Fehlerbehebungen: Antragsgrün 4.5.1

Gestern wurde ein Stabilitätsupdate für Antragsgrün veröffentlicht. Wir empfehlen diese Aktualisierung schnell einzuspielen. Über den Updater im Backend (Verwaltungsbereich) ist dies in unter einer Minute erledigt.

Welche Fehler behoben wurden

Die sichtbaren Fehlerbehebungen betreffen vor allem die Kommentierung von Anträgen, dier PDF-Erstellung sowie den Datumswähler. Letzterer funktionierte nicht richtig, wenn ein Admin einen Antrag bearbeiten sollte.

Bei der PDF-Erstellung wurde ein fehlerhafter Seitenumbruch gefixt sowie die Neuerstellung, nachdem sich Antragstexte verändert haben. Auch ist Antragsgrün nun „klüger“, wenn beim Umschalten zwischen dem regulären PDF und der alternativen PDF-Erstellung unvorhergesehene Zustände auftreten, weil die notwendige alternative Vorlage fehlt.

Aussicht auf die nächsten Antragsgrün-Versionen

Die Entwicklung geht aktiv weiter. Euer Feedback ist dabei sehr hilfreich: Zur Zeit wird z.B. daran gearbeitet, dass man auch ohne technisches Wissen automatische Übersetzungsdienste einbinden kann. Und wir überlegen konkrete Konzepte, ob und wie Redelisten auch mit Antragsgrün komfortabel abgewickelt werden könnten. Und wir legen noch einmal ganz explizit einen Fokus darauf, dass Antragsgrün so zugänglich wie möglich ist und alle Richtlinien zur Barrierefreiheit erfüllt.

XMPP-Sprint: Livetreffen abgesagt, digital vernetzt geht’s weiter

Eigentlich hätte vom 26.–29. März ein europaweiter XMPP-Sprint stattfinden sollen. Bei diesen „Sprints“ treffen sich Entwickler*innen und Interessierte rund um den freien Standard XMPP. Es werden gemeinsam Fragen diskutiert, Weiterentwicklungen präsentiert und gemeinsam Ideen gesponnen. Leider kann der Sprint in Berlin zur Zeit nicht stattfinden. Schweren Herzens mussten wir daher das Live-Treffen nun absagen.

Einige der Teilnehmenden des XMPP-Sprints im März 2019

Allerdings heißt das nicht, dass die Zusammenarbeit nicht trotzdem stattfindet. Im Augenblick laufen Vorbereitungen, um insbesondere die Vorträge und Präsentationen, die für den Samstagnachmittag geplant sind, über Streaming durchzuführen.

Dabei versteht sich von selbst, dass auch fürs Streaming auf Open-Source-Werkzeuge gesetzt wird: Mit Jitsi zeigt XMPP seine Stärken – Videokonferenzen, Verbindung zur traditionellen Festnetz- und Mobiltelefonie, und ein Etherpad für die Zusammenarbeit während der Videokonferenz. Wie man selbst eine Jitsi-Instanz betreibt, hat Golem.de gestern erläutert: www.golem.de/news/homeoffice-videokonferenzen-auf-eigenen-servern-mit-jitsi-meet-2003-147239.html

Auf der Wiki-Seite zum Sprint unter wiki.xmpp.org/web/Sprints/2020_March_Berlin finden Interessierte weitere Informationen und einen Link zur Chatgruppe des XMPP-Sprints (englisch).

Mitmachen bei der Tool-Entwicklung!

Die Tools, die wir im Projekt jugend.beteiligen.jetzt (mit)entwickeln, stehen alle unter einer Open-Source-Lizenz. Das bedeutet, dass der gesamte Programmiercode eingesehen und verändert werden kann. Schon während der Entwicklung könnt ihr euch einklinken, kommentieren, Fragen und Vorschläge einbringen oder selbst mit Programmcode beitragen. Auch (möglichst konkrete) Fehlerbeschreibungen helfen uns weiter.

Wie die Tools entwickelt werden

Die Entwicklung der Tools wird dabei über eine Versionsverwaltung organisiert. Diese hilft dabei, dass mehrere Personen Funktionen und Code beitragen können, ohne die Arbeit der Anderen aus Versehen zu überschreiben oder zu zerstören. Die populärste Versionverwaltung ist das freie »Git«. Die Entwicklung eines Projekts erfolgt dabei in einem sogenannten »Repository«, also einem digitalen Programm-Depot. Diese Repositorys kann man selbst verwalten, oder man nutzt eine der großen Plattformen hierfür. Bekannt sind Github, Gitlab oder auch Sourceforge. Diese Plattformen bieten neben der reinen Code-Verwaltung noch Zusatzfunktionen wie Wiki-Seiten, einen Issue-Tracker (Probleme und Ideen diskutieren) oder automatisches Analysieren von einigen Sicherheitsmängeln im Programmcode. Nicht alles muss für die Öffentlichkeit bestimmt sein: Projekte können zudem in geschützten Bereichen entwickelt werden.

Hier findet ihr einige der Tool-Repositorys:

Antragsgrün
github.com/CatoTH/antragsgruen/

Barcamptools
github.com/comlounge/camper/

ePartool
github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool/

Etherpad (Basis für Yourpart.eu-Server)
github.com/ether/etherpad-lite/

Kaidan XMPP
invent.kde.org/kde/kaidan/

votAR
github.com/DBJRdev/votar/

Wechange.de
github.com/wechange-eg/cosinnus-devops/

Übersetzen statt Programmieren

Wer sich eher mit Fremdsprachen als mit Programmiersprachen auskennt, ist ebenso herzlich willkommen. Wir wollen unsere Tools in weiteren Sprachen zur Verfügung stellen – und bei den bereits bestehenden Übersetzungen kommen durch neue Funktionen ja auch immer neue Beschriftungen und Texte hinzu.

Auch die Übersetzungsdateien finden sich in den Repositorys. Je nach Tool unterscheiden sich jedoch die Arten, wie Übersetzungen am besten bearbeitet (oder bei zusätzlichen Sprachen: angelegt) werden. Wir helfen gerne beim Einstieg – meldet euch einfach!

Antragsgrün
github.com/CatoTH/antragsgruen/tree/master/messages

Barcamptools
github.com/comlounge/camper/tree/master/camper/translations

ePartool
github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool/tree/master/install/languages

Etherpad (Basis für Yourpart.eu-Server)
github.com/ether/etherpad-lite/tree/develop/src/locales

Kaidan XMPP
invent.kde.org/kde/kaidan/tree/master/i18n

Wechange.de
github.com/wechange-eg/cosinnus-devops/tree/master/devops/locale

Die Augmented-Reality-App votAR ist bisher noch nicht für Mehrsprachigkeit vorbereitet.

Antragsgrün 4.4: Anträge verschieben

Das neue Jahr beginnt mit einem Feature-Upgrade von Antragsgrün: Endlich können nicht zu Ende bearbeitete Anträge mitsamt aller Änderungen auf eine andere Veranstaltung übertragen werden. Was es noch Neues gibt, erfahrt ihr im Folgenden:

Dokumente und Anmelde-/Reisekostenformulare für Teilnehmende hinterlegen

Oft gewünscht, nun endlich umgesetzt: Ihr habt nun die Möglichkeit auch direkt in Antragsgrün weitere Dokumente für eure Teilnehmenden zu hinterlegen, um nicht noch eine separate Infothek auf einer anderen Website anlegen und verbinden zu müssen. Im Willkommensbereich einer Veranstaltung können nun direkt die benötigten Dokumente hinterlegt werden – z.B. Raumpläne, Infobroschüren, Arbeitsberichte oder Reisekostenformulare sind dort gut aufgehoben. Achtet darauf, dass die Dokumente dabei einen „sprechenden“ Namen besitzen, denn sie werden nur über ihren Dateinamen sichtbar.

Der administrative Upload-Bereich für Dokumente ist recht einfach gehalten und findet sich direkt im Willkommens-/Kopfbereich über die bekannte »Bearbeiten«-Funktion.

Diskussion dauert länger? Antragsstand auf eine andere Veranstaltung verschieben

Wenn man auf einer Antragsgrün-Installation mehrere Veranstaltungen durchführt, ist es nun möglich, einzelne Anträge zwischen diesen Veranstaltungen hin- und her zu verschieben – inklusive der Möglichkeit, an der ursprünglichen Veranstaltung eine Referenz auf die neue Stelle beizubehalten. Diese Funktion findet sich, wenn man beim Bearbeiten eines Antrags in der Seitenleiste rechts auf »Verschieben« geht.

Komplexere Konferenzsettings: Regularien, Zuständigkeiten, Quoten

Häufig existieren in Organisationsstatuten für Änderungsanträge andere formale Voraussetzungen als für die zugrundeliegenden Anträge. Beispielsweise dass zum Stellen eines Antrags eine bestimmte Anzahl an Unterstützenden angegeben werden muss, bei Änderungsanträgen diese Anforderung aber nicht erfüllt werden muss (oder eine andere Mindestzahl fest steht). Solche Konstruktionen sind nun möglich: Standardmäßig gelten für Änderungsanträge weiterhin die selben Voraussetzungen wie für Anträge, aber man muss nur im Abschnitt „Antragsteller*in / Unterstützer*innen: Anträge“ die Auswahl von „Die selben Einstellungen auch für Änderungsanträge“ entfernen, und schon lassen sich die Einstellungen für Änderungsanträge separat einstellen.

Für größere Veranstaltungen mit vielen Administrierenden wurde nun die Möglichkeit eingeführt, (Änderungs-)Anträgen jeweils einen Verantwortlichen innerhalb der Antragskommission festzulegen. Diese Funktion findet sich in der Admin-Antragsliste, man aktiviert sie, indem man einmalig oben unter „Funktionen“ den Punkt „Zuständigkeiten aktivieren“ auswählt. Ab dann wird sie für alle Antragstypen aktiviert.

Da es Organisationen gibt, bei denen es für Anträge nicht nur eine Mindestzahl an Unterstützer*innen, sondern darunter auch eine Frauenquote gibt, wurde außerdem noch die Möglichkeit eingeführt, zusätzlich eine Mindestzahl an Frauen anzugeben, die sich unter den Unterstützenden finden muss. Über die Sprachanpassung lässt sich das Label auch verändern, so dass. z.B. eine Jugendquote ebenfalls abgedeckt werden könnte.

Woher bekommt man die neue Version von Antragsgrün?

Wir empfehlen euch die neue Version über den Online-Updater im Backend von Antragsgrün einzuspielen. Der Aktualisierungsvorgang erfordert nur wenige Mausklicks und ist in weniger als einer Minute abgeschlossen.
Wenn ihr Antragsgrün erstmalig installieren möchtet, erhaltet ihr die Installationsdateien direkt im öffentlichen Github-Repository: https://github.com/CatoTH/antragsgruen/releases. Die Installations-Datei (z.B. als ZIP) muss entpackt und in ein Verzeichnis bei eurem Webhoster transferiert werden. Beim ersten Aufruf des Verzeichnisses über euren Browser startet der Einrichtungsassistent, der die Datenbank und die erste Veranstaltung anlegt.

ePartool 4.12 – PHP 7.3 sowie Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen

Update | https://pixabay.com/de/service/license/
Update | https://pixabay.com/de/service/license/

Heute veröffentlichen wir eine neue Version des ePartool. Diese neue Version 4.12 beinhaltet nahezu ausschließlich Fehlerbehebungen, Aktualisierungen der Programmbibliotheken und der technischen Dokumentation. Sie legt zudem den Grundstein für deutliche Überarbeitungen im kommenden Jahr.

Was wurde verändert?

  • Besonders hinweisen möchten wir darauf, dass das ePartool künftig nicht mehr mit PHP-Versionen vor 7.3 getestet wird. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da PHP 7.3 schon länger bei allen großen Providern verfügbar ist und einige technische Verbesserungen und Geschwindigkeitszuwächse mit sich bringt. Das ePartool kann derzeit (wahrscheinlich) weiterhin auf PHP 7.2 betrieben werden. Allerdings ist zu beachten, dass hier Fehlerbehebungen der PHP-Community nur noch in unregelmäßigen Abständen zu erwarten sind und in einem Jahr komplett eingestellt werden.
  • Der Installationsassistent hatte in der vergangenen Version den notwendigen ersten Medien-Ordner nicht eingerichtet, was man bisher manuell korrigieren musste. Diese Nacharbeit ist nun nicht mehr notwendig.
  • Die Passwort-E-Mail ist auf vielfachen Wunsch künftig länger gültig: 24 Stunden lang kann man sich damit ein neues Passwort vergeben.
  • Wenn die System-E-Mail falsch eingetragen war, reagierte das ePartool bisher mit einem „Error 500“.

Der ePartool-Downloader, der die Installation gerade bei langsamen DSL-Leitungen deutlich beschleunigt, da man direkt auf den Server herunterladen kann, ist ebenfalls aktualisiert worden. Er testet den Server und gibt Tipps, wenn Probleme gefunden werden. Alle neuen Installations- und Update-Dateien finden sich hier.

Wir haben uns dazu entschieden, dass wir sehr alte ePartool-Versionen nicht mehr direkt als Download zur Verfügung stellen. Die älteste Version auf unserem Server ist daher seit heute die 4.5.3 von Mitte 2017. Diese Version war die erste, die von vorherigen Versionen direkt geupdatet werden konnte.

Mitentwickeln

Das ePartool wird öffentlich einsehbar auf Github [github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool] entwickelt. Wir haben weiter an einer guten technischen Dokumentation gearbeitet. Neben oben beschriebenen Verbesserungen fanden viele Aktualsierungen von externen Programmbibliotheken statt. Auch wurden die Ruby-Abhängigkeiten für die Jekyll-Dokumentation (Github Pages) ebenfalls aktualisiert. Für die Mitentwicklung ist künftig mindestens NodeJS 10 notwendig.

Wie geht die Weiterentwicklung 2020 weiter?

Nach einem relativ ruhigen Jahr wollen wir das ePartool 2020 wieder deutlich erneuern. Wir haben dazu neben unseren eigenen Ideen zahlreiche Rückmeldungen von Nutzenden gesammelt und freuen uns natürlich weiterhin über Feedback.

Unsere Pläne sehen folgende Schwerpunkte vor:

  • Die Nutzeroberfläche soll entschlackt werden, dass sie nicht mehr so überfachtet ist. Gerade für nur gelegentlich stattfindende Beteiligungsrunden ist das ePartool bisher zu komplex.
  • Über Mittel von „Progressive Web Apps“ soll das ePartool so gestaltet werden, dass es sich für Nutzer*innen wie eine Smartphone-App nutzen lässt.
  • Für einzelne Beteiligungsrunden soll es eine Startseite geben, bzw. die Möglichkeit die jetzige Startseite besser auf genau eine laufende Maßnahme anzupassen.
  • Die Registrierung soll nicht länger nur per E-Mail möglich sein, da Jugendliche heutzutage eher über Messenger erreicht werden können: Hier sind aber noch einige Fragen nach Schnittstellen und Datenschutz zu klären.
  • Beteiligungsrunden sollen auch mit Audio und Bilder-Uploads ermöglicht werden. Videos sollen möglicherweise auch direkt hochgeladen werden können, um nicht wie bisher auf Fremdplattformen angewiesen zu sein.
  • Neue ePartool-Versionen sollen direkt über einen komfortablen Updater einzuspielen sein.

Ankündigung: XMPP-Wochenende im März 2020 in Berlin

Ein Jahr nach dem letzten XMPP-Sprint in Berlin laden wir vom 26.-29. März 2020 wieder zu einem Treffen für Entwickler*innen und Interessierte rund um XMPP ein. Ziel des Treffens ist es, möglichst viele Programmierer*innen und Nutzer*innen zusammenzubringen, um an neuen Funktionen zu arbeiten, bestehende Nutzeroberflächen gemeinsam zu diskutieren und XMPP als offenen Standard voran zu bringen.

Für Entwickler*innen geht’s optional bereits am Donnerstag los, reine XMPP-Nutzer*innen sind ab dem Freitagnachmittag herzlich willkommen. Für Neueinsteigende werden wir je nach Anmeldezahl einen eigenen Einstiegsworkshop anbieten.

Seminarsprachen werden Englisch, Deutsch und alle anderen sein, auf die man sich in kleiner Runde verständigt – also keine Angst!

Die Teilnahme ist kostenlos, Essen und Getränke werden gestellt. Wir bitten allerdings um eine Anmeldung mit kurzer Beschreibung des Vorwissens an digital@dbjr.de. Die Programmierer*innen erhalten auf der Sprint-Seite auf xmpp.org weitere Informationen.

Was ist XMPP?

Bei XMPP/Jabber handelt es sich um einen offenen Standard für Chat und Messaging, bei dem die Nutzer*innen unabhängig von geschlossenen und kommerziellen Systemen (z.B. WhatsApp) sind. Ähnlich wie bei Telefon, Post oder E-Mail spielt es bei XMPP keine Rolle, über welchen Anbieter man teilnimmt. Und man hat die freie Wahl der Werkzeuge, also über welche Apps/Programme man mit Anderen kommunizieren möchte.

YOCHAT.EU jetzt auch mit Web-Client

Seit dem Frühjahr bieten wir den offenen Chatserver für die Jugendarbeit, yochat.eu, an. Der Server baut dabei auf den offenen Standard Jabber/XMPP auf, der ähnlich wie bei E-Mail den eigenen Serverbetrieb erlaubt und dennoch weltweite Erreichbarkeit gewährleistet.

Fürs Chatten benötigt man ein beliebiges XMPP-fähiges Programm oder App für Desktop oder Smartphone. Die Auswahl ist groß und leider sind nicht alles Anwendungen gut umgesetzt.

Wir bieten nun eine neue Möglichkeit an: Ihr könnt euch spontan auch direkt über eine Web-Oberfläche für das Chatkonto registrieren oder in ein bestehendes Chatkonto einloggen. Euch stehen komfortable Möglichkeiten für Einzelchats und Gruppen zur Verfügung. Je nachdem wie ihr eure Clients und euer Profil einstellt, könnt ihr jederzeit zwischen App und Web-Client wechseln, sie parallel betreiben und trotzdem auf alle Chatverläufe zugreifen.

Unser neuer Web-Client basiert auf der Open-Source-Software Converse.js. Aus Sicherheitsgründen haben wir das Einloggen auf Kontos bei yochat.eu beschränkt.

In eigener Sache: DBJR sucht Mitarbeiter*in für Digitales zur Aufstockung des Teams

Der Deutsche Bundesjugendring sucht zum nächstmöglichen Termin eine*n Mitarbeiter*in zur Unterstützung der Digitalisierung im DBJR mit einem Beschäftigungsumfang von 50% der betrieblichen Arbeitszeit. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsfrist ist der 6. Januar 2020.

Detaillierte Informationen gibt’s unter www.dbjr.de/artikel/mitarbeiterin-fuer-digitales-gesucht/

Onlinekurs »Alles was Recht ist« zu digitaler Jugendbeteiligung

Die Kolleg*innen in unserem Partnerprojekt bei IJAB haben einen Online-Kurs zu Rechtsfragen rund um digitale Partizipation aufgesetzt. Dieser MOOC (Massive Open Online Course) ist für Teilnehmende kostenfrei und beginnt am 14. Oktober. Später einsteigen ist natürlich ebenfalls möglich.

Um was geht’s?

Der MOOC vermittelt Grundlagenwissen zu rechtlichen Fragen, die relevant werden, wenn Jugendliche digital beteiligt werden. Für die Umsetzung gibt es Hilfestellungen, gute Beispiele und Tipps von Expert*innen aus der Praxis. Interaktive Elemente runden den Kurs ab.

Die Teilnahme am Kurs ist auf vier Wochen angelegt. Ungefähr zwei Stunden Arbeitsaufwand pro Woche solltet ihr einplanen. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Weiterbildungszertifikat.

Wer hat den Kurs entwickelt?

Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt ist Initiator und Mitgestalter des Online-Kurses zum Thema digitale Beteiligung (kurz: jbjMOOC). Gemeinsam mit Kristin Narr, Medienpädagogin, und Verena Ketter, Professorin für Medien in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen, wurde das Konzept für den jbjMOOCrecht erarbeitet. Der jbjMOOCrecht setzte bereits in der Konzeptions- und Planungsphase auf die Beteiligung und die Mitgestaltung junger Menschen. Studierende der Hochschule Esslingen produzierten partizipativ in einem Seminar innerhalb des Sommersemesters 2019 die Videos und stellen ihre Erfahrungen mit den Anwendungen als Videotutorials zur Verfügung.

Hier geht’s zur Anmeldung auf der Plattform oncampus »

Public Money, Public Code @ Nextcloud

Am kommenden Wochenende sind wir vor Ort bei der Nextcloud-Konferenz. Tim Schrock wird einen Lightning Talk darüber halten, wie Digitalisierung mit Nextcloud in Verbänden funktionieren kann und auf welche Herausforderungen man stößt. Außerdem werden wir vertreten sein auf der Podiumsdiskussion zu »Public Money, Public Code«. Wir werden mit anderen Akteur*innen darüber diskutieren, ob durch Steuergelder finanzierte Software nicht generell als freie Software veröffentlicht werden sollte.

Zum Einstimmen gibt es von der Free Software Foundation Europe einen kurzen Informationsclip (auf Deutsch):

CC-BY Free Software Foundation Europe fsfe.org / publiccode.eu/de/ & motionensemble.de

Übrigens: Wer es nicht selbst zur Nextcloud-Konferenz an die TU Berlin schafft, kann die Konferenz auch im Livestream oder später auf Youtube verfolgen. Mehr Informationen dazu findet ihr unter https://nextcloud.com/blog.