oder die Kundennummer benannt sein, mit der man bei der angefragten Stelle bekannt ist. »Michael Müller« gibt es vermutlich mehrere, daher ist eine Adresse oder damit verbundene Telefonnummer im Anschreiben sicherlich nützlich. Das gilt natürlich nur für Daten, die die angefragte Stelle schon zuvor kennt – Neues sollte man dabei nicht preisgeben!

Die ersten Zeilen des Anschreibens könnten ungefähr so aussehen:

Datenschutzrechtliche Selbstauskunft nach DSGVO: Name/Nutzerkennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Art. 15 DSGVO habe ich das Recht, von Ihnen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Sie personenbezogene Daten über meine Person gespeichert haben. Sofern dies der Fall ist, so habe ich ein Recht auf Auskunft über diese Daten.

 

Auskunft bekommen: Welche Daten von mir sind gespeichert und was geschieht damit?

Sicherlich ist der spannendste Teil einer Anfrage, herauszufinden was die Stelle an Daten über mich eigentlich vorhält. Das können selbst von mir eingetragene Daten sein oder auch solche, die über andere Wege gesammelt wurden. Letzteres geschieht öfters als man vielleicht vermuten könnte. Freunde könnten z.B. beim Installieren ihres Messengers das Smartphone-Adressbuch mit einem Anbieter abgeglichen haben, so dass ihre Bekannten schneller gefunden werden. Im Ergebnis kennt ein solcher Anbieter dann mitunter auch Namen und Kontaktdaten von Personen, die den Dienst selbst nicht nutzt. (Nicht alle Messenger gleichen das Adressbuch im Klartext ab, manche lösen das geschützter über datenschutzfreundliche Hashes, einer Art anonymerer Quersumme.)

Einige Stellen versuchen über »Profiling« mehr über die betroffenen Personen herauszufinden. Dazu tragen sie z.B. auch Daten über die durchschnittlichen Einkommensverhältnisse in der Nachbarschaft zusammen, versuchen anhand des Namens herauszufinden woher man stammt oder sammeln Orte, an denen man oft »eingecheckt« hat: Sei es in einer Bar, einem Kino, Fitnessstudio oder Museum. Damit versuchen Anbieter die Personen künftig besser mit »treffender« Werbung zu erreichen oder überlegen auf dieser Basis, welche Services (z.B. auch Kaufangebote oder Kredite) sie anbieten möchten. Nicht erlaubt ist Profiling übrigens für Unter-16-jährige.

Eine Auskunft über die zu mir gespeicherten Daten kann z.B. so erfragt werden:

Auskunft über meine bei Ihnen gespeicherten Daten

Ich darf Sie bitten, mir gemäß Art. 15 Abs. 1 DSGVO folgende Informationen mitzuteilen:

a) Welche Daten sind über meine Person konkret bei Ihnen gespeichert oder wurden von Ihnen verarbeitet (z.B. Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, Beruf, medizinische Befunde)?

b) Was sind die Verarbeitungszwecke meiner Daten?

c) Welche Kategorien personenbezogener Daten, die bezüglich meiner Person verarbeitet werden, bestehen bei Ihnen?

d) Welche Empfänger*innen oder Kategorien von Empfänger*innen haben meine Daten durch Sie erhalten oder werden sie künftig noch erhalten?

e) Was ist die geplante Dauer für die Speicherung meiner Daten? Falls diese Auskunft aufgrund der Unbestimmtheit nicht möglich erscheint: Was sind die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer?

f) Welche Wege bestehen, meine Rechte auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung meiner Daten, ebenso wie über mein Widerspruchsrecht gegen diese Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO und mein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, wahrzunehmen?

g) Sofern die Daten nicht bei mir erhoben werden, fordere ich Sie auf, mir alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten mitzuteilen.

h) Besteht eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 DSGVO? In diesem Fall teilen Sie mir bitte aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für meine Person mit.

i) Wurden meine personenbezogenen Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt? Bitte teilen Sie mir mit, welche geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung vorgesehen sind.

Bitte stellen Sie mir kostenfrei eine Kopie meiner bei Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten zur Verfügung. Sofern ich diesen Antrag elektronisch stelle und nichts anderes vermerke, so sind mir die Informationen in einem gängigen elektronischen Format zur Verfügung zu stellen.

 

Meine Daten löschen lassen

Es gibt sehr unterschiedliche Daten, die zu einer Person gespeichert sein können. Sehr häufig handelt es sich um Daten, die man auch auf jeden Fall dort hinterlegt haben will – ein Nutzerkonto kann ohne ein paar grundsätzliche Informationen nicht funktionieren; ein Paketversender braucht auf jeden Fall die Anschrift der Empfänger_innen. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen man nicht (mehr) möchte, dass diese Daten weiter von der entsprechenden Internet-Plattform oder anderen Stelle vorgehalten oder weiter benutzt werden. Zuerst sollte man natürlich die zur Verfügung stehenden Werkzeuge verwenden, um z.B. ein Nutzerkonto ganz regulär zu löschen. Wenn man aber nicht sicher ist, ob das schon geholfen hat, oder wenn die angefragte Stelle die Daten eigentlich gar nicht haben sollte, dann kann eine Löschung verlangt werden. Hier ein Formulierungsvorschlag:

Löschung meiner Daten

Nach Art. 17 DSGVO verlange ich die unverzügliche Löschung meiner bei Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten.

Die Voraussetzungen des Art. 17 DSGVO liegen nach meiner Ansicht vor. Sofern ich eine Einwilligung zur Verarbeitung meiner Daten erteilt habe, widerrufe ich diese hiermit, bzw. lege gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. Dies gilt ebenso für das Profiling gemäß Art. 22 DSGVO. Lehnen Sie die Löschung ab, so haben Sie dies mir gegenüber zu begründen.

Sofern Sie meine personenbezogenen Daten öffentlich zugänglich gemacht haben und gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet sind, haben Sie angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um sämtliche Empfänger*innen meiner Daten darüber gemäß Art. 19 DSGVO zu informieren, dass ich die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien dieser personenbezogenen Daten verlangt habe.

 

Wie lange dürfen sich die angefragten Stellen Zeit nehmen und was kann passieren?

Ein Auskunftsrecht bedeutet nicht, dass die angefragte Stelle alles Andere stehen und liegen lassen muss, um die Anfrage zu bearbeiten. Allerdings gibt es klare rechtliche Regelungen: Innerhalb eines Monats muss eine Antwort formuliert werden. Falls die Antwort nicht erfolgt, kann das eine Geldbuße für die betreffende Stelle nach sich ziehen. Das würde allerdings nicht von alleine passieren: Hierzu müsste man sich an die Landesdatenschutzbehörden wenden oder mit einer Rechtsberatung sprechen, die bei den weiteren Schritten hilft.

Im Anschreiben kann man auf die rechtlichen Regelungen aber auch schon hinweisen. Möglicherweise erzeugt das bei der angefragten Stelle ein gewisses Bewusstsein für die Bedeutung deiner Anfrage. Hier ein Formulierungsvorschlag:

Fristen und Rechtsfolgen

Auskunftserteilungen müssen gemäß Art. 12 Abs. 3 DSGVO unverzüglich erfolgen, spätestens aber innerhalb eines Monats. Sollte ich innerhalb dieser Frist keine Auskunft von Ihnen erhalten, so werde ich mich an die zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Ich mache darauf aufmerksam, dass unterlassene oder nicht vollständige Auskunftserteilungen nach Art. 83 Abs. 5 DSGVO mit einer hohen Geldbuße bedroht sind.

Am Ende sollte man nicht vergessen, die Anfrage höflich zu beenden, also z.B. mit einem »Mit freundlichen Grüßen«.

Und sonst?

Wir drücken die Daumen für die Auskunftsersuchen. Natürlich freuen wir uns über Rückmeldungen zu dieser Zusammenstellung und den Erfahrungen, die ihr gemacht habt.

Wir haben diese Tipps und die Formulierungsvorschläge für die Anfragen zu einer Datenschutzauskunft nach unserem besten Kenntnisstand zusammengestellt. Viel Vorarbeit wurde dabei von anderen Personen geleistet, unter anderem von heise.de und ursprünglich von Thoms Fassung von Framstags freundlichem Folterfragebogen.

Eine multimedial aufbereitete Website mit dem Namen »Deine Daten. Deine Rechte« können wir zum Schluss auch noch empfehlen: https://deinedatendeinerechte.de