Mitmachen bei der Tool-Entwicklung!

Die Tools, die wir im Projekt jugend.beteiligen.jetzt (mit)entwickeln, stehen alle unter einer Open-Source-Lizenz. Das bedeutet, dass der gesamte Programmiercode eingesehen und verändert werden kann. Schon während der Entwicklung könnt ihr euch einklinken, kommentieren, Fragen und Vorschläge einbringen oder selbst mit Programmcode beitragen. Auch (möglichst konkrete) Fehlerbeschreibungen helfen uns weiter.

Wie die Tools entwickelt werden

Die Entwicklung der Tools wird dabei über eine Versionsverwaltung organisiert. Diese hilft dabei, dass mehrere Personen Funktionen und Code beitragen können, ohne die Arbeit der Anderen aus Versehen zu überschreiben oder zu zerstören. Die populärste Versionverwaltung ist das freie »Git«. Die Entwicklung eines Projekts erfolgt dabei in einem sogenannten »Repository«, also einem digitalen Programm-Depot. Diese Repositorys kann man selbst verwalten, oder man nutzt eine der großen Plattformen hierfür. Bekannt sind Github, Gitlab oder auch Sourceforge. Diese Plattformen bieten neben der reinen Code-Verwaltung noch Zusatzfunktionen wie Wiki-Seiten, einen Issue-Tracker (Probleme und Ideen diskutieren) oder automatisches Analysieren von einigen Sicherheitsmängeln im Programmcode. Nicht alles muss für die Öffentlichkeit bestimmt sein: Projekte können zudem in geschützten Bereichen entwickelt werden.

Hier findet ihr einige der Tool-Repositorys:

Antragsgrün
github.com/CatoTH/antragsgruen/

Barcamptools
github.com/comlounge/camper/

ePartool
github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool/

Etherpad (Basis für Yourpart.eu-Server)
github.com/ether/etherpad-lite/

Kaidan XMPP
invent.kde.org/kde/kaidan/

votAR
github.com/DBJRdev/votar/

Wechange.de
github.com/wechange-eg/cosinnus-devops/

Übersetzen statt Programmieren

Wer sich eher mit Fremdsprachen als mit Programmiersprachen auskennt, ist ebenso herzlich willkommen. Wir wollen unsere Tools in weiteren Sprachen zur Verfügung stellen – und bei den bereits bestehenden Übersetzungen kommen durch neue Funktionen ja auch immer neue Beschriftungen und Texte hinzu.

Auch die Übersetzungsdateien finden sich in den Repositorys. Je nach Tool unterscheiden sich jedoch die Arten, wie Übersetzungen am besten bearbeitet (oder bei zusätzlichen Sprachen: angelegt) werden. Wir helfen gerne beim Einstieg – meldet euch einfach!

Antragsgrün
github.com/CatoTH/antragsgruen/tree/master/messages

Barcamptools
github.com/comlounge/camper/tree/master/camper/translations

ePartool
github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool/tree/master/install/languages

Etherpad (Basis für Yourpart.eu-Server)
github.com/ether/etherpad-lite/tree/develop/src/locales

Kaidan XMPP
invent.kde.org/kde/kaidan/tree/master/i18n

Wechange.de
github.com/wechange-eg/cosinnus-devops/tree/master/devops/locale

Die Augmented-Reality-App votAR ist bisher noch nicht für Mehrsprachigkeit vorbereitet.

Onlinekurs »Alles was Recht ist« zu digitaler Jugendbeteiligung

Die Kolleg*innen in unserem Partnerprojekt bei IJAB haben einen Online-Kurs zu Rechtsfragen rund um digitale Partizipation aufgesetzt. Dieser MOOC (Massive Open Online Course) ist für Teilnehmende kostenfrei und beginnt am 14. Oktober. Später einsteigen ist natürlich ebenfalls möglich.

Um was geht’s?

Der MOOC vermittelt Grundlagenwissen zu rechtlichen Fragen, die relevant werden, wenn Jugendliche digital beteiligt werden. Für die Umsetzung gibt es Hilfestellungen, gute Beispiele und Tipps von Expert*innen aus der Praxis. Interaktive Elemente runden den Kurs ab.

Die Teilnahme am Kurs ist auf vier Wochen angelegt. Ungefähr zwei Stunden Arbeitsaufwand pro Woche solltet ihr einplanen. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Weiterbildungszertifikat.

Wer hat den Kurs entwickelt?

Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt ist Initiator und Mitgestalter des Online-Kurses zum Thema digitale Beteiligung (kurz: jbjMOOC). Gemeinsam mit Kristin Narr, Medienpädagogin, und Verena Ketter, Professorin für Medien in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen, wurde das Konzept für den jbjMOOCrecht erarbeitet. Der jbjMOOCrecht setzte bereits in der Konzeptions- und Planungsphase auf die Beteiligung und die Mitgestaltung junger Menschen. Studierende der Hochschule Esslingen produzierten partizipativ in einem Seminar innerhalb des Sommersemesters 2019 die Videos und stellen ihre Erfahrungen mit den Anwendungen als Videotutorials zur Verfügung.

Hier geht’s zur Anmeldung auf der Plattform oncampus »

Lesetipp: Gebärdensprache – Lautlos in der IT-Welt

Im IT-Bereich werden mit neuen Entwicklungen auch ständig neue Wörter eingeführt. Manche finden schnell ihren Weg in den allgemeinen Wortschatz – aber wie werden eigentlich diese Begriffe in Gebärdensprache ausgedrückt? Das Nachrichtenportal Golem.de hat einen sehr interessanten Artikel darüber veröffentlicht, wie Gehörlose mit den zahlreichen Abkürzungen und Anglizismen der IT-Welt in Gebärdensprache umgehen, auf welche Probleme sie stoßen und welche Lösungen es gibt.

https://www.golem.de/news/gebaerdensprache-lautlos-in-der-it-welt-1708-129151.html

Tools vor Ort kennen lernen: Seminar „Jugendbeteiligung.digital“ in Gauting

Vom 8. – 10. März sind wir unterwegs in Bayern. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts jugend.beteiligen.jetzt findet ein Seminar zu digitaler Jugendbeteiligung am Institut für Jugendarbeit statt. Wir berichten über unsere Arbeit und diskutieren dort mit den Teilnehmenden über den Einsatz digitaler Tools. Weitere Infos zum Seminar gibt’s direkt auf der Website des Instituts:

Digitale Beteiligung – online & offline zusammenbringen

jbj Barcamp 2016Am 17. – 19. Juni 2016 findet ein Barcamp zum Start von jugend.beteiligen.jetzt statt. Wir werden im Rahmen dieses Barcamps vor Ort sein und auch selbst eine oder mehrere Sessions anbieten.

Damit digitale Beteiligung wirkt, braucht sie in der Regel eine Verbindung mit der analogen Welt: Diejenigen, die eine Beteiligung in konkrete „Aktion“ umsetzen, müssen die Beteiligung ernst nehmen.
Im Deutschen Bundesjugendring haben wir dies anhand zweier ganz unterschiedlicher Online-Tools erprobt. Wir würden gerne mit den Barcamper_innen darüber diskutieren, wie die Verbindungen zwischen digitaler und analoger Welt so gut gelingt, dass Jugendbeteiligung auch wirken kann – weil alle Beteiligten Vorteile davon haben.
Unsere beiden genannten Werkzeuge werden wir gerne zeigen: Das »ePartool« bei Ichmache>Politik & Strukturierter Dialog und »Antragsgrün« für unsere eigenen Gremien und Arbeitsgruppen.

Weitere Infos und Anmeldung unter https://barcamptools.eu/jugend-beteiligen-jetzt-fuer-die-praxis-digitaler-partizipation

ePartool-Vorstellung auf dem 17. Gautinger Internettreffen

Logo Gautinger Internettreffen 2016

Gautinger Internettreffen 2016

Das Gautinger Internettreffen ist eine jährlich stattfindende Fachtagung, die im Jahr 2000 vom Institut für Jugendarbeit und dem SIN – Studio im Netz initiiert wurde. Die Tagung wendet sich sowohl an medienpädagogische Fachkräfte, als auch an Sozialpädagog_innen, die mit Kindern und Jugendlichen  Medienangebote durchführen. Sie ist zudem als Fortbildung für Lehrkräfte anerkannt. Hier werden wir am Mittwochnachmittag in einem Workshop das ePartool und DBJR_Antrag vorstellen.

Das Programm und weitere Infos findet ihr bei SIN-NET.