Nextcloud Text: Ein Etherpad-Ersatz für alle?

Ende Juni wurde der quelloffene, kollaborative Texteditor »Text« von Nextcloud veröffentlicht. Das erklärte Ziel der Nextcloud-Entwickler*innen ist es, einen Rich-Text-Editor für die produktive Zusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine gute Gelegenheit also, diesen Texteditor mit den bereits etablierten Etherpads zu vergleichen.

Wir vergleichen im Folgenden die jeweils aktuelle Version Nextcloud Text 1.0.1 mit Etherpad lite 1.7.5.

Los geht’s!

Um Nextcloud Text (Grafik links) zu nutzen, muss erst eine Textdatei (.txt) oder ein Text-Dokument (Markdown) angelegt werden. Bei Etherpads macht es hingegen keinen Unterschied, ob man ein neues Textpad anlegen oder einem bestehenden Pad beitreten möchte.

Etherpad – komfortabel bei der Nutzung, aber aufwändige Servereinrichtung

Seit mehreren Jahren bieten Etherpads eine sehr komfortable Möglichkeit kollaborativ Texte zu verfassen. Wir betreiben im Rahmen des Projekts jugend.beteiligen.jetzt den öffentlichen Etherpad-Server yourpart.eu, der allen Interessierten sofort kostenfrei zur Verfügung steht. Mehr als einen Browser benötigt ihr nicht, um sofort loszulegen.

Es stehen einige Formatierungsmöglichkeiten zur Verfügung, u.a. verschiedene Schriftgrößen, Fettung, Kursiv, Unterstreichung, Einrückung und Aufzählungsvarianten. Tabellen oder Grafik-Einfügung sind standardmäßig nicht vorgesehen.

Wenn mehrere Personen an einem Dokument arbeiten, wird die Bearbeitung im Etherpad sehr klar angezeigt: Textbeiträge von jeder Person sind farblich anders unterlegt; zusätzlich steht ein Chatfenster zum Austausch bereit. Erstellte Texte lassen sich über Exportfilter für andere Zwecke weiter verarbeiten. Der Funktionsumfang hängt hier jedoch davon ab, welche Zusatzpakete installiert wurden (z.B. AbiWord oder LibreOffice für die Filter).

Ältere Textversionen lassen sich jederzeit wieder herstellen, indem ein Uhrensymbol für den „Bearbeitungsverlauf“ (engl. time slider) angeklickt wird. Hier kann über einen Schieberegler jede Bearbeitung zurückverfolgt werden. Besondere Versionsstände können durch ein Sternchen favorisiert werden. Wen die unterschiedlichen Farben der Autor*innen stören, kann den aktuellen Stand auf neutral setzen.

Bei Etherpads lässt sich anhand von Farbhinterlegungen leicht verfolgen, welche Textteile von welcher Person bearbeitet wurden. Ein einfacher Chat, der rechts unten eingeblendet wird, erlaubt Diskussionen.

Der sehr einfachen und spontanen Nutzung von Etherpads steht eine recht aufwändige Einrichtung des Servers entgegen. Ein bestehendes Webhosting-Paket als Serverbasis ist leider nicht ausreichend. Die diversen Erweiterungsmodule von Etherpad sind unterschiedlicher Qualität und nicht selten findet man sich beim Einrichten mit einem lahmgelegten Server wieder.

Wenn man öffentliche Etherpad-Server nutzt, stehen zudem meist keine oder nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung, um die einmal veröffentlichten Texte wieder zu entfernen. Hierzu muss dann entweder der Serverbetreiber kontaktiert werden oder man nutzt bei yourpart.eu das automatische Vergessen nach 30 Tagen Inaktivität. Ein Login-System steht meist nicht zur Verfügung. Für Texte mit personenbezogenen Daten sind Etherpads daher eher nicht geeignet.

Mehr erfahren: https://etherpad.org

Exkurs: Warum kein Online-Office?

Für eine kollaborative Dokumentenbearbeitung böten sich bekannte Online-Office-Produkte natürlich besonders an. Auch sie können über den Browser genutzt werden. Der Funktionsumfang nähert sich zunehmend lokal installierten Office-Paketen an. Im Rahmen dieses Artikels lassen wir diese Lösungen bewusst außen vor:

  • Die Funktionsvielfalt von Online-Office-Lösungen stellt häufig einen absoluten „Overkill“ dar, wenn man nur gemeinsam kreativ sein und kurzfristig Texte entwickeln möchte.
  • Bei den großen kommerziellen Anbietern wie Google oder Microsoft wären zuerst die Fragen der Datenerhebung und -verarbeitung zu klären (z.B. Kritik von Datenschutzbeauftragten wie hier oder hier zu Office 365).
  • Lösungen wie Collabora Online-Office oder OnlyOffice, die auf einem eigenen Server installiert werden können, sind wiederum in der Anzahl der kostenfreien Nutzer*innen eingeschränkt.

Der Newcomer: Nextcloud Text

Das Open-Source-Projekt »Nextcloud« ist ursprünglich als quelloffene und kostenfreie Software zum Dateiaustausch gestartet. Zur Selbstinstallation ist Nextcloud sehr genügsam und läuft bereits auf günstig mietbaren Webhosting-Paketen (mit PHP und einer SQL-Variante). Im Laufe der Zeit erhielt Nextcloud mehr und mehr Groupware-Funktionalität. Die meisten Erweiterungen (sogenannte „Apps”) lassen sich über eine Ein-Klick-Installation hinzufügen. Eine dieser Erweiterungen ist der neue Editor »Text«. Unter Nextcloud 16 ist die Einrichtung in wenigen Sekunden erledigt. In der kommenden Nextcloud-Version 17 wird »Text« sogar standardmäßig enthalten sein.

Die Nutzeroberfläche von »Text« ist bewusst schlicht und aufgeräumt gehalten, damit man sich auf die eigentliche kreative Textarbeit konzentrieren kann. Wie der Name schon vermuten lässt, werden Dateien im Textformat verarbeitet. Dabei können sowohl einfache .txt-Dateien wie auch umfangreich gestaltete Markdown-Dateien (Endung .md) genutzt werden. Dabei stehen dann dieselben Formatierungsmöglichkeiten zur Verfügung wie beim Standard-Etherpad: Von Fettung, Kursiv bis hin zu Überschriftstypen, Aufzählungen oder Einrückungen. Je nach Dateiendung .txt oder .md wechselt »Text« den Darstellungsmodus und blendet die Formatierungsbuttons aus oder ein. Einen Umschalter auf die direkte Bearbeitung von Markdown (also ohne grafische Darstellung) scheint es aber noch nicht zu geben.

Zusätzlich können Grafiken/Fotos eingebunden werden, eine Funktion die den Etherpads fehlt. Hierzu bietet »Text« einen komfortablen Auswahldialog zu den Dateien in der Nextcloud an. Grafiken aus anderen Internetquellen können per Drag & Drop einfach ins Dokument hineingezogen werden. Grundsätzlich muss man allerdings beachten, dass das Dokument – egal aus welcher Quelle die Grafiken eingefügt wurden – natürlich nur den Link speichert und nicht die Bilddatei selbst. Das kann bei Bildmaterial aus zugangsbeschränkten Quellen dazu führen, dass nicht alle Mitschreibenden auch tatsächlich alle Bildinformationen sehen können. Zudem sind eingebettete Bilder (derzeit) nicht in ihrer Darstellung veränderbar – das Original muss also schon die richtige Größe und Orientierung haben.

Vermisst haben wir eine visuelle Unterscheidung bzgl der Textautor*innen. Gerade bei einem auf Kollaboration abzielenden Texteditor wäre es ungemein praktisch zu sehen, an welchen Stellen die Mitschreibenden etwas ergänzt oder verändert haben. Auch ist die Textsynchronisation zwischen mehreren Nutzer*innen mitunter etwas schwerfälliger als dies bei einem gemeinsamen Etherpad der Fall ist.

Dank der Nextcloud-Versionierung lassen sich frühere Versionen wieder herstellen. Allerdings ist dies nicht ganz so komfortabel wie der Zeitschieber in Etherpads: Nextcloud entscheidet mehr oder weniger automatisiert, welche Zwischenstände vorgehalten werden.

Selbstverständlich nutzt die App den Unicode-Zeichensatz mit UTF-8-Formatierung. Das bedeutet konkret, dass auch Emojis und andere Schriftsysteme in unseren Tests keine Hürde darstellen. Aus Websites kopierte Tabellen waren häufig noch originalgetreu(er) dargestellt als beim Etherpad, bei dem aus den Tabellen meist eine Art Fließtext-Schlauch wurde.

Tipp: In unseren Installationen haben wir uns dafür entschieden, den bisherigen nicht-kollaborativen Texteditor (ungenutzt) installiert zu lassen, damit Nextcloud als Option zur Dateierstellung nach wie vor „Neue Textdatei“ anzeigt (für .txt). Der neue Editor bietet nämlich standardmäßig nur „Neues Text-Dokument“ an, was dann ggf. erst von .md in .txt umbenannt werden muss. Dies ist für Nutzende eher umständlich. Markdown selbst bietet Potenzial für komplexere Gestaltung, jedoch ist das Format bei durchschnittlichen Nutzer*innen wohl noch weniger bekannt.

Wer Nextcloud in föderierten Kontexten verwendet, sollte daran denken, dass gleichzeitige Textbearbeitung nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten in derselben Nextcloud-Instanz aktiv sind.

»Text« befindet sich noch in einem recht jungen Entwicklungsstadium. Dennoch läuft es bereits stabil und tut zuverlässig seinen Dienst. Die vermutlich stärksten Argumente für Nextcloud Text sind die sehr viel einfachere Inbetriebnahme eines eigenen Servers und die umfangreiche Möglichkeit, unterschiedliche Zugangsrechte pro Dokument zu vergeben. Dies kann von reinem Mitlesen bis hin zum Erstellen und Löschen von Dokumenten reichen, sowohl eingeloggt wie auch mit anonymen Teilnehmenden.

Mehr erfahren: https://apps.nextcloud.com/apps/text

Unser Fazit

Die Etherpad-Software wird seit vielen Jahren entwickelt und ist durch die farbliche Hervorhebung der unterschiedlichen Autorenschaft, der Stabilität bei vielen gleichzeitigen Nutzer*innen, einen gut erreichbaren Chat und die vielfältigeren Exportmöglichkeiten besser auf Kollaboration eingerichtet als Nextcloud Text. Dennoch bringt »Text« nicht zu unterschätzende Vorteile mit sich: Frei definierbare Nutzerrechte, einen sehr viel einfacheren Eigenbetrieb, Umgang mit Grafiken und nicht zuletzt die unglaublich aktive und hilfsbereite Nextcloud-Community. Wer Texte nicht-öffentlich erstellen und verwalten möchte, wird mit Nextcloud Text wahrscheinlich glücklicher als mit Etherpads.

Vorteile von Etherpads

  • Jede*r kann ohne Vorbereitung sofort mitmachen. (Diverse öffentliche Server stehen zur Verfügung.)
  • Die Autorenschaft der Textteile ist durch farbliche Hinterlegung unterscheidbar und bei der parallelen Bearbeitung dadurch aus schneller zu verstehen.
  • Mit dem Zeitschieber kann jeder Zustand wieder hergestellt werden.
  • Zeilennummerierung, um bei längeren Dokumenten schnell die richtige Textstelle wieder zu finden.
  • Vielfältige Import- und Exportfunktionen installierbar.
  • Chat etwas intuitiver als in Nextcloud erreichbar (allerdings auch funktional eingeschränkter).

Vorteile von Nextcloud Text

  • Zugriffsrechte können bewusst gesetzt werden, daher auch für Dokumente mit personenbezogenen Daten geeignet.
  • Ein eigener Nextcloud-Server ist viel einfacher aufzusetzen und kostengünstiger zu betreiben als ein Etherpad-Server.
  • Ablenkungsfreies Schreiben (die Nutzeroberfläche ist bewusst sehr zurückhaltend gestaltet).
  • Intuitives Einfügen von Bildern.
  • Markdown erlaubt auch komplexere Formatierungen.
  • Texte können sehr einfach auch wieder komplett gelöscht werden.

Vielsprachige Beteiligung mit digitalen Tools

Schon gewusst? Unsere Beteiligungswerkzeuge stehen nicht nur in deutscher Sprache zur Verfügung, sondern können auch in einem internationalen Kontext hinaus verwendet werden.

Unser Server zum Organisieren und Durchführen von Barcamps und ähnlichen Seminaren, www.barcamptools.eu, steht für die Nutzer*innen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. Die bereits angelegte russische Übersetzung wird derzeit überarbeitet und geht im Frühjahr wieder online.

Das ePartool kann während der Installation und später über die Administrationsoberfläche in andere Sprachen umgeschaltet werden: Neben Deutsch sind Lokalisierungen in mehrere Sprachen vorbereitet, nämlich Englisch, Französisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch und eine arabische Vorabversion. Die Übersetzungen sind noch nicht alle vollständig, aber wir arbeiten kontinuierlich daran. Es ändern sich dabei natürlich nicht die (selbst eingestellten) Inhalte der Beteiligungsrunden, aber alle Buttons, Labels und Systemnachrichten.

Antragsgrün wiederum steht auf Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung. Unter motion.tools (Englisch) und sandbox.motion.tools/createsite?language=fr (Französisch) kann man sich davon einen ersten Eindruck machen.

Antragsgrün wird im Zusammenspiel mit Übersetzungsdiensten wie Google Translate richtig stark: Auf der DBJR-Vollversammlung konnten die internationalen Gäste stärker als bisher an der Versammlung partizipieren – dank einer automatisierten, stets aktuellen englischen und französischen Übersetzung aller Diskussionspapiere und -stände. Wie das funktionierte, kann man sich nachträglich noch ansehen: www.dbjr.de/antrag/web/vv2017.

Mit den meisten Übersetzungen kann unser Etherpad-Server yourpart.eu aufwarten, allerdings braucht man die übersetzten Labels eigentlich nur, um Spezialeinstellungen und Exportfunktionen zu verstehen.

Das Übersetzen unserer Tools ist eine laufende Aufgabe. Hier sind wir auch auf eure Unterstützung angewiesen! Wer Interesse hat, die Tools in weitere Sprachen zu übertragen oder uns dabei unterstützen möchte, bestehende Lokalisierungen für alle Nutzer*innen zu verbessern, nimmt gerne jederzeit Kontakt mit uns auf: digital@dbjr.de.

Euer Feedback ist gefragt: Gut, besser, Barcamptools!?

Unsere Plattform für Barcamps und ähnliche Veranstaltungen unter www.barcamptools.eu wird rege genutzt. Um die »Camper«-Software für euch noch nützlicher zu machen, werden wir in den kommenden beiden Monaten neue Funktionen einbauen und vorhandene weiter verbessern.

Da über den Camper-Server durchgängig mehrere Barcamps gleichzeitig organisiert werden, sollen Ausfallzeiten so gering wie möglich gehalten werden. Neue Funktionen versuchen wir daher stets „im Paket“ einzuführen, um ggf. kurzfristig den erhöhten Supportaufwand bedienen zu können, für euch aber ansonsten einen möglichst ruhigen Betrieb sicherzustellen.

Die nächste größere Aktualisierung ist für den Oktober geplant. Wir beginnen in den nächsten Wochen die Programmier-Umsetzung auf Basis der eigenen Ideen und der Rückmeldungen, die wir bisher von Nutzer*innen erhalten haben. Allerdings wollen wir euch auch ganz konkret einladen, im Laufe des Augusts Feedback zu geben.

Wir hätten gerne Rückmeldungen von euch zu Fragen wie:

  • Empfandet ihr Funktionen als verwirrend oder wart euch unsicher, wie sie zu benutzen sind?
  • Haben euch andere Teilnehmende/Teilgebende von Barcamps von Schwierigkeiten berichtet?
  • Sind euch Funktionen oder Herangehensweisen im Camper aufgefallen, die ihr als unpraktisch empfindet? Oder fehlt irgendwo noch ein wichtiger Aspekt?
  • Gibt es Funktionen oder Übersichten, die ihr gerne noch im Camper sehen würdet?
  • Findet ihr alle Seiten übersichtlich und „schön“? Falls nicht, was könnte konkret verbessert werden?
  • Bei der Nutzung der Etherpads im Camper oder über yourpart.eu – was hättet ihr euch da noch gewünscht?
  • Wo (oder zu welchen Themen) müssten Dokumentation und Hilfestellungen noch ausgebaut werden?
  • Habt ihr schon den Camper auf einem eigenen Server aufzusetzen versucht? Was ist eure Erfahrung damit – seid ihr gut klargekommen?

Gerne könnt ihr hier kommentieren oder euch direkt mit uns unter digital@dbjr.de in Verbindung setzen!

Probleme beim Aufrufen von Yourpart.eu?

Probleme beim Ansteuern von Etherpads auf yourpart.eu? Kein Problem: Lasst das „www.“ in der Adresse weg.
Was passiert ist: Beim Übergang zur verschlüsselten https-Verbindung ist uns das www. wohl in der Konfiguration durchgerutscht. In den kommenden Tagen wird das Problem behoben sein und ihr könnt mit und ohne www. – und stets automatisch verschlüsselt – wieder darauf zugreifen.
[Update 31.01.2017] Mittlerweile ist der Server auch mit „www.“ wieder erreichbar.

Mehr Datenschutz beim Yourpart-Etherpad

Das Etherpad unter www.yourpart.eu ermöglicht unkompliziert ein gleichzeitiges Arbeiten an Texten selbst über Distanzen hinweg. Nach einem Serverwechsel können wir den Dienst nicht nur zuverlässiger anbieten, sondern nun auch Datenschutz und die Wahrung der Privatsphäre der Nutzer*innen verbessern.

Ab sofort sind alle Verbindungen zum Etherpad-Server unter yourpart.eu automatisch verschlüsselt. Texteingaben können also auch beim Arbeiten in öffentlichen WLANs nicht von Dritten mitgelesen werden.

Screenshot

Beim Anlegen eines Pads lässt sich ein automatisches Löschen nach 30 Tagen Inaktivität eintragen (Screenshot: yourpart.eu)

Spannend ist auch die Neuerung, dass man beim Neuanlegen von Pads auswählen kann, ob das Pad nach 30 Tagen Inaktivität automatisch gelöscht werden soll: Veraltete Texte sind also nicht mehr automatisch für immer öffentlich abrufbar. Nutzer*innen haben damit künftig die Wahl, ob sie nur kurzfristig mit einem Pad arbeiten oder langfristig Inhalte zur Verfügung stellen wollen. Bestehende Pads werden durch diese neue Option natürlich nicht verändert.

Wir glauben, dass wir mit diesen beiden Verbesserungen eine Brücke zwischen dem offenen Ansatz von Etherpads und zugleich dem Wunsch nach einem gewissen Datenschutzniveau schlagen konnten.

Serverumzug Barcamptools & Yourpart-Etherpad

Die beiden Internetangebote barcamptools.eu und yourpart.eu sollen in Zukunft wieder zuverlässiger zur Verfügung stehen. Daher findet in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember ein Serverumzug statt. In dieser Zeit sind die Angebote nicht erreichbar.

Die Nutzerinhalte werden auf die neuen Server mit übertragen und stehen voraussichtlich ab dem 6. Dezember nachmittags wieder zur Verfügung.

[Update 7. Dezember] Leider hakte der Serverumzug an einigen Stellen. Mittlerweile läuft aber wieder alles.

Probleme mit dem Yourpart-Etherpad

Es erreichen uns derzeit verstärkt Hilferufe von Nutzerinnen und Nutzern des Yourpart.eu-Etherpads. Offenbar haben sich im System Fehler eingeschlichen, die gelegentlich dazu führen, dass bestehende Pads nicht mehr weiterbearbeitet werden können. In diesen Fällen wird nur ein leeres Pad angezeigt, während das Laden der Inhalte in einer Endlosschleife hängen bleibt.

Wir versuchen die Fehler zu lösen und planen derzeit auch bereits einen Serverumzug in den kommenden Wochen. Bis dahin können wir unseren Nutzer*innen nur den Tipp geben, dass die fehlerhaften Pads zumindest immer gesichert werden können, indem man an die Web-Adresse noch ein /export/html anhängt.

Weiterbetrieb von Barcamptools und Yourpart Etherpad

Der DBJR hat vor Kurzem den Weiterbetrieb der beiden Internetangebote »Camper – Das Barcamptool« und »Yourpart Etherpad« übernommen. Diese Angebote waren beim Projekt Youthpart gestartet worden, konnten jedoch seit 2014 nicht mehr finanziell abgesichert werden.

Im Rahmen von jugend.beteiligen.jetzt werden wir die Services weiter betreiben und auch wieder weiter entwickeln können. Über Neuerungen werden wir hier und auch über unsere anderen Kanäle informieren.