Barcamptools 2.6: Mehr Kontrolle über eure Daten!

Im Einführungsjahr der DSGVO haben wir unsere Tools noch weiter darauf hin überprüft, euch die volle Kontrolle über eure Daten zu gewährleisten. Ein paar sinnvolle Funktionen hierzu haben wir nun in den »Camper«, die Software hinter barcamptools.eu eingebaut.

Konto löschen

Wenn ihr meint, dass ihr euer Barcamptools-Konto nicht mehr benötigt, so könnt ihr dies jetzt auch selbst löschen. Dazu klickt ihr oben in der Menüleiste auf euren Namen und könnt dann im Profil-Editor die Funktion zum Löschen auswählen.

Achtung: Ihr könnt dies nur tun, wenn ihr bei keinem aktiven Barcamp mehr registriert seid (d.h. das Enddatum aller Barcamps, bei denen ihr registriert wart, muss in der Vergangenheit liegen).

Wenn euer Konto dann gelöscht ist, hat dies folgende Auswirkungen:

  • Die Profildaten werden gelöscht.
  • Passwort und E-Mail werden gelöscht. Ihr könnt euch dann logischerweise nicht mehr einloggen.
  • Die Sessionvorschläge selbst bleiben erhalten, jedoch wird darunter kein Name mehr angezeigt.
  • Kommentare zu Sessionvorschlägen bleiben erhalten, als Autor*in wird aber „Nutzer*in gelöscht“ ausgegeben.
  • Auf öffentlichen Teilnehmendenlisten von alten Barcamps werdet ihr nicht mehr erscheinen.

Opt-In für Teilnehmendenlisten

Standardmäßig wird nun niemand mehr ohne Einverständnis auf öffentlichen Teilnehmendenlisten angezeigt. Ein Einverständnis hierzu wird nun bei der Registrierung zu einem Barcamp abgefragt:

(Ihr seht dieses Feld auch im Formular-Editor, könnt es aber nicht löschen).

Als Benutzer*in könnt ihr dieses Einverständnis pro Barcamp bearbeiten, indem ihr auf die Veranstaltungen klickt und dann unten in der rechten Seitenleiste auf „Meine Daten“.

Damit habt ihr also jetzt die volle Kontrolle darüber, ob ihr auf der Teilnehmerliste erscheinen wollt.

Achtung: Dies bedeutet allerdings auch, dass alle bestehenden TN-Listen nun leer sind, da wir dieses Einverständnis bislang nicht eingeholt haben.

Optimierung der Teilnehmerliste

Im Zuge des Opt-Ins für die Teilnehmenden haben wir auch die Teilnehmerliste etwas optimiert. So gibt es jetzt nur noch eine TN-Liste für das gesamte Barcamp und nicht separat für jede Veranstaltung.

Weiterhin haben wir die Profilbilder dort entfernt, da diese eh kaum genutzt wurden. Stattdessen wird nun der Name und die Organisation angezeigt, was ggf. sowieso hilfreicher ist.

Zudem gibt es nun auch eine Teilnehmerliste für Barcamps im Ticket-Modus.

Änderungen bei den Sessions

Im Bereich der Sessions wurden ein paar kleinere Veränderungen durchgeführt:

  • Die Sessionvorschläge können nun auch nach Titel sortiert werden.
  • Sessionvorschläge werden nicht mehr per Markdown formatiert. Dies wurde einerseits nur selten genutzt und andererseits gab es damit Probleme, den Gender-*-Stern zu nutzen.
  • Im Sessioneditor gibt es bei Zeitslots jetzt auch noch :15 und :45 als Vorgabe. Ihr könnt aber generell jede Zahl dort reinschreiben.

Ihr wollt loslegen mit den Barcamptools? Zur aktuellen Version geht es hier entlang.

Antragsgrün 4.1.1: Accounts löschen und weiteres Finetuning

Update | https://pixabay.com/de/service/license/

In der gestern veröffentlichten Version 4.1.1 von Antragsgrün findet ihr einige Fehlerbehebungen und kleine Verbesserungen:

  • In der Liste der Veranstaltungen erscheint nun die neueste Veranstaltung ganz oben.
  • Ein Klick auf »Änderungen« in der öffentlichen Version eines zusammengeführten Entwurfs öffnet nun immer einen Tooltip mit der Zusammenfassung des Änderungsantrags, einschließlich der Antragstellenden dieses Änderungsantrags.
  • In der tabellarischen Antragsübersicht im Backend werden nun die benutzerdefinierten Statusangaben (Freitextfeld) ebenfalls angezeigt.
  • Bisher war es nicht immer möglich, einmal angelegte Nutzer*innen wieder aus Antragsgrün zu entfernen. Hierfür gibt es nun zwei Wege: Bei der Verwaltung der Liste der zugelassenen Nutzer*innen für eine Veranstaltung, ist es nun möglich diese wieder einzeln zu entfernen. Zudem können Systemadministrator*innen Nutzerkonten nun aus der systemweiten Zugangsliste entfernen.
  • Bugfix: Das Datum des letzten gespeicherten Entwurfs beim Zusammenführen von Anträgen wurde im Safari-Browser nicht korrekt gesetzt.

Wie immer empfehlen wir euch die Neuerungen bequem über den Web-Updater einzuspielen. Das klappt auch diesmal mit wenigen Mausklicks.


Antragsgrün 4.1: Resolutionen, bessere PDFs, Bewerbungen und Verfahrensvorschläge

Vor wenigen Tagen ist Antragsgrün 4.1 erschienen. Die Neuerungen sind diesmal sehr zahlreich, allerdings handelt es sich vor allem um viele kleinteilige Verbesserungen im System.

Neues rund ums Anträge stellen und der Antragsstatus »RESOLUTION«

Im Formular zur Antragseinreichung ist das Beschlussdatum für Organisationen, die einen Antrag stellen, nun optional. Ein zusätzliches optionales Feld, um das Geschlecht von Einzelantragstellenden hinzuzufügen, wurde ergänzt.

Die Differenzialansicht für Änderungsanträge zeigt nun in der Regel die gesamte betroffene Zeile an, anstatt die Zeile nach dem letzten geänderten Wort abzuschneiden. Das erleichtert die Verständlichkeit des Änderungsantrags ein wenig.

Neu eingeführt wurde der Antragsstatus »RESOLUTION« sowie »Resolution(vorläufig)«. So gekennzeichnete Anträge werden auf der Übersichtsseite einer Veranstaltung in einer etwas anderen Ansicht dargestellt (ohne Initator*innen) und haben in der Web- und PDF-Darstellung einen anderen Header als normale Anträge. Eine Resolution beinhaltet weder Änderungen noch Kommentare.

Verbesserte PDFs und Bewerbungen über Antragsgrün

Ein Anwendungsfall von Antragsgrün, über den wir bisher nicht ausführlich berichtet haben, ist die Übermittlung von Bewerbungen, z.B. für Wahlmandate in Organisationen. Zur besseren Unterscheidung zu anderen Anträgen, ist für Bewerbungen eine neue PDF-Vorlage in Antragsgrün hinterlegt. Diese Auswahlfunktion steht jedoch nur zur Verfügung,wenn Antragsgrün nicht auf einem Webhosting, sondern auf einem eigenständigen Server installiert ist (LaTeX-basierte PDF-Erstellung).

Wenn ein hochgeladenes Bild sehr groß ist (größer als 1000×2000 Pixel),wird es verkleinert, um die Speichergröße des PDFs nicht zu sehr anwachsen zu lassen.

Für jeden Abschnitt eines Antragstyps ist es nun möglich, festzulegen, ob der Titel explizit im PDF gedruckt wird oder nicht.

Wenn man verschiedene Antragstypen definiert, kann man nun festlegen, dass bestimmte dieser Typen einen standardisierten Anfang im Titel haben,wie z.B. „Bewerbung: “.

Beim Erstellen eines Antrags zeigt die Bestätigungsseite nun eine Vorschau des erzeugten PDFs an.

Verfahrensvorschläge

Verfahrensvorschläge existieren schon eine Weile in Antragsgrün. Jedoch handelt es sich dabei um eine Funktion, die sehr auf professionelle Konferenz-Settings ausgelegt ist. Da diese Funktionalität oftmals gar nicht benötigt wird, sind Verfahrensvorschläge nun pro Antragstyp optional. Sie sind zudem standardmäßig deaktiviert.

Beim ODS-Export der Liste von Verfahrensvorschlägen besteht nun die Auswahlmöglichkeit, auch die Kommentare einzubinden oder nur öffentlich sichtbare Verfahrensvorschläge einzubeziehen.

Informationsmails über die Verfahrensvorschläge können nun vom/von der Absender*in angepasst werden.

Wenn ein Änderungsantrag durch einen anderen Änderungsantrag obsolet wird, wird diese Änderung auch im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen (obsoleten) Änderungsantrag ausgewiesen.

Administrator*innen können einen Vorschlag als vom/von der Benutzer*in akzeptiert kennzeichnen – das wird protokolliert.

Zudem wurden Fehler behoben, u.a. war es bislang nicht möglich, Admin-Kommentare zur vorgeschlagenen Vorgehensweise zu löschen.

Bessere Nachvollziehbarkeit beim Einarbeiten von Änderungsanträgen

Im Modus »Änderungsanträge einpflegen« (Visualisierungsansicht) zeigt Antragsgrün alle Änderungsanträge direkt in den Antragstext eingebettet an. Diese Ansicht kann nun als PDF exportiert werden, um den Zusammenführungsprozess zu dokumentieren.

Nach der Erstellung des endgültigen Texts kann nun ausgewählt werden, ob die neue Version dieses Antrags als regulärer Antrag oder als(vorläufige) Resolution dargestellt wird (Infos zum neuen Status »Resolution« siehe oben).

Außerdem wurde ein kleiner Fehler behoben, der das Einarbeiten von Änderungsanträgen mit bestimmtem Status verhindert hatte.

Weitere Änderungen und Fehlerbehebungen

Antragsgrün erlaubt schon lange, die Nutzeroberfläche und Meldungen über das Backend anzupassen. Dies ist z.B. für organisationsspezifische Ausdrücke und Formulierungen besonders nützlich. Neu ist nun, dass die übersetzbaren Zeichenketten intern mit einem Kommentar oder einer Beschreibung versehen werden können, um die Anpassung/Handhabung für Kolleg*innen zu erleichtern.

Beider Nutzerregistrierung gibt es nun die Option, eine E-Mail-Bestätigung für die neuen Nutzer*innen anzufordern.

Die Geschwindigkeit der tabellarischen Antragsübersicht im Backend wurde insbesondere für große Einsätze mit über vielen Änderungsanträgen verbessert, indem die Anzahl der einzelnen Datenbankabfragen reduziert werden konnte.

Die Admin-Oberfläche zum Hinzufügen/Entfernen von Unterstützer*innen eines Antrags hat nun die Funktion, die vollständige Liste der Unterstützer*innen in einem Format in die Zwischenablage zu kopieren, das geeignet ist, sie später in das Volltextfeldeinzufügen (um die Unterstützer*innen-Liste einfach von einem Antrag in einen neuen zu übertragen).

Und schließlich wurden Fehler der Vorgängerversion behoben. Dazu gehören z.B.:

  • Zu lange Antragstitel konnten zu fehlerhafter Seitengenerierung führen.
  • Unter bestimmten Umständen schien ein einem Tagesordnungspunkt zugeordneter Antrag auf der Übersichtsseite der Veranstaltung nicht korrekt zugeordnet zu sein.
  • Wenn ein Antragstyp von Grund auf neu erstellt und dabei rechts positionierte Antragsabschnitte hinzugefügt wurden, wechselte das Layout nicht in den zweispaltigen Modus.
  • Der LaTeX-basierte PDF-Export funktionierte nicht, wenn ein eigentlich optionales Bild nicht hochgeladen war.

Updaten? Am besten bald!

Wir empfehlen euch bald auf die neue Antragsgrün-Version zu aktualisieren. Das klappt bequem per Web-Updater. In diesem Zusammenhang möchten wir euch darauf hinweisen, dass Antragsgrün mittlerweile auf die PHP-Version 7.2 optimiert ist. Falls euer Server diese Version bereits unterstützt (bei vielen Providern kann man das im Administrationspanel per Mausklick einstellen), empfehlen wir euch aufgrund von Geschwindigkeits- und Sicherheitsvorteilen diese Aktualisierung ebenfalls.

Wer Antragsgrün neu installieren möchte, erhält die jeweils aktuellste Version über die Entwicklungsseite von Antragsgrün auf Github: https://github.com/CatoTH/antragsgruen/releases/latest

Kleine Updaterunde bei ePartool & ePartool-Downloader

Heute haben wir das ePartool in Version 4.11.1 veröffentlicht. Diese Version beinhaltet lediglich Detailverbesserungen, kleinere sprachliche Überarbeitungen sowie zusätzliche Hilfe für Admins, wenn sie bei der Installation die Einrichtung der .htaccess-Datei übersehen haben.

Bildschirmfoto von Fehlerhinweis

Wenn bei der Installation vergessen wurde die .htaccess-Datei richtig einzurichten, dann weist das ePartool künftig darauf hin.

Für Installationen, die bereits das ePartool in Version 4.11.0 einsetzen, ist ein Update nicht erforderlich.

Darüber hinaus haben wir ein kleines Update des komfortablen Direkt-Downloaders für die ePartool-Installation veröffentlicht: Die wichtigste Neuerung in v1.3 ist dabei, dass das ePartool sich nun nicht mehr auf veraltetem PHP 5.6 installieren lässt. Warum? Ab Ende Dezember werden für diese Uralt-Version keine Sicherheitsupdates mehr erscheinen. Wir empfehlen den Einsatz von PHP 7.1 oder 7.2.

Auch hier gilt: Wer den ePartool Web-Downloader 1.2 bereits erfolgreich verwendet, muss nicht unbedingt umsteigen.

Eine ausführliche Installations- und Update-Anleitung findet sich wie bisher unter Installation / Download.

Fehlerbehebungen für Antragsgrün 4.0.x

Seitdem Antragsgrün 4 Anfang September offiziell erschien, wurden einige Fehler entdeckt (und behoben). Aktuell ist derzeit Antragsgrün 4.0.4. Wir empfehlen das zeitnahe Einspielen – mittlerweile ganz bequem über den Web-Updater ;-).

Visualisierungsansicht »Änderungsanträge einpflegen«

Ein kleiner, aber lästiger Fehler wurde behoben: Gelegentlich waren die Übernehmen/Verwerfen-Buttons im Visualisierungsmodus nicht mehr verschwunden und überlagerten den sichtbaren Text während der Live-Antragsberatung. Das sollte nun behoben sein.

Technische Basis und Export

Bei manchen Webhostern traten bei der Generierung von Exportdateien auf, da das /tmp/-Verzeichnis zugriffsbeschränkt ist. Daher werden diese Dateien nun temporär in /runtime/tmp/ abgelegt.
Zur Einrichtung der MariaDB-/MySQL-Datenbank ist nun auch möglich eine Portangabe möglich (wie „localhost:3306“). Kleinere Probleme bei der Datenbankerstellung wurden behoben.
Der eingebettete »CKEditor« wurde auf eine neue Version aktualisiert.
Mehrere Fehler bei der Generierung von PDFs wurden behoben, wie z.B. unterstrichener Text, Tabellendaten und die Zeilennummerierung bei Unteraufzählungspunkten.

So geht’s: Installation und Update

Das komplette (englische) Changelog befindet sich unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/master/History.md. Ein fertiges Installationspaket kann heruntergeladen werden unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/releases. Diese Datei muss entpackt und in ein Verzeichnis bei eurem Webhoster transferiert werden. Beim ersten Aufruf des Verzeichnisses über euren Browser startet der Einrichtungsassistent, der die Datenbank und die erste Veranstaltung anlegt.

Wer von einer älteren Version von Antragsgrün auf die 4er-Linie aktualisieren möchte, sollte sich die Upgradebeschreibung unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/master/docs/UPGRADING.md ansehen.

Die kommende Antragsgrün-Version 4.1 mit neuen Funktionen befindet sich bereits in der Betaphase und kann ebenfalls bereits von o.g. Quellen heruntergeladen und getestet werden.

Nextcloud: Was passiert mit Dateien, wenn ein Nutzeraccount gelöscht wird?

Nextcloud ist eine freie Software zum Teilen und gemeinsamen Bearbeiten von Dateien, Terminen, Aufgaben, zum Chatten, Videokonferieren, Zusammenarbeiten und Vielem mehr. Nextcloud skaliert dabei von kleinen Teams bis vielen tausenden Nutzer*innen – und bereits auf recht einfachen Webhosting-Paketen können kleine Organisationen und Teams schon sehr gut zusammenarbeiten. Der eigene Nextcloud-Server kann dabei hervorragend mit weiteren Nextclouds, Ownclouds und anderen interagieren: Die Vernetzung über den eigenen „Serverrand“ ist also schon mitgedacht.

Meine Daten gehören mir! Der empowernde Ansatz von Nextcloud

Nextcloud und ihr Quasi-Vorfahre ownCloud sind aus dem Gedanken entstanden, dass Nutzer*innen die Herrschaft über ihre Daten behalten sollten. Bei großen kommerziellen Anbietern werden Daten in irgendeinem Datenzentrum gespeichert (und man hat keinen Einfluss darauf wo genau das ist). Bei Nextcloud ist das anders: Man entscheidet selbst, ob man »die Cloud« bei sich zu Hause installiert oder irgendwo anders.

Dateien in Nextcloud können auf vielfältige Art freigegeben und geteilt werden: persönlich, öffentlich, Cloud-übergreifend; mit und ohne Schreibberechtigung, Ablaufdatum, Schlagwörtern und Erklärnotizen. Im Bildschirmausschnitt ein paar der Möglichkeiten.

Teams arbeiten zusammen, aber nicht für immer

Teams sind nicht beständig – mal kommen neue Personen hinzu, mal steigen Akteure wieder aus. Was bedeutet das für die Zusammenarbeit auf Basis der Nextcloud? Wenn neue Personen hinzukommen, dann ist die Sache meist recht einfach: Man holt sie neu in Gruppen (systemzentral eingerichtete Gruppen) oder Kreise (von Personen gestartete Gruppen) hinzu oder teilt ganz individuell die relevanten Dateien. Problematisch ist jedoch, wenn Personen aus einem Team aussteigen. Hier herrscht unserer Erfahrung nach viel Unsicherheit über die Daten, die in der gemeinsamen Zeit entstanden sind.

Was passiert mit Dateien, wenn ein Nutzeraccount entfernt wird?

Bildschirmdialog Nutzer entfernen

Nutzeraccounts in Nextcloud können entweder deaktiviert oder ganz gelöscht werden.

Wir haben nachgeforscht und stellen euch hier die verschiedenen Varianten vor. Grundsätzlich ist es so, dass Nutzeraccounts deaktiviert oder ganz gelöscht werden können. „Deaktiviert“ bedeutet, dass sich diese Person nicht mehr einloggen kann, die erstellten Dateien aber noch vorhanden sind – also auch für alle, mit denen etwas geteilt oder gemeinsam erstellt wurde.

Ob Daten für Teampartner*innen noch vorhanden sind, wenn ein Account komplett gelöscht wird, ist abhängig vom Speicherort.

1. Persönlich erstellte Dateien der Person: werden mit Nutzeraccount gelöscht.

2. Persönlich erstellte Dateien, die mit anderen Personen geteilt wurden: sind mit Löschung des Nutzeraccounts ebenfalls für die anderen Personen nicht mehr vorhanden.

3. Persönlich erstellte Dateien, mit anderen geteilt und von diesen bereits bearbeitet: Hier überwiegt ebenfalls, wer die Datei angelegt hat – und somit werden diese Dateien inkl. aller Bearbeitungen beim Löschen des Ursprungs-Nutzeraccounts ebenfalls gelöscht.

4. Persönlich erstellte Dateien, in einem Ordner gespeichert, der von jemandem Anderen erstellt und mit mir geteilt wurde: Hier überwiegt der Ursprung des Ordners – wenn von jemandem Anderen erstellt (und mit dem zu löschenden Account geteilt), dann bleiben die Dateien bestehen.

5. Persönlich erstellte Dateien, in einem Gruppenordner gespeichert: Auch ein Gruppenordner wurde von jemand Anderes erstellt (nämlich dem System) und daher bleiben hier erstellte Dateien unabhängig von den Personen, die die Dateien erstellt oder bearbeitet haben, bestehen.

Was also tun, wenn euch ein*e Kolleg*in verlässt?

Falls sich bei euch Fall 2 oder 3 als Problem andeutet, könnt ihr dem Verlust von Daten vorbeugen: Jemand, mit dem/der die Dateien geteilt wurden, kann sie herunterladen und dann neu (als eigene Dateien oder in einem Gruppenordner) wieder hochladen. Dieser Weg erscheint möglicherweise nicht als bequem, aber ist als kleiner Handel für den höheren Schutz der eigenen Daten durchaus zu verschmerzen.

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Wir haben diese Zusammenstellung mit der aktuellsten Nextcloud-Version 14.0.3 getestet. Wen ihr andere Erfahrungen in Nextcloud-Erweiterungen (die „Apps“) gemacht habt, kommentiert und ergänzt gerne!

Antragsgrün 4.0 erschienen

Antragsgrün 4
Antragsgrün 4 (Montage: DBJR)
Nach langer Entwicklungszeit und insgesamt neun Vorabversionen ist am Wochenende Antragsgrün in einer stabilen Version 4.0.1 freigegeben worden. Was den Versionssprung auf die 4er-Reihe ausmacht, stellen wir im Folgenden vor. Für die Ungeduldigen: Antragsgrün 4 bietet einen komfortablen Web-Updater, ein neues Kommentarsystem, die Möglichkeit für redaktionelle Inhaltsseiten im Menü, eine automatische Exportfunktion für der eigenen Daten, das Hochladen von Bildern und Vorbereitungen für ein Plugin-System.

Antragsgrün aktuell halten: ab jetzt über einen komfortablen Web-Updater

Antragsgrün wird sehr aktiv weiter entwickelt. Während das eigentlich eine erfreuliche Sache ist, stehen damit Organisationen auch vor einem Problem: Wer aktualisiert unsere Installation? Bisher war dies nur mit technischer Unterstützung durch eure Serveradministration möglich. Dieser Prozess ist nun deutlich vereinfacht worden. Logins für eure Antragsgrün-Installation mit Admin-Rechten sehen nun automatisch eine Hinweisbox, die auf neue Versionen hinweist. Per Mausklick kann in den »Update-Modus« geschaltet werden, der die Aktualisierung dann automatisch vornimmt. Andere Nutzer*innen können während dieser wenigen Augenblick das System nicht benutzen und erhalten stattdessen einen Warnhinweis. Auch wenn die Update-Funktion von Antragsgrün nun über ein paar Monate ausführlich getestet wurde, solltet ihr vor einem Update immer sicherstellen, dass Ihr eine Sicherungskopie der bisherigen Installation habt. Viele Webhosting-Provider bieten diesen Service automatisiert an, d.h. eine Sicherung läuft beispielsweise täglich nachts. Wenn etwas schiefgelaufen ist, könnt ihr eure Installation und die Daten mit Stand des Vortags wieder herstellen.

Kommentieren und informieren

Antragsgrün 4 bietet sowohl für Nutzer*innen/Teilnehmende wie auch für die Verantwortlichen eine Reihe von Verbesserungen und zusätzlichen Funktionen.
  • Das Kommentarsystem wurde überarbeitet: Man kann auf Kommentare wiederum antworten; die Darstellung ist zugleich kompakter als früher.
  • Automatische Benachrichtigungen können einfacher eingerichtet werden.
  • Administrative Texte (z.B. oben auf der Begrüßungsseite) können nun bequem Bilder einbetten.
  • Es ist möglich Unterseiten wie in einem CMS anzulegen (z.B. für Seiten mit Anfahrtsbeschreibung o.ä.)
  • Möglichkeit weitere Buttons in der Sidebar.
  • Man kann zentral Nachrichten hinterlegen, die nach einem Login für die Nutzer*innen erscheinen.
Jede einzelne Veranstaltung kann nun ihr eigenes Logo besitzen. Unsere Tests haben gezeigt, dass noch ein wenig Nacharbeit nötig ist, damit vorhandene Logos aus vorherigen Veranstaltungen bei Bedarf einfach wiederverwendet werden können. Diese Verbesserung ist in einem der kommenden Updates zu erwarten.

Administration und technischer Unterbau

Pro Veranstaltung kann nun die System-Mailadresse verändert werden (z.B. um als Absendermail „Veranstaltung XY“ erscheinen zu lassen). Die Zeitläufe für Anträge und Änderungsanträge können nun bereits im Vorfeld festgelegt werden (bisher konnten die Funktionen einfach nur an/aus schalten). Änderungsanträge durch die Originalantragstellenden übernehmen zu lassen, wurde bisher aufgrund der Komplexität (Kollisionen etc.) nicht gerne verwendet. Die Funktion wurde deutlich vereinfacht. Hierzu freuen wir uns weiterhin sehr über euer Feedback und Ideen. Ein Plug-in-System wurde eingeführt, so dass künftig Erweiterungen hinzugefügt werden können, ohne dass das ganze System verändert werden muss. Die Auswahl von Site-Layout und PDF-Layouts ist nun über kleine Vorschaubildchen statt über kryptische Namen möglich. Zugleich ist das PDF-Layout für Anträge etwas flexibler konfigurierbar als bisher. Die RSS-Feeds sind für Lesesysteme nun auto-discoverable. Entfernt wurden das schwierig handhabbare und daher kaum genutzte separate Vorschaubild für Facebook sowie der veraltete alternative „Wurzelwerk“-Zugang (Grüne).
Bildschirmfoto »Datenexport und Profil löschen«
Antragsgrün 4 ermöglicht den Nutzer*innen jederzeit den Export der eigenen Daten und gibt Hinweise dazu, was nach dem Löschen des Profils geschieht.
Zu guter Letzt wurde eine komfortable Exportfunktion für die Migration der persönlichen Daten eingeführt. Damit ist für Admins der Aufwand nach der DSGVO verringert und zugleich können Teilnehmende ihre Daten selbst jederzeit „mitnehmen“.

Installation und Update

Das komplette (englische) Changelog befindet sich unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/master/History.md. Ein fertiges Installationspaket kann heruntergeladen werden unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/releases. Diese Datei muss entpackt und in ein Verzeichnis bei eurem Webhoster transferiert werden. Beim ersten Aufruf des Verzeichnisses über euren Browser startet der Einrichtungsassistent, der die Datenbank und die erste Veranstaltung anlegt. Wer von einer älteren Version von Antragsgrün auf die 4er-Linie aktualisieren möchte, sollte sich die Upgradebeschreibung unter https://github.com/CatoTH/antragsgruen/blob/master/docs/UPGRADING.md ansehen.

In eigener Sache: Wechsel vom Gender_gap zum Gender*sternchen

Im Deutschen Bundesjugendring kommen junge Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen zusammen. Wir verstehen Vielfalt als eine Stärke der verbandlichen und offenen Jugendarbeit. Dazu gehört auch, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie barrierearm und inklusiv unsere Angebote sind.

Ein Bereich ist die Sprache, die wir in direkter Kommunikation oder in Veröffentlichungen verwenden. Seit mehreren Jahren benutzen wir z.B. den »Gender_Gap« (Unterstrich), um deutlich zu machen, dass wir alle Menschen ansprechen möchten unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität (Bsp: Schüler_innen).

Mittlerweile hat statt des Gender_Gap aber das Gender*sternchen eine größere Verbreitung gefunden. Der Gedanke hinter beiden Schreibweisen ist grundsätzlich gleich: Sie sollen ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten abseits der Zweigeschlechtlichkeit sein. In der deutschen Sprache wäre dies sonst nur durch Umschreibungen möglich. Das Zeichen wird eingefügt, um neben dem biologischen das soziale Geschlecht (Gender) darzustellen.

Im IT-Bereich steht das Sternchen als sog. »Wildcard« für eine beliebige Anzahl von Zeichen. Im queeren Zusammenhang taucht es schon länger vor allem als Trans* auf, um abgekürzt Transgender, Transsexuell und Transidentität auszudrücken.

Künftig werden wir unsere Artikel und auch die Tools, sofern noch nicht geschehen, mit der Schreibweise des Gender*sternchens veröffentlichen.

ePartool 4.11 – Schneller, höher, weiter!

Vergangenes Wochenende konnten wir die neue Version 4.11 des ePartools veröffentlichen. Es handelt sich dabei um ein lange erwartetes Release, denn wir konnten die Installation und Ersteinrichtung drastisch vereinfachen.

Installation in 5 statt in 40 Minuten!

Bisher lief das Einrichten des ePartools für die meisten Admins folgendermaßen ab: Die aktuelle Version als ZIP-Paket herunterladen, auf dem eigenen Rechner entpacken und dann über ein SFTP-Programm die über .000 Dateien hochladen. Trotz schneller DSL-Verbindungen nahm das Hochladen rund 30 Minuten in Anspruch, da jede Datei separat aufgerufen und übertragen wurde.
Wir dachten uns, dass das doch schneller gehen muss: Wir präsentieren euch daher den neuen ePartool-Downloader – künftig muss nur noch eine einzige Datei zur Installation transferiert werden, die sich dann um das direkte Herunterladen und Entpacken auf den Server kümmert. Da der zeitraubende Umweg über euren heimischen Rechner damit wegfällt, startet der Einrichtungsassistent nun schon nach nur wenigen Sekunden.

Der ePartool-Downloader bietet weitere Vorteile:

  • Es wird immer die aktuellste Version des ePartools geholt.
  • Der ePartool-Downloader macht einen Kurzcheck mit eurem Server und gibt Tipps, wenn Probleme erkannt werden.
  • Eine häufige Fehlerquelle beim Installieren fällt weg: Gerade beim Installieren von Mac-Rechnern aus wurden versteckte Dateien, wie die .htaccess-Konfigurationsdatei im Hauptverzeichnis öfters mal übersehen und das ePartool konnte dann nicht in Betrieb genommen werden.
  • Ein Nachkonfigurieren für die Installation in Unterverzeichnisse ist in der Regel nicht mehr nötig.

Screenshot Web-Installer

Der ePartool-Downloader in Aktion

Selbstverständlich bieten wir weiterhin den traditionellen Weg an das ePartool herunterzuladen und selbst auf einen Server zu transferieren.

Eine Installationshürde stellte bislang auch die Einrichtung eines »Cronjobs« dar: Cronjobs sind Aufgaben, die der Server selbsttätig erledigt, egal ob sich gerade ein*e Besucher*in auf dem ePartool tummelt oder nicht. Das können z.B. Erinnerungsmails vor Ablauf des Voting-Zeitraums sein. Der Sicherheitskey für Cronjobs kann nun automatisch generiert werden, damit man sich nicht selbst einen ausdenken muss. Alternativ haben wir den sog. »Poor man’s cron« auch ins ePartool übernommen: Wer keine Cronjobs auf dem Webhosting einrichten kann, erhält damit zumindest eine etwas hemdsärmelige Notlösung: Jeder Besuch des ePartools, selbst wenn es nur der Bot einer Suchmaschine ist, löst im Hintergrund die Überprüfung auf ausstehende Aufgaben aus, so dass diese dennoch meist zeitnah ausgeführt werden.

Während des Installationsvorgangs wird eine Beispielbeteiligungsrunde eingerichtet, die dann nach eigenen Vorstellungen weiter gestaltet und verändert werden kann. Diese erste Beteiligungsrunde setzt nun Daten relativ zum Installationszeitpunkt, so dass die neue Beteiligungsrunde auch tatsächlich in der Zukunft liegt.

Gekümmert haben wir uns auch um die Altinstallationen, die auf die neueste Version des ePartools aktualisieren wollen. Eine ausführliche Installations- und Update-Anleitung findet sich wie bisher unter Installation / Download.

Mitgelieferte Grundeinstellungen, Beispieltexte und Datenschutz

Das ePartool möchte keine Nutzungsszenarien vorschreiben. Daher haben wir bei konzeptionellen Entscheidungen so weit wie möglich immer den offensten Weg gewählt. Allerdings haben wir zahlreiches Feedback von Trägern erhalten, die uns um vorformulierte (Lücken)texte baten. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen, so dass das ePartool bei der Ersteinrichtung weitere Grundtexte zum Datenschutz, Impressum, FAQ, Hilfetexte und Systemmeldungen anlegt. Wichtig zu wissen: Diese neuen Texte werden bei einem Update nicht mit eingespielt – das ePartool soll keinesfalls eure selbst erarbeiteten Formulierungen überschreiben.

Neues beim Beitragen und zum Voting

Seit der Einführung von ortsbasierten Beteiligungsrunden vor gut einem halben Jahr haben wir Erfahrungen gesammelt und das System weiter verbessert. Sowohl auf der Admin-Seite wie auch sichtbar für die Teilnehmenden wurde die Landkartenfunktion verbessert und intuitiver gemacht. Das Einschränken auf eine von einem redaktionellen User zu definierende Region wurde im Backend besser erläutert.

Die Voting-Einstellungen im Backend wurden optisch deutlich verbessert und beinhalten für die verschiedenen Abstimmungstypen (Herzen, Sterne, Ja/Nein/Egal) sowie die Superbutton-Funktion Vorschaubilder.

Im Lauf der Jahre ist das ePartool sehr an Funktionen gewachsen. Damit man sich als Teilnehmer*in nicht von der Fülle der Funktionen und grafischen Elementen „erschlagen“ fühlt, arbeiten wir immer auch daran, Überflüssiges rauszuwerfen. Wir haben uns nun dazu entschieden, dass z.B. die schrägen „Jetzt Mitmachen“-Ribbons keinen Mehrwert in der Beitragen-Box oder Voting-Box bringen – man ist ja dann gerade schon dabei sich zu beteiligen. Die in schwarzem Hintergrund gehaltenen Ribbons wurden auch von Nutzer*innen in der Vergangenheit als „Trauerränder“ bezeichnet – also weg damit ;-).

Fehlerbehebungen und Aktualisierungen am System

Wir haben einen gelegentlich auftretenden Fehler, dass die Vorschaufunktion unter manchen Browser-/Betriebssystemkombinationen nicht zuverlässig funktionierte, behoben. Des Weiteren wurden einige externe Programmbibliotheken, auf die das ePartool zurückgreift (z.B. CKEditor), auf den aktuellen Stand gebracht.

Die arabische Sprache wird bisher im ePartool nur rudimentär unterstützt (Beiträge usw. sind möglich, einige Systemmeldungen sind übersetzt, aber die grafische Nutzeroberfläche ist noch nicht für Rechts-nach-Links-schreibende Sprachen vorbereitet); wir haben einen nächsten kleinen Schritt gemacht und als Standardschrift hierfür nun Droid Arabic vorgesehen.

Bekannte Probleme

Übersetzungen: In den vergangenen Monaten fanden sehr viele neue Funktionen und Programmlogiken Einzug in das ePartool. Leider sind dabei nicht alle Übersetzungen hinterhergekommen. Im administrativen Backend tauchen daher gelegentlich englische Meldungen auf, auch wenn die Sprache z.B. auf Deutsch eingestellt ist. Wir arbeiten daran, die Übersetzungen in den nächsten Wochen zu vervollständigen. Wer uns hierbei unterstützen will, ist herzlich willkommen! (einfach melden unter digital@dbjr.de)

Automatische Exportfunktion für alle Nutzerdaten: Die Datenschutz-Grundverordnung beinhaltet eine sinnvolle Idee, dass Nutzer*innen künftig leichter von einer Web-Plattform auf eine andere wechseln können. Dazu bedarf es einer Exportfunktion für alle persönlichen Daten. Wir haben hierzu zwar bereits einige Überlegungen angestellt und Vorkehrungen getroffen, allerdings haben wir bisher keine sinnvolles Format gefunden, wie Nutzende ihre Daten aus dem ePartool woanders hin transferieren möchten. Gerne hören wir von euren Vorschlägen!

 

Neues zum ePartool – Version kurz vor der Veröffentlichung!

Seit rund einem Vierteljahr warten Neugierige schon auf eine stabile, neue Version des ePartool. Gerade hinsichtlich des Installations- und Updatevorgangs haben wir in den letzten Monaten sehr viel gearbeitet, analysiert und verbessert, was leider nach außen bisher noch nicht sichtbar war.

Nun die gute Nachricht: Am Dienstag, 3. Juli, werden wir eine neue Version des ePartool veröffentlichen. Ein beschleunigter Web-Installer wird es euch künftig ermöglichen direkt auf dem Server die Installation zu starten, anstatt die vielen Dateien des Installationspakets z.B. über das Nadelöhr einer DSL-Verbindung zu transferieren. Nach unseren Tests reduziert sich damit die Installationsgeschwindigkeit um ca. 20-30 Minuten. Wie das funktioniert? Künftig braucht ihr lediglich eine kleine Datei auf euer Webhosting-Paket hochladen und aufrufen. Dieses überprüft ob euer Server die Voraussetzungen erfüllt, beginnt dann den Download des gesamten Installationspakets direkt von unserem Server zu eurem, entpackt diese Datei und startet dann den bereits bekannten Einrichtungsassistenten. Dies alles dauert nur noch wenige Sekunden.

Screenshot Web-Installer

Vorschau auf den Web-Installer, der ab Freitag zur Verfügung steht.

Natürlich werden wir den herkömmlichen Weg eines Gesamtpakets als ZIP weiter anbieten.

Für alle, die aber schon vorher damit arbeiten möchten/müssen: Wir haben aufgrund vieler Nachfragen heute noch kurzfristig den schon etwas länger „fertigen“ Release-Kandidaten 4.11-rc2 zum Download freigegeben. Hier fehlen insbesondere noch die Unterstützung für den schnellen Web-Installer sowie einige Templates (Texte) im System – im regulären Betrieb unterscheidet sich diese Version fast nicht von der, die am Freitag erscheint.