Schneller und ab jetzt einfach(er) zu updaten: ePartool 4.5.3

Das ePartool ist in Version 4.5.3 erschienen. Wir haben uns um die notwendigen Geschwindigkeitsverbesserungen der Reaktionen-Zeitleiste gekümmert. Hier kann man nun beliebig vor- und zurückklicken, ohne sich auf Ladeverzögerungen einstellen zu müssen.

Update | https://pixabay.com/de/service/license/Künftig Updatemöglichkeiten zurück bis Version 4.5.0

Endlich können wir aber allen Einsetzenden des ePartool eine geordnete, relativ untechnische Updatemöglichkeit anbieten. Damit behaltet ihr künftig einfacher die Möglichkeit, das ePartool immer zum neuesten Stand einzusetzen.

Hierfür existiert ab sofort neben dem Installer-Paket auch ein Upgradepaket. Dieses muss lediglich heruntergeladen, entpackt und über die bestehende Installation geschrieben werden. Allerdings ist es empfehlenswert, vorher bestimmte Dateien als Backup zu sichern. Hier die empfohlene Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise:

  1. Erstellt ein Backup von application/configs/*.local.ini
  2. Erstellet ein Backup von www/media
  3. Die Dateien des Updatepakets über die bestehende Installation schreiben.
  4. Sicherheitshalber die gesicherten Config- und Mediadateien überprüfen und sie ggf. zurückkopieren (das sollte aber eigentlich nicht notwendig sein).

Seit Version 4.5.0 hat sich die Datenbankstruktur des ePartool nicht verändert, daher ist keine weitere Ausführung eines Update-Skriptes o.ä. notwendig.

Gerne hätten wir eine voll-automatisierte Updatefunktion angeboten, ähnlich wie sie z.B. bei WordPress eingebaut ist. Hierfür wären allerdings noch weitere Aspekte einer durchgängig sicheren und entsprechend vorbereiteten Infrastruktur notwendig, so dass wir diesen Schritt (noch) nicht gehen können. Aber wir werden an weiteren Verbesserungen arbeiten.

Installations- und Updatepakete sind über die Seite Download / Installation erhältlich.

ePartool 4.5.2 – Feinschliff für die Reaktionen-Zeitleiste

Die Sommerwochen nutzen wir dafür, verschiedenen neuen und schon länger bestehenden Funktionen des ePartool noch Feinschliff zu verpasen. Heute konnten wir Version 4.5.2 freigeben. Das Installationspaket ist wie üblich über die Seite Download / Installation erhältlich.

Feinschliff zu Reaktionen & Wirkung

Die vor Kurzem neu gestaltete »Zeitleiste« zum Nachvollziehen von Reaktionen auf einen Beitrag bekam noch ein paar Nachbesserungen. Eine Herausforderung für die grafische Oberfläche ist dabei, dass man in der neuen Zeitleiste ist nicht nur chronologisch vom ursprünglichen Beitrag zu immer neueren Reaktionen und Wirkungsschritten springen kann, sondern auch die Rückwärtsnavigation möglich ist – man also von einer politischen Reaktion o.ä. rückwärts gehen kann, um zu sehen zu welchen ursprünglichen Anliegen dort Feedback gegeben wurde. Nun kann es dadurch passieren, dass die zurückverfolgten Vorschläge und Ideen bei unterschiedlichen Fragestellungen eingetragen wurden: Das bisherige Konzept, dass am Anfang genau eine Frage angezeigt wird, funktionierte damit nicht mehr. Die ursprünglichen Fragen gar nicht mehr anzuzeigen (wie es in Version 4.5.0/-.1 der Fall war, erwies sich bei Tests mit Nutzer*innen als verwirrend. Gelöst haben wir das Problem nun dadurch, dass bei jedem Beitrag, der direkt einer Frage zugeordnet ist, nun auch die Kurzfassung der Frage angezeigt wird. Auch bei redaktionellen Beiträgen, die z.B. nur für ein Voting erstellt wurden, ist das nun so.

Entwürfe für die Zeitleiste

Zwei Varianten der Fragedarstellung hatten wir diskutiert: als eigene Box oder direkt »auf« einem Beitrag. Wir entschieden uns aufgrund des beschränkten Platzes bei der Bildschirmdarstellung für Variante B. [Grafik: Visionapps]

Weiterhin hat die neben der bisherigen Vorwärtsnavigation neu eingeführte Rückwärtsnavigation zur Folge, dass neben den Folgepfeilchen auch die „eingehenden“ Pfeilchen zu jedem Schritt anzuzeigen sind. Das machte die Anzeige schnell unübersichtlich. Wir haben daher mit diesem Update die eingehenden Pfeilchen ein wenig versteckt, indem diese künftig virtuell „hinter“ die Box zeigen.

Zeitleiste in Aktion

Die Zeitleiste in Aktion: Mit der Maus über einen eingehenden Pfeil navigiert, erfährt man auf wie viele Beiträge sich diese Box bezieht. Mit einem Klick auf das Pfeilchen öffnen sich diese Boxen.

Aus ästhetischen Gründen werden die Pfeilchen wieder mittig und nicht, wie seit 4.5.0, oben an der Box, angezeigt.

Außerdem konnte ein Fehler behoben werden, der nur bei Benutzung des Firefox aufgetreten war: Der Download von Reaktionsdokumenten hatte bisweilen nicht zuverlässig geklappt.

Bekanntes Problem der Zeitleiste: Immer schöner, aber derzeit etwas schwerfällig

Ein bekanntes Problem derzeit ist, dass die Reaktionen-Zeitleiste zu einem Beitrag etwas schwerfällig reagiert. Wir werden die Anzeigegeschwindigkeit in den nächsten Wochen mit dem nächsten Update deutlich erhöhen. Noch im August soll diese Version erscheinen. [Update 7. August: Mit dem heute erschienen Version 4.5.3 treten bei der Zeitleiste erfreulicherweise keine Verzögerungen mehr auf]

Antragsgrün 3.7.0 – neue Funktionen im Betatest

Das Wichtigste: Antragsgrün 3.7.0 erleichtert vor allem die Diskussion von Texten, für die viele Änderungsvorschläge eingegangen sind.

In wenigen Tagen erscheint Antragsgrün in Version 3.7.0. In diese neue Version flossen zahlreiche Rückmeldungen aus Jugendverbänden und -initiativen ein. Im Folgenden geben wir Euch einen Überblick über die neuen Funktionen. Die aktuelle Betaversion kann auf der Entwicklerseite-Downloadseite bei Github heruntergeladen werden. Nach unserer Einschätzung eignet sie sich schon ganz gut für den produktiven Einsatz.

 

Darstellen und Übernehmen von Änderungen

Die größte Herausforderung beim gemeinsamen Diskutieren von Texten auf Papier und online besteht darin die Übersicht zu behalten, wenn sich viele Änderungsvorschläge auf dieselben Textstellen beziehen. Hierbei bringt Antragsgrün einige Verbesserungen mit:

Bei der Diskussion gerade von inhaltlichen Anträgen ist es oft nützlich, wenn die ursprünglichen Verfasser*innen Änderungsvorschläge von Anderen direkt übernehmen können. Diese Möglichkeit kann nun über die Einstellungen einer Veranstaltung eingerichtet werden. Diese Funktion kann dabei auf die Fälle beschränkt werden, in denen die Vorschläge nur 1:1 übernommen werden.

Die ursprünglichen Initiator*innen von Texten/Anträgen können eine E-Mail erhalten, wenn ein Änderungsvorschlag zu ihrem Entwurf eingeht. Das erlaubt gerade bei langen zeitlichen und räumlichen Distanzen eine schnellere Reaktion darauf, noch bevor weitere, überschneidende Änderungsvorschläge eingehen. Diese Benachrichtigungsfunktion ist standardmäßig eingeschaltet.

Die Ersetzung mehrerer aufeinander folgender Abschnitte in einem Änderungsantrag wird nun sinnvoller dargestellt: zuerst alle Löschungen, dann alle Einfügungen. Bisher erfolgte die Darstellung abwechselnd, was verwirrend sein konnte.

Umfassende Änderungsanträge können nun als »Globalalternativen« ihres Bezugstextes markiert werden, wobei der gesamte Inhalt des ursprünglichen Antrags ersetzt wird. Dieser Änderungsvorschlag wird nicht mit einem »Inline-Diff« angezeigt, da dies keine sinnvolle Darstellung mehr ergäbe. Wenn eine Globalalternative mit einem Ursprungsantrag zusammengeführt wird, entspricht das einer vollständigen Ersetzung; entsprechend werden keine weiteren Änderungsanträge in die neue Version des Textentwurfs verschoben.

 

Bessere Übersicht bei der Live-Diskussion

Antragsgrün kann die gemeinsame Textbearbeitung über große Distanzen unterstützen als auch eine Live-Diskussion vor Ort. Gerade der Visualisierungsmodus (»Änderungen einpflegen«) erleichtert eine Diskussion im Rahmen einer Konferenz, da alle Teilnehmenden klar vor sich sehen können, über welchen Abschnitt gerade beraten wird. Nachteilig erwies sich dabei, dass die Teilnehmenden dadurch andere Textstellen, die vor oder nach dem aktuell visualisierten Bildausschnitt lagen, nicht ansehen oder zu Vergleichen heranziehen konnten. Auch konnten bereits diskutierte Änderungen nicht selbst noch einmal überprüft werden, solange der diskutierte Text in einer Revision allgemein wieder veröffentlicht wurde. Antragsgrün speichert nun die Live-Diskussion periodisch als aktuellen Zwischenstand. Dieser Zwischenstand kann über die Einstellungen als öffentlich festgelegt werden, so dass sich auch alle Teilnehmenden (und sogar Zugriffsberechtigte aus der Ferne) auf ihren eigenen Endgeräten Zugriff auf alle Textstellen mit minütlich aktualisiertem Stand verschaffen können.

Bei Löschvorschlägen zeigt Antragsgrün diese rot markiert mit einer durchgezogenen Linie an. Der Texteditor erlaubte zugleich ebenfalls das Durchstreichen als Formatierung. Das führte schnell zu einer Verwirrung der Mitwirkenden bei der Diskussion. Daher ist diese durchstreichende Formatierung nicht mehr erlaubt.

 

Admin-Rollen und Veranstaltungsverwaltung

Bislang galt: Eine Admin-Rolle hat Zugriff auf die gesamte Antragsgrün-Installation. Oft aber kümmern sich Personen um einzelne Veranstaltungen, die nicht auf andere Veranstaltungen Zugriff haben sollten. Dies ist nun möglich: Die Administrationsrollen können nun pro Veranstaltung eingerichtet werden, ohne gleich Zugang zu allen bisherigen und künftigen Textdiskussionen gewähren zu müssen.

Die Zeitstempel eines Antrags oder eines Änderungsvorschlags zeigen nun den Zeitpunkt an, zur denen die Texte offiziell eingereicht wurden – und nicht mehr wann die ersten Entwürfe angelegt wurden. Letzterer Zeitpunkt wird nur noch solange angezeigt, solange die Einreichung noch nicht vorgenommen wurde.

Es ist nun möglich, den Typ eines Texts/Antrags nachträglich zu ändern. Dies funktioniert jedoch nur zwischen strukturell ähnlichen Typen (Vorlagen).

Wenn ein Antrag auf Basis eines anderen erstellt wird (durch Admin-Rolle), werden künftig nicht nur die Originalinitiator*innen, sondern auch die Textbestandteile geklont.

 

Aufgeräumt: Kein Unterstützung mehr für Internet Explorer 9

Der Microsoft Internet Explorer 9 erschien im Jahr 2011, aus Perspektive von Web-Entwicklung liegt das eine Ewigkeit zurück. Auch wenn der IE9 den letzten von Microsoft veröffentlichten Browser für Windows 7 darstellt, wird bei der Antragsgrün-Entwicklung keine Rücksicht mehr auf Kompatibilität mit diesem Browser mehr geachtet. Wir empfehlen Euch ggf. auf alternative Browser wie Mozilla Firefox umzusteigen.

Im Kernsystem von Antragsgrün wurden viele Pakete aktualisiert und etwas aufgeräumt. Sehr selten benutzte Bibliotheken für Redis, Excel-und SAML-Authentifizierung sind nicht mehr Teil der Standardinstallation, wodurch die Größe des Installationspakets verringert wird. Bei Installation auf einem dezidierten Server (also wenn man vollen Zugriff auf den Server hat, was bei kleinen Webhosting-Paketen nicht der Fall ist) können diese Funktionsbibliotheken jedoch als optionale Abhängigkeiten installiert werden.

 

Hilfreicher Tipp: Antragsgrün-Handbuch online

Die Antragsgrün-Software umfasst mittlerweile einen großen Funktionsumfang. Um Unterstützung zu bestimmten Fragen oder Themen zu erhalten, kann man seit Kurzem auch auf das deutschsprachige Handbuch zu Antragsgrün zurückgreifen, das online verfügbar ist unter: https://antragsgruen.de/help

Antragsgrün Handbuch online

Fremde Inhalte einbinden und trotzdem „sicher“ bleiben?

Das Besondere am World Wide Web ist, dass alle Inhalte miteinander vernetzt sein können. Mit nur einem Klick gelangt man zu weiterführenden Informationen oder neuen Inhalten. Zugleich wurde auch das traditionelle Konzept von „Seiten“ durch das WWW dank seiner Vernetzungs- und Interaktionsmöglichkeiten deutlich erweitert. Neben Fließtext und Bildern kann eine Seite aus weiteren Elementen bestehen, die aus ganz unterschiedlichen Quellen interaktiv eingebunden sind: Youtube-Videos, aktuelle Podcasts, Instagram-Fotos, Tweets (Twitter) oder Präsentationen mit Prezi sind nur ein paar der bekannteren Beispiele.

Diese Einbinde-Möglichkeit hat aber auch ihre Kehrseite, da man selbst als Seitenbetreiber_in kaum mehr überblicken kann, was am Ende auf einer Seite zu sehen sein wird. Thematisch unpassende, aufdringliche Werbeanzeigen nerven; Tracking-Cookies von Werbetreibenden oder von Social Media Funktionen durchleuchten die Besucher_innen meist ohne Vorwarnung und ohne Opt-out-Möglichkeit.

Über solche unerwünschte Aspekte hinaus bedeutet die vernetzte Herangehensweise des World Wide Web auch, dass sogar gefährliche Inhalte in eigentlich harmlose Seiten hineingeraten können.

Typische Einfallstore

Die Einfallstore sind zum Einen die eigentlich willentlich eingebundenen externen Quellen und zum Anderen (unbewusst) bestehende Sicherheitslücken: Wenn die eigene Website durch ein Content Management System befüllt wird, finden sich trotz aller Sorgfalt immer wieder Schwachstellen in der Programmierung dieses Redaktionssystems. Gerade interaktive Funktionalitäten sind besonders gefährdet. Typische Beispiele sind hierfür

  • Formulare (Anmeldemasken, Registrierungsformulare, Fragebögen, Suchfelder), die die eingegebenen Daten nicht auf den eigentlich beabsichtigten Inhalt prüfen oder beschränken, sondern z.B. statt der Eingabe einer eMail-Adresse dann möglicherweise die Übertragung von Programmiercode erlauben;
  • Funktionen zum Hochladen von Dateien (im Kern ebenfalls Formulare), die es versäumen zu überprüfen, ob z.B. wirklich nur eine Grafik oder doch stattdessen Programmcode übertragen wurde;
  • Suchfilter oder andere Parameter, die von einer Seite an die nächste übergeben wurden und bei denen aufgrund mangelnder Überprüfung Code-Einschleusung nicht verhindert wurde.

Eine so präparierte Website kann dadurch ganz andere Inhalte anzeigen als ursprünglich beabsichtigt. Wenn Nutzer_innen dann per eMail oder über Social-Media eine Einladung erhalten die Seiten zu besuchen, können sie nur sehr schwer erkennen, dass die Inhalte manipuliert wurden. Die Web-Adresse sieht ja weiterhin vertrauenswürdig aus und selbst die möglicherweise vorhandene https-Verschlüsselung funktioniert wie eh und je.

Die Lösung naht: Fremde Quellen explizit durch CSP freigeben

Um diesem Dilemma etwas entgegenzusetzen, wurde das Konzept der »Content Security Policy« (CSP) ersonnen. Im Kern funktioniert es so, dass die Betreiber einer Website im Rahmen einer Liste (Whitelist) einzeln aufführt, von welchen fremden Quellen Inhalte überhaupt auf der Website erscheinen dürfen. Die Liste ist dabei in einzelne Sektionen unterteilt. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass für Audio und Video bestimmte Quellen zugelassen sind, Schriftarten oder eingebundene Fragebogen aber wiederum nur von anderen Quellen. Dadurch soll verhindert werden, dass eingebunde Quellen Inhalte mit ausliefern, die man als Betreiber_in einer Website nicht vorher eingeplant hat.
Dieses „Whitelisting“ hat allerdings eine Kehrseite: Nicht explizit freigegebene Quellen werden auch ohne weitere Erklärung unterdrückt. Wenn man beim Befüllen der Inhalte die Liste der Freigaben nicht im Kopf hat, wird man bei nicht-angezeigten Inhalten kaum die Ursache des Problems erkennen. Eine Einführung von CSP-Mechanismen sollte daher immer in enger Abstimmung zwischen den technisch und den redaktionell verantwortlichen Teams erfolgen.

Umsetzung von Content Security Policy im ePartool

Das ePartool unterstützt seit dem Frühjahr 2017, ab den Versionen 4.3.x, das Konzept der Content-Security-Policy.

Seither haben wir die Konfiguration noch etwas vereinheitlicht und verbessert. Die Quellen können in der Datei config.ini des ePartool eingetragen werden. Aus Sicherheitserwägungen heraus kann die Liste leider nicht bequem über die Redaktionsoberfläche verändert werden (da sie sonst angreifbar wäre und der Sicherheitsaspekt konterkariert würde). Wir liefern das ePartool bereits mit häufig benutzen Quellen aus, allerdings lohnt es sich auf jeden Fall, die Liste selbst noch zu überprüfen.

Der Aufbau und eine Übersicht der vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten finden sich in der config.ini-Beispieldatei, die im selben Ordner zu finden ist wie die config.ini selbst: tool/application/configs/config.local-example.ini

; CORS settings - contains list of allowed addresses from where can be loaded external resources
; allow address for specific type of resource
; for details see https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTTP/Headers/Content-Security-Policy

; Serves as a fallback for the other fetch directives
; cors.default-src[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources of application manifest files - <link rel=manifest>
; cors.manifest-src[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources for loading media using the <audio> and <video> elements - <video> <audio> <source> <track>
; cors.media-src[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources for the <object>, <embed>, and <applet> elements
; cors.object-src[] = "*.example.com"

; Restricts the URLs which can be used as the target of a form submissions from a given context
; cors.form-action[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources of images and favicons
; cors.img-src[] = "data: *.example.com"

; Specifies valid sources for fonts loaded using @font-face
; cors.font-src[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources for JavaScript
; cors.script-src[] = "*.example.com"

; Specifies valid sources for stylesheets - <link rel=stylesheet>
; cors.style-src[] = "*.example.com"

; Restricts the URLs which can be loaded using script interfaces - XmlHttpRequest() WebSocket() EventSource() sendBeacon() fetch()
; cors.connect-src[] = "example.com"

; Defines the valid sources for web workers and nested browsing contexts loaded using elements such as <frame> and <iframe>
; cors.child-src[] = "*.example.com"

 

Browserunterstützung: Fast alle sind dabei

CSP wurde bereits weiter entwickelt und ist derzeit in der zweiten Ausbaustufe technisch definiert. Während die Grundfunktionen mittlerweile in den meisten Browsern Einzug gefunden haben, wird der aktuelle Level 2 des Content Security Policy Konzepts vom Opera Mini und dem Internet Explorer 11 nicht unterstützt (aber vom Microsoft-Edge-Browser). Detaillierte Informationen hierzu finden sich bei »Can I Use …« unter https://caniuse.com/#search=csp

Reaktionen und Wirkung reloaded: ePartool 4.5.0

Das lange Warten hat ein Ende: Endlich können wir euch ein neues »Follow-up-Modul« präsentieren. Das, was im ePartool als »Reaktionen und Wirkung« auf eure Beiträge angezeigt wird, wurde einer kompletten Neuprogrammierung unterzogen.

 

Reaktionen und Wirkungen leichter nachvollziehbar machen

Beteiligungsrunden sollten nicht bei der Abstimmung über Beiträge aufhören: Das ePartool bietet deshalb schon seit mehreren Jahren einen eigenen Bereich, in dem Reaktionen und Wirkungen der Beiträge dargestellt werden können. Erfreulicherweise waren Beteiligungsprozesse, die über das ePartool durchgeführt wurden, aufwändiger und ergebnisreicher als wir es ursprünglich absehen konnten. Daher haben wir uns entschlossen, den Follow-up-Bereich einer Frischzellenkur zu unterziehen.

Uuund Action! Welche Art von Reaktion gab es auf einen Beitrag? Wie genau sieht die Wirkung aus? Um dies in Zukunft schneller erfassbar zu machen, haben wir Symbole für die Art des Follow-ups eingeführt: Schnell lässt sich jetzt erkennen, ob eine konkrete Aktion erfolgte, ob ein Vorschlag im Rahmen eines demokratischen Prozesses abgelehnt wurde, oder ob ein_e Entscheidungsträger_in immerhin unterstützend auf den Beitrag reagiert hat. Das Ende eines Prozesses kann ebenfalls angezeigt werden – so müssen die Interessierten nicht mehr darauf warten, ob weitere Schritte ins ePartool eingespielt werden: Auch ein Monitoringprozess wird irgendwann zu Ende sein.

Vorwärts und rückwärts: Die interaktive Zeitleiste ermöglichte seit Anfang an, den Werdegang eines Beitrags nachzuvollziehen. Wo wurde er weiter behandelt? Der umgekehrte Weg ist allerdings auch interessant: Künftig ist es auch möglich, aus Follow-up-Dokumenten, Beschlüssen o.ä. den Weg zurück zum Ursprung zu nehmen: Mit welcher Forderung, mit welchem Vorschlag fing es an?

Besser erreichbar und leichter aufzufinden: Während bislang Reaktionen auf Beiträge ausschließlich über den Bereich »Reaktionen und Wirkung« zu finden waren, suchten viele Nutzer_innen vergebens über den Reiter »Beiträge«. Dies hat sich geändert – auch hier wird nun bei jedem Beitrag angezeigt, wenn er bereits Reaktionen hat. Ein Klick darauf öffnet die interaktive Follow-up-Zeitleiste.

 

Technisch haben wir die Follow-up-Zeitleiste auf eine neue Technik gesetzt (Javascript-Bibliothek React), um so in Zukunft flexibler auf Veränderungsbedarfe eingehen zu können. Als letztes Modul ist nun auch die Zeitleiste wirklich durchgehend mehrsprachig.

Die neue Funktionalität steht bereit und kann bereits produktiv eingesetzt werden. Allerdings kümmern wir uns derzeit noch darum, ein paar der „Ecken und Kanten“ zu beseitigen, die das neue Modul im ePartool noch mitbringt. Dieser Feinschliff wird sich in einer aktualisierten Version niederschlagen, die voraussichtlich Mitte Juli erscheinen wird.

 

Weniger ist mehr: Entschlackung der Titelseite

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Seit der visuellen Überarbeitung 2012 hat das ePartool bereits auf der Titelseite mit kräftigen News-Balken darüber informiert, in welchen Beteiligungsrunden Neues zu sehen ist. Auch konnte über einen dieser Balken auf alle alten Beteiligungsrunden einer Installation zugegriffen werden. Im Laufe der Zeit stellten wir allerdings fest, dass diese Newsbalken vor allem in der mobilen Nutzung eher störend waren, da man sie selten wirklich nutzt und stattdessen deutlich länger scrollen musste. Auch war der Blick auf alle Beteiligungsrunden bereits am Ende der Seite durch Weiterscrollen möglich. Wir haben uns daher dafür entschieden, diese Newsbalken zu reduzieren: Aus vier haben wir nun zwei gemacht.

 

Bekannte Probleme: Derzeit keine wirklich anonyme Teilnahme möglich

Derzeit ist es nicht ohne Weiteres möglich, anonym an Beteiligungsrunden teilzunehmen. Das ePartool zeigt die Teilnehmenden zwar weiterhin nicht bei den Beiträgen an, allerdings geht es um die Eintragung in der Datenbank selbst: Beiträge werden erst gespeichert, sobald man als Teilnehmende_r am Ende der Fragen auch mindestens eine eMail-Adresse angegeben hat. Erst dann sind die Beiträge für die Redaktion sichtbar (selbst wenn der/die Beitragende den Bestätigungslink in einer eMail nicht mehr anklickt). Wir arbeiten derzeit daran, dass eine Teilnahme wieder anonym möglich wird, sofern dies von den Durchführenden einer Beteiligungsrunde auch so gewollt ist. Die Umsetzung des neuen Konzepts wird allerdings erst im August erfolgen können.

Tipp: Antragsgrün-Installation aktualisieren

Antragsgrün wird laufend weiterentwickelt. Fehlerbehebungen und neue Versionen erscheinen manchmal im Abstand von wenigen Tagen. Damit Installationen mit nicht allzu großem Aufwand auf dem aktuellen Stand gehalten werden können, gibt es einen Assistenten für das Installationspaket von Antragsgrün. Er kümmert sich um eventuell notwendige Datenbankanpassungen selbst:

  1. Die neueste Version von Antragsgrün herunterladen.
  2. Alle Dateien extrahieren und damit die bestehende Installation überschreiben. Die bisherige Konfiguration bleibt dabei unangetastet (zu finden in /config/config.json).
  3. Die Datei /config/INSTALLING entfernen
  4. Auf der Kommandozeile ./yii migrate ausführen, um die ggf. notwendigen Datenbankänderungen der neuen Version automatisch zu erledigen. Falls man lediglich ein Webhostingpaket benutzt, gibt es den Ausweg eine exakte Kopie auf dem lokalen Rechner zu aktualisieren und dann erst auf den Server hochzuladen.

Trotz dieses Assistenten sollte man nie vergessen, vorher ein Backup der Installation sicherzustellen: Nur dann kann man ohne Weiteres auf die alte Version zurückkehren, falls die Aktualisierung schiefgelaufen ist.

 

Antragsgrün 3.6.9: Jetzt auch auf Französisch

Gestern erschien die Version 3.6.9 von Antragsgrün, die erstmals eine französische Übersetzung mit sich bringt.

Darüber hinaus wurden Fehler beseitigt, wie z.B. ein Problem mit einer nicht mehr aufgehobenen Fettung im Text beim PDF-Export und das Übernehmen von Änderungsanträgen, das unter der sehr alten PHP-Version 5.5 nicht funktionierte.

Alle Infos wie immer unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/v3/History.md (englisch).

ePartool 4.4.0: Mehr Sprachen und Detailverbesserungen

Mit Version 4.4.0 des ePartool haben wir weiter an der technischen Basis gearbeitet und konzentrieren uns auf modernere Entwicklungsmöglichkeiten. Endlich sind auch weitere Sprachen integraler Bestandteil des ePartool.

Neu: Französisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch und Arabisch

Das ePartool ist nun allgemein in mehreren Sprachen verfügbar: Neben den bisher bereits verfügbaren Versionen Deutsch und Englisch stehen nun auch Französisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch und in einer ersten Testversion Arabisch zum Ausprobieren bereit. Die arabische Übersetzung ist allerdings noch nicht zum praktischen Einsatz bereit, da die Grafikelemente des ePartool noch nicht an eine Rechts-nach-Links-Schreibung angepasst sind.

Sprachauswahl im Admin-BereichDie Sprache der Plattform wird zentral eingestellt und kann nur von Administrator_innen im Redaktionsbereich verändert werden. Alle Besucher_innen der Plattform verwenden dann jeweils die eingestellte Sprache.

Detailverbesserungen

Die Datenbankdefinition wurde weiter vereinheitlicht, so dass Marker einer einheitlicheren Logik folgen (bisher gab es bei verschiedenen Tabellen inkonsistente Umsetzungen wie z.B. „Veröffentlichen“/„Noch nicht veröffentlichen”). Auch haben wir unklare Standardeinstellungen noch einmal überdacht und geklärt.

Bestimmte Skripte werden künftig nur noch dann geladen, wenn sie auch wirklich gebraucht werden, wie z.B. die Loginmöglichkeit mittels Google-Account. Dies wirkt sich positiv auf die Lade- und Ausführungszeit der Seiten aus.

Keine Phantom-Reaktionen mehr in der Dokumentenansicht

Wer sich über Reaktionen zur Beteiligungsrunde ansehen möchte, konnte diese Reaktionen einerseits als alleinstehende „Schnippsel“ oder im Kontext ihrer Veröffentlichung (z.B. als Beschlussdokument) ansehen. In dieser Gesamtansicht eines Reaktionsdokuments kann dann zwischen verschiedenen Abschnitten gewechselt werden und man erfährt, auf welche Beiträge andere Absätze die Reaktion darstellen. In der Realität gab es allerdings in den meisten Dokumenten zahlreiche Abschnitte, die keinerlei konkreten Bezug auf eine Beteiligungsrunde nehmen. Bisher zeigte das ePartool hier dennoch die Möglichkeit dem Verlauf/Pfad zu folgen. Das führte leicht zu Frustration, denn Pfade hatten oft keine weiteren Schritte. Nun haben wir auch dieses Problem gelöst: Die Dokumentenansicht von Reaktionen zeigt nur noch bei denjenigen Abschnitten einen „Folgen“-Button an, bei denen es wirklich etwas zu sehen gibt.

Reaktionsdokument: Folge VerlaufDer Bereich „Reaktionen und Wirkungen” ist sicherlich einer der spannendsten Bereiche des ePartool, allerdings technisch auch im Augenblick noch unser Sorgenkind. Da die verschiedenen Module ursprünglich von verschiedenen Programmierteams stammen, haben aufgrund der zusammenhängenden Logik von Beteiligungsrunden derzeit Veränderungen an einem Bereich oft unerwartete Konsequenzen in anderen Bereichen. Die interaktive Zeitleiste bei Reaktionen auf Beiträge produziert bei komplexeren Verknüpfungen derzeit öfters fehlerhafte Ansichten. Für Ende Juni ist daher die nächste Version des ePartool mit einer Komplettüberarbeitung dieses Moduls geplant.

Mehrsprachiger Installer bei Antragsgrün

Seit Kurzem stellt Antragsgrün auch eine englische Installationshilfe zur Verfügung. Weiterhin wurde das Installationspaket entrümpelt, so dass beim Entpacken unter Windows keine Warnmeldungen zu symbolischen Verknüpfungen mehr auftreten.

Neu ist, dass die Frist zur Einreichung von Anträgen und Änderungsanträgen nun auch für das Sammeln von Unterstützer*innen gilt. Des Weiteren wurden Fehler im Bereich der Konfigurationsseite und beim Export in PDFs behoben.

Der komplette Changelog befindet sich wie immer unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/v3/History.md. Das fertige Installationspaket für Webhostings in Version 3.6.8 kann heruntergeladen werden unter https://www.hoessl.eu/antragsgruen/antragsgruen-3.6.8.tar.bz2.