Keine News? Newsticker abschalten! … ePartool 4.8.0

Schon einen Monat nach dem Sprung auf die ePartool-Version 4.7, die anonyme Beteiligungsrunden ermöglichte, steht die Version 4.8 nun zum Download bereit.

Keine News? Newsticker abschalten!

Über Neuigkeiten in den verschiedenen Beteiligungsrunden informiert das ePartool jeweils auf der Startseite mit einem Newsticker in Form von zwei (meist orangen) Balken. Gerade für kleinere Installationen, die nur eine Beteiligungsrunde durchführen wollen, ist der Newsbalken eher störend.

Die Newsticker bei der ePartool-Installation des Strukturierten Dialogs informieren über Neuigkeiten

Auf vielfachen Wunsch haben wir diese Newsbalken auf der Homepage nun auch deaktivierbar gemacht, um das Nutzerinterface weiter zu entschlacken.

Die neue Funktion zum Deaktivieren des automatischen Newstickers findet sich auf der Seite »Erscheinungsbild« der Grundeinstellungen unter »Newsticker im Header«

 

Unterstützung im Backend verbessert

Die neue Version bringt zudem eine Reihe von praktischen Verbesserungen an kleinen Dingen, zum Beispiel:

  • Der Medienmanager weist nun auf die Dateigrößenbeschränkung des jeweiligen Servers hin, so dass man nicht blind an möglichen Upload-Beschränkungen scheitert. (Update 20.10.: Vorsicht: Bei Webhostings erlauben einige Provider, die Upload-Größe (upload_max_filesize) einzustellen. Die im ePartool angezeigte Größe entspricht der Maximalgröße des Werts, der zentral in der php.ini hinterlegt wurde. Es kann also Abweichungen geben.)
  • Der E-Mail-Manager weist auf die Vorhaltedauer hin und speichert künftig generell 6 Monate, danach wird automatisch gelöscht (bisher wurden vom System versandte Mails in der Liste nur unsichtbar gemacht, allerdings bereits nach 3 Monaten).
  • Die Einstellungsseite des Beitragsformulars zu „Persönliche Daten“ (Daten der Teilnehmenden) ist jetzt übersichtlicher angeordnet.

Bekannte Probleme

Im Abstimmungsmodul finden sich zwei kleinere Probleme, die wir mit dem nächsten Update bis Anfang November beheben werden. Es handelt sich aber lediglich um Komfortprobleme und schränken die Nutzung nicht ein:

  • Auf der Seite „Voting-Einladungen“ wird in der Spalte „Berechtigungen“ nicht nur das Stimmgewicht, sondern auch unnötige Daten wie Gruppenname, Kontaktperson usw. angezeigt.
  • Auf der Seite „Berechtigungen“ wiederum sind die Tabellenzeilen zu lang, so dass man die Einstellungsbuttons am Ende nicht sieht. Erst ganz unten entdeckt man evtl den horizontalen Scrollbalken.

Was ist eigentlich … »Virtual Reality« & »Augmented Reality«?

Headset zum Entdecken virtueller RealitätenVirtuelle Welten entdecken ist heutzutage mit jedem Computer und auch mit jedem Smartphone bereits möglich. Wenn es um die Verbindung von Digitalem mit der bisherigen „Offline-Welt“ geht, spuken allerlei Ausdrücke herum, die die Beschäftigung mit dem Thema verwirrend machen kann. Im Folgenden wollen wir die Begriffe des „Realitäts-Virtualitäts-Kontinuums“ etwas übersichtlicher zu skizzieren:

Reine Realität: Mit der echten/reinen Realität ist das gemeint, was wir oft auch als „analoge Welt“ bezeichnen.
Mixed Reality (vermischte/gemischte Realität, manchmal auch hybrid reality): Realität, die mit einem digitalem Zusatz erweitert ist. Damit können sogar schon TV-Geräte gemeint sein, die jemanden an einem Event in der „großen weiten Welt“ teilhaben lassen, während man selbst im Wohnzimmer sitzt. Eine etwas weiter reichende Form von MR stellen digitale Einblendungen über Digitalbrillen o.ä. dar, die aber nicht direkt in die Umgebung „hineingehören” (z.B. Geschwindigkeitsanzeige, Temperatur). Die weiteste Stufe von MR wäre dann → Augmented Reality.
Augmented Reality (erweiterte Realität): Digitale Objekte, die in die echte Realität hinein projiziert und räumlich verankert sind (visuell/auditiv). Bekanntestes Beispiel ist das populäre Spiel Pokémon Go.
Virtual Reality: VR verzichtet auf die reine Realität und zeigt nur digital erstellte Objekte und eine digitale Umgebung an. Allerdings ist das dann, ähnlich wie in der „echten Realität”, auch dreidimensional erkundbar. Für VR kommen, genauso wie bei AR, häufig Digitalbrillen zum Einsatz, um durch getrennte Bilder fürs linke und rechte Auge einen 3D-Eindruck zu generieren. VR kann, muss aber nicht, die Körperhaltung und -form der Beteiligten aus der reinen Realität ins Virtuelle mit übernehmen.

Die folgenden beiden Begriffe passen nicht ganz ins obige Kontinuum. Sie sollen hier lediglich zur Abgrenzung mit aufgeführt werden:
Cyberspace: Dieser Ausdruck wird bisher meist mehr oder weniger synonym zu „Internet“ benutzt, wobei er theoretisch auch VR oder den digitalen „Raum” innerhalb eines Geräts bezeichnen könnte. Der Ausdruck „Cyberspace“ veraltet allmählich und es ist davon auszugehen, dass er ähnlich wie die „Datenautobahn“ in absehbarer Zeit außer Gebrauch kommen wird.
Web/WWW: Teil des Internets/Cyberspace, der per Webbrowser erreichbar ist. Auch wenn mobile Apps häufig dieselben Techniken verwenden (Übertragung per http, Darstellung über HTML und Javascript), sind die Inhalte nicht 1:1 so über Webbrowser erreichbar und daher sind Apps eher nicht als „Web“ zu betrachten. Häufig wird dies im öffentlichen Diskurs nicht so trennscharf unterschieden.

ePartool 4.6.0: Sharing is caring!

Schon länger auf unserer Erledigungsliste stand die Überarbeitung der »Share«-Funktion. Dahinter verbarg sich seit mehreren Jahren eine Verbindung zu den Social-Media-Diensten Facebook, Google+ und Twitter. Allerdings war diese Funktion noch nicht sonderlich gut umgesetzt. Nicht nur, dass die Buttons langsam reagierten, sie waren zudem nicht einheitlich gestaltet und nicht zuletzt mit einem Datenschutzproblem behaftet. Bereits der Klick auf den »Share«-Button stellte eine Verbindung zu den Social-Media-Diensten her, auch wenn man gar nicht auf diese alle zugreifen wollte.

Mit der der ePartool-Version 4.6.0 wurde das Design dieser Funktion überarbeitet. Erst wenn ihr wirklich aktiv auf einen Dienst klickt, werdet ihr damit verbunden. Die nächste Version des ePartool wird voraussichtlich Ende der ersten Septemberwoche erscheinen und vor allem eine bessere Unterstützung für anonyme Beteiligungsrunde beinhalten.

Hier die alte und neue Share-Funktion im Vergleich:

Installations- und Updatepakete sind über die Seite Download / Installation erhältlich.

VotAR: Farbig-analoge Abstimmung trifft auf digitale Auszählung

Demokratische Entscheidungsfindung in großen Gruppen ist oftmals eine langwierige Angelegenheit. Besonders Gremiensitzungen und Konferenzen sind eher nicht bekannt dafür, dass Abstimmungen unterhaltsam sind: JA- und NEIN-Stimmen müssen ausgezählt, Enthaltungen berücksichtigt werden – und ja nicht vergessen die Arme mit der Stimmkarte deutlich nach oben zu strecken, dass man auch wirklich mitgezählt wird.

Und da kommt »VotAR« ins Spiel: Mit der Unterstützung von vierfarbigen Stimmkarten und dieser kleinen App können Abstimmungen deutlich entspannter durchgeführt werden. Es funktioniert recht einfach: Je nachdem, welche der bunten Farbflächen man nach oben hält, ist damit eine andere Aussage getroffen: Ja, Nein, Enthaltung, oder Option A-B-C-D können also zugleich abgestimmt werden. Die App »VotAR« schießt ein Foto der Versammlung und zählt sofort die Stimmen aus. Die Daten werden nur auf dem Gerät verarbeitet – eine Internetverbindung ist nicht notwendig.

Foto: VotAR-Beispielnutzung im DBJR

In der DBJR-Geschäftsstelle wurde VotAR auch schon getestet.

VotAR ist eine freie Anwendung für das Android-Betriebssystem. Es ist erhältlich über Google Play und über den freien, sehr auf Datenschutz bedachten App-Store F-Droid.

Der Programmierer betreibt unter https://libre-innovation.org eine englisch-französische Website zu VotAR. Wir haben für euch die Stimmkarten übersetzt und mit einer Hilfe ergänzt. Ihr könnt die Stimmkarten hier als PDF herunterladen: VotAR-Stimmkarte (deutsch).

Schneller und ab jetzt einfach(er) zu updaten: ePartool 4.5.3

Das ePartool ist in Version 4.5.3 erschienen. Wir haben uns um die notwendigen Geschwindigkeitsverbesserungen der Reaktionen-Zeitleiste gekümmert. Hier kann man nun beliebig vor- und zurückklicken, ohne sich auf Ladeverzögerungen einstellen zu müssen.

Update | https://pixabay.com/de/service/license/Künftig Updatemöglichkeiten zurück bis Version 4.5.0

Endlich können wir aber allen Einsetzenden des ePartool eine geordnete, relativ untechnische Updatemöglichkeit anbieten. Damit behaltet ihr künftig einfacher die Möglichkeit, das ePartool immer zum neuesten Stand einzusetzen.

Hierfür existiert ab sofort neben dem Installer-Paket auch ein Upgradepaket. Dieses muss lediglich heruntergeladen, entpackt und über die bestehende Installation geschrieben werden. Allerdings ist es empfehlenswert, vorher bestimmte Dateien als Backup zu sichern. Hier die empfohlene Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise:

  1. Erstellt ein Backup von application/configs/*.local.ini
  2. Erstellet ein Backup von www/media
  3. Die Dateien des Updatepakets über die bestehende Installation schreiben.
  4. Sicherheitshalber die gesicherten Config- und Mediadateien überprüfen und sie ggf. zurückkopieren (das sollte aber eigentlich nicht notwendig sein).

Seit Version 4.5.0 hat sich die Datenbankstruktur des ePartool nicht verändert, daher ist keine weitere Ausführung eines Update-Skriptes o.ä. notwendig.

Gerne hätten wir eine voll-automatisierte Updatefunktion angeboten, ähnlich wie sie z.B. bei WordPress eingebaut ist. Hierfür wären allerdings noch weitere Aspekte einer durchgängig sicheren und entsprechend vorbereiteten Infrastruktur notwendig, so dass wir diesen Schritt (noch) nicht gehen können. Aber wir werden an weiteren Verbesserungen arbeiten.

Installations- und Updatepakete sind über die Seite Download / Installation erhältlich.

In eigener Sache: Tooldoku übersichtlicher

Regelmäßige Besucher_innen werden es schon bemerkt haben: Wir haben in den letzten Tagen an einigen Stellen der Tooldoku-Website geschraubt.

Screenshot neuer Tooldoku-KopfbereichDer Tooldoku-Blog war vor einigen Jahren gestartet worden, um die Entwicklung des ePartool zu begleiten und zu dokumentieren. Mittlerweile sind weitere Tools hinzu gekommen und die Entwicklung selbst findet nun dank des Gemeinschaftsprojekts jugend.beteiligen.jetzt in einem stabileren Rahmen statt.

Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir sowohl den Blog wie auch die weiteren Seiten etwas umstrukturiert und das Hauptmenü entschlackt. Damit die neuesten Blogbeiträge zu genau dem Tool, für das man sich gerade interessiert, schneller findet, gibt es nun für den Blog rechts eine Auswahlmöglichkeit »THEMEN & KATEGORIEN«.

Und nicht zuletzt haben wir auch den technischen Stand aktualisiert: Die Tooldoku-Website läuft nun auf PHP 7.

Kleines Fehlerbehebungsupdate: ePartool 4.5.1

Heute veröffentlichen wir ein kleines Fehlerbehebungsupdate für das ePartool: Mit der Version 4.5.1 wurden mehrere kleine Korrekturen im Bereich „Reaktionen & Wirkungen“ vorgenommen. Das betrifft insbesondere die Textboxen in der Zeitleiste, bei denen die Anzeige des Abstimmungsrang und der Dokumentvorschau korrigiert wurde.

Weiterhin erschienen Systemmeldungen im Backend in der letzten Version nicht immer in der eingestellten Sprache. Ebenso wurde noch ein Abbruchfehler beim Installer behoben.

An der Verbesserung des Follow-up-Bereichs arbeiten wir derzeit auch weiterhin: Nach ersten Nutzerrückmeldungen bei Tests soll die Verfolgung von Originalbeitrag bis hin zu Rückmeldungen aus der Entscheider_innen noch etwas intuitiver werden. Hier gibt es bald weitere Neuigkeiten.

Derzeit bekanntes Problem ist, dass der Button »Herunterladen« eines Reaktionsdokuments von der Zeitleiste aus unter dem Firefox-Browser nicht funktioniert. [Update 1. August: Mit der ePartool-Version 4.5.2 ist dieses Problem behoben.] Umschiffen kann man das Problem durch Aufrufen der Reaktionsdokumente direkt von der Startseite des Bereichs »Reaktionen & Wirkung«.

Wie immer findet sich der aktuelle Installer auf unserer Downloadseite zum ePartool.

Antragsgrün 3.7.0 – neue Funktionen im Betatest

Das Wichtigste: Antragsgrün 3.7.0 erleichtert vor allem die Diskussion von Texten, für die viele Änderungsvorschläge eingegangen sind.

In wenigen Tagen erscheint Antragsgrün in Version 3.7.0. In diese neue Version flossen zahlreiche Rückmeldungen aus Jugendverbänden und -initiativen ein. Im Folgenden geben wir Euch einen Überblick über die neuen Funktionen. Die aktuelle Betaversion kann auf der Entwicklerseite-Downloadseite bei Github heruntergeladen werden. Nach unserer Einschätzung eignet sie sich schon ganz gut für den produktiven Einsatz.

 

Darstellen und Übernehmen von Änderungen

Die größte Herausforderung beim gemeinsamen Diskutieren von Texten auf Papier und online besteht darin die Übersicht zu behalten, wenn sich viele Änderungsvorschläge auf dieselben Textstellen beziehen. Hierbei bringt Antragsgrün einige Verbesserungen mit:

Bei der Diskussion gerade von inhaltlichen Anträgen ist es oft nützlich, wenn die ursprünglichen Verfasser*innen Änderungsvorschläge von Anderen direkt übernehmen können. Diese Möglichkeit kann nun über die Einstellungen einer Veranstaltung eingerichtet werden. Diese Funktion kann dabei auf die Fälle beschränkt werden, in denen die Vorschläge nur 1:1 übernommen werden.

Die ursprünglichen Initiator*innen von Texten/Anträgen können eine E-Mail erhalten, wenn ein Änderungsvorschlag zu ihrem Entwurf eingeht. Das erlaubt gerade bei langen zeitlichen und räumlichen Distanzen eine schnellere Reaktion darauf, noch bevor weitere, überschneidende Änderungsvorschläge eingehen. Diese Benachrichtigungsfunktion ist standardmäßig eingeschaltet.

Die Ersetzung mehrerer aufeinander folgender Abschnitte in einem Änderungsantrag wird nun sinnvoller dargestellt: zuerst alle Löschungen, dann alle Einfügungen. Bisher erfolgte die Darstellung abwechselnd, was verwirrend sein konnte.

Umfassende Änderungsanträge können nun als »Globalalternativen« ihres Bezugstextes markiert werden, wobei der gesamte Inhalt des ursprünglichen Antrags ersetzt wird. Dieser Änderungsvorschlag wird nicht mit einem »Inline-Diff« angezeigt, da dies keine sinnvolle Darstellung mehr ergäbe. Wenn eine Globalalternative mit einem Ursprungsantrag zusammengeführt wird, entspricht das einer vollständigen Ersetzung; entsprechend werden keine weiteren Änderungsanträge in die neue Version des Textentwurfs verschoben.

 

Bessere Übersicht bei der Live-Diskussion

Antragsgrün kann die gemeinsame Textbearbeitung über große Distanzen unterstützen als auch eine Live-Diskussion vor Ort. Gerade der Visualisierungsmodus (»Änderungen einpflegen«) erleichtert eine Diskussion im Rahmen einer Konferenz, da alle Teilnehmenden klar vor sich sehen können, über welchen Abschnitt gerade beraten wird. Nachteilig erwies sich dabei, dass die Teilnehmenden dadurch andere Textstellen, die vor oder nach dem aktuell visualisierten Bildausschnitt lagen, nicht ansehen oder zu Vergleichen heranziehen konnten. Auch konnten bereits diskutierte Änderungen nicht selbst noch einmal überprüft werden, solange der diskutierte Text in einer Revision allgemein wieder veröffentlicht wurde. Antragsgrün speichert nun die Live-Diskussion periodisch als aktuellen Zwischenstand. Dieser Zwischenstand kann über die Einstellungen als öffentlich festgelegt werden, so dass sich auch alle Teilnehmenden (und sogar Zugriffsberechtigte aus der Ferne) auf ihren eigenen Endgeräten Zugriff auf alle Textstellen mit minütlich aktualisiertem Stand verschaffen können.

Mit Klick auf »Zwischenstand anzeigen« kann nun die Live-Diskussion am eigenen Endgerät mitverfolgt werden

Bei Löschvorschlägen zeigt Antragsgrün diese rot markiert mit einer durchgezogenen Linie an. Der Texteditor erlaubte zugleich ebenfalls das Durchstreichen als Formatierung. Das führte schnell zu einer Verwirrung der Mitwirkenden bei der Diskussion. Daher ist diese durchstreichende Formatierung nicht mehr erlaubt.

 

Admin-Rollen und Veranstaltungsverwaltung

Bislang galt: Eine Admin-Rolle hat Zugriff auf die gesamte Antragsgrün-Installation. Oft aber kümmern sich Personen um einzelne Veranstaltungen, die nicht auf andere Veranstaltungen Zugriff haben sollten. Dies ist nun möglich: Die Administrationsrollen können nun pro Veranstaltung eingerichtet werden, ohne gleich Zugang zu allen bisherigen und künftigen Textdiskussionen gewähren zu müssen.

Die Zeitstempel eines Antrags oder eines Änderungsvorschlags zeigen nun den Zeitpunkt an, zur denen die Texte offiziell eingereicht wurden – und nicht mehr wann die ersten Entwürfe angelegt wurden. Letzterer Zeitpunkt wird nur noch solange angezeigt, solange die Einreichung noch nicht vorgenommen wurde.

Es ist nun möglich, den Typ eines Texts/Antrags nachträglich zu ändern. Dies funktioniert jedoch nur zwischen strukturell ähnlichen Typen (Vorlagen).

Wenn ein Antrag auf Basis eines anderen erstellt wird (durch Admin-Rolle), werden künftig nicht nur die Originalinitiator*innen, sondern auch die Textbestandteile geklont.

 

Aufgeräumt: Kein Unterstützung mehr für Internet Explorer 9

Der Microsoft Internet Explorer 9 erschien im Jahr 2011, aus Perspektive von Web-Entwicklung liegt das eine Ewigkeit zurück. Auch wenn der IE9 den letzten von Microsoft veröffentlichten Browser für Windows 7 darstellt, wird bei der Antragsgrün-Entwicklung keine Rücksicht mehr auf Kompatibilität mit diesem Browser mehr geachtet. Wir empfehlen Euch ggf. auf alternative Browser wie Mozilla Firefox umzusteigen.

Im Kernsystem von Antragsgrün wurden viele Pakete aktualisiert und etwas aufgeräumt. Sehr selten benutzte Bibliotheken für Redis, Excel-und SAML-Authentifizierung sind nicht mehr Teil der Standardinstallation, wodurch die Größe des Installationspakets verringert wird. Bei Installation auf einem dezidierten Server (also wenn man vollen Zugriff auf den Server hat, was bei kleinen Webhosting-Paketen nicht der Fall ist) können diese Funktionsbibliotheken jedoch als optionale Abhängigkeiten installiert werden.

 

Hilfreicher Tipp: Antragsgrün-Handbuch online

Die Antragsgrün-Software umfasst mittlerweile einen großen Funktionsumfang. Um Unterstützung zu bestimmten Fragen oder Themen zu erhalten, kann man seit Kurzem auch auf das deutschsprachige Handbuch zu Antragsgrün zurückgreifen, das online verfügbar ist unter: https://antragsgruen.de/help

Antragsgrün Handbuch online

Reaktionen und Wirkung reloaded: ePartool 4.5.0

Das lange Warten hat ein Ende: Endlich können wir euch ein neues »Follow-up-Modul« präsentieren. Das, was im ePartool als »Reaktionen und Wirkung« auf eure Beiträge angezeigt wird, wurde einer kompletten Neuprogrammierung unterzogen.

 

Reaktionen und Wirkungen leichter nachvollziehbar machen

Beteiligungsrunden sollten nicht bei der Abstimmung über Beiträge aufhören: Das ePartool bietet deshalb schon seit mehreren Jahren einen eigenen Bereich, in dem Reaktionen und Wirkungen der Beiträge dargestellt werden können. Erfreulicherweise waren Beteiligungsprozesse, die über das ePartool durchgeführt wurden, aufwändiger und ergebnisreicher als wir es ursprünglich absehen konnten. Daher haben wir uns entschlossen, den Follow-up-Bereich einer Frischzellenkur zu unterziehen.

Uuund Action! Welche Art von Reaktion gab es auf einen Beitrag? Wie genau sieht die Wirkung aus? Um dies in Zukunft schneller erfassbar zu machen, haben wir Symbole für die Art des Follow-ups eingeführt: Schnell lässt sich jetzt erkennen, ob eine konkrete Aktion erfolgte, ob ein Vorschlag im Rahmen eines demokratischen Prozesses abgelehnt wurde, oder ob ein_e Entscheidungsträger_in immerhin unterstützend auf den Beitrag reagiert hat. Das Ende eines Prozesses kann ebenfalls angezeigt werden – so müssen die Interessierten nicht mehr darauf warten, ob weitere Schritte ins ePartool eingespielt werden: Auch ein Monitoringprozess wird irgendwann zu Ende sein.

Vorwärts und rückwärts: Die interaktive Zeitleiste ermöglichte seit Anfang an, den Werdegang eines Beitrags nachzuvollziehen. Wo wurde er weiter behandelt? Der umgekehrte Weg ist allerdings auch interessant: Künftig ist es auch möglich, aus Follow-up-Dokumenten, Beschlüssen o.ä. den Weg zurück zum Ursprung zu nehmen: Mit welcher Forderung, mit welchem Vorschlag fing es an?

Besser erreichbar und leichter aufzufinden: Während bislang Reaktionen auf Beiträge ausschließlich über den Bereich »Reaktionen und Wirkung« zu finden waren, suchten viele Nutzer_innen vergebens über den Reiter »Beiträge«. Dies hat sich geändert – auch hier wird nun bei jedem Beitrag angezeigt, wenn er bereits Reaktionen hat. Ein Klick darauf öffnet die interaktive Follow-up-Zeitleiste.

 

Technisch haben wir die Follow-up-Zeitleiste auf eine neue Technik gesetzt (Javascript-Bibliothek React), um so in Zukunft flexibler auf Veränderungsbedarfe eingehen zu können. Als letztes Modul ist nun auch die Zeitleiste wirklich durchgehend mehrsprachig.

Die neue Funktionalität steht bereit und kann bereits produktiv eingesetzt werden. Allerdings kümmern wir uns derzeit noch darum, ein paar der „Ecken und Kanten“ zu beseitigen, die das neue Modul im ePartool noch mitbringt. Dieser Feinschliff wird sich in einer aktualisierten Version niederschlagen, die voraussichtlich Mitte Juli erscheinen wird.

 

Weniger ist mehr: Entschlackung der Titelseite

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Seit der visuellen Überarbeitung 2012 hat das ePartool bereits auf der Titelseite mit kräftigen News-Balken darüber informiert, in welchen Beteiligungsrunden Neues zu sehen ist. Auch konnte über einen dieser Balken auf alle alten Beteiligungsrunden einer Installation zugegriffen werden. Im Laufe der Zeit stellten wir allerdings fest, dass diese Newsbalken vor allem in der mobilen Nutzung eher störend waren, da man sie selten wirklich nutzt und stattdessen deutlich länger scrollen musste. Auch war der Blick auf alle Beteiligungsrunden bereits am Ende der Seite durch Weiterscrollen möglich. Wir haben uns daher dafür entschieden, diese Newsbalken zu reduzieren: Aus vier haben wir nun zwei gemacht.

 

Bekannte Probleme: Derzeit keine wirklich anonyme Teilnahme möglich

Derzeit ist es nicht ohne Weiteres möglich, anonym an Beteiligungsrunden teilzunehmen. Das ePartool zeigt die Teilnehmenden zwar weiterhin nicht bei den Beiträgen an, allerdings geht es um die Eintragung in der Datenbank selbst: Beiträge werden erst gespeichert, sobald man als Teilnehmende_r am Ende der Fragen auch mindestens eine eMail-Adresse angegeben hat. Erst dann sind die Beiträge für die Redaktion sichtbar (selbst wenn der/die Beitragende den Bestätigungslink in einer eMail nicht mehr anklickt). Wir arbeiten derzeit daran, dass eine Teilnahme wieder anonym möglich wird, sofern dies von den Durchführenden einer Beteiligungsrunde auch so gewollt ist. Die Umsetzung des neuen Konzepts wird allerdings erst im August erfolgen können.