ePartool 4.12 – PHP 7.3 sowie Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen

Update | https://pixabay.com/de/service/license/
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Heute veröffentlichen wir eine neue Version des ePartool. Diese neue Version 4.12 beinhaltet nahezu ausschließlich Fehlerbehebungen, Aktualisierungen der Programmbibliotheken und der technischen Dokumentation. Sie legt zudem den Grundstein für deutliche Überarbeitungen im kommenden Jahr.

Was wurde verändert?

  • Besonders hinweisen möchten wir darauf, dass das ePartool künftig nicht mehr mit PHP-Versionen vor 7.3 getestet wird. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da PHP 7.3 schon länger bei allen großen Providern verfügbar ist und einige technische Verbesserungen und Geschwindigkeitszuwächse mit sich bringt. Das ePartool kann derzeit (wahrscheinlich) weiterhin auf PHP 7.2 betrieben werden. Allerdings ist zu beachten, dass hier Fehlerbehebungen der PHP-Community nur noch in unregelmäßigen Abständen zu erwarten sind und in einem Jahr komplett eingestellt werden.
  • Der Installationsassistent hatte in der vergangenen Version den notwendigen ersten Medien-Ordner nicht eingerichtet, was man bisher manuell korrigieren musste. Diese Nacharbeit ist nun nicht mehr notwendig.
  • Die Passwort-E-Mail ist auf vielfachen Wunsch künftig länger gültig: 24 Stunden lang kann man sich damit ein neues Passwort vergeben.
  • Wenn die System-E-Mail falsch eingetragen war, reagierte das ePartool bisher mit einem „Error 500“.

Der ePartool-Downloader, der die Installation gerade bei langsamen DSL-Leitungen deutlich beschleunigt, da man direkt auf den Server herunterladen kann, ist ebenfalls aktualisiert worden. Er testet den Server und gibt Tipps, wenn Probleme gefunden werden. Alle neuen Installations- und Update-Dateien finden sich hier.

Wir haben uns dazu entschieden, dass wir sehr alte ePartool-Versionen nicht mehr direkt als Download zur Verfügung stellen. Die älteste Version auf unserem Server ist daher seit heute die 4.5.3 von Mitte 2017. Diese Version war die erste, die von vorherigen Versionen direkt geupdatet werden konnte.

Mitentwickeln

Das ePartool wird öffentlich einsehbar auf Github [github.com/DeutscherBundesjugendring/epartool] entwickelt. Wir haben weiter an einer guten technischen Dokumentation gearbeitet. Neben oben beschriebenen Verbesserungen fanden viele Aktualsierungen von externen Programmbibliotheken statt. Auch wurden die Ruby-Abhängigkeiten für die Jekyll-Dokumentation (Github Pages) ebenfalls aktualisiert. Für die Mitentwicklung ist künftig mindestens NodeJS 10 notwendig.

Wie geht die Weiterentwicklung 2020 weiter?

Nach einem relativ ruhigen Jahr wollen wir das ePartool 2020 wieder deutlich erneuern. Wir haben dazu neben unseren eigenen Ideen zahlreiche Rückmeldungen von Nutzenden gesammelt und freuen uns natürlich weiterhin über Feedback.

Unsere Pläne sehen folgende Schwerpunkte vor:

  • Die Nutzeroberfläche soll entschlackt werden, dass sie nicht mehr so überfachtet ist. Gerade für nur gelegentlich stattfindende Beteiligungsrunden ist das ePartool bisher zu komplex.
  • Über Mittel von „Progressive Web Apps“ soll das ePartool so gestaltet werden, dass es sich für Nutzer*innen wie eine Smartphone-App nutzen lässt.
  • Für einzelne Beteiligungsrunden soll es eine Startseite geben, bzw. die Möglichkeit die jetzige Startseite besser auf genau eine laufende Maßnahme anzupassen.
  • Die Registrierung soll nicht länger nur per E-Mail möglich sein, da Jugendliche heutzutage eher über Messenger erreicht werden können: Hier sind aber noch einige Fragen nach Schnittstellen und Datenschutz zu klären.
  • Beteiligungsrunden sollen auch mit Audio und Bilder-Uploads ermöglicht werden. Videos sollen möglicherweise auch direkt hochgeladen werden können, um nicht wie bisher auf Fremdplattformen angewiesen zu sein.
  • Neue ePartool-Versionen sollen direkt über einen komfortablen Updater einzuspielen sein.

Ankündigung: XMPP-Wochenende im März 2020 in Berlin

Ein Jahr nach dem letzten XMPP-Sprint in Berlin laden wir vom 26.-29. März 2020 wieder zu einem Treffen für Entwickler*innen und Interessierte rund um XMPP ein. Ziel des Treffens ist es, möglichst viele Programmierer*innen und Nutzer*innen zusammenzubringen, um an neuen Funktionen zu arbeiten, bestehende Nutzeroberflächen gemeinsam zu diskutieren und XMPP als offenen Standard voran zu bringen.

Für Entwickler*innen geht’s optional bereits am Donnerstag los, reine XMPP-Nutzer*innen sind ab dem Freitagnachmittag herzlich willkommen. Für Neueinsteigende werden wir je nach Anmeldezahl einen eigenen Einstiegsworkshop anbieten.

Seminarsprachen werden Englisch, Deutsch und alle anderen sein, auf die man sich in kleiner Runde verständigt – also keine Angst!

Die Teilnahme ist kostenlos, Essen und Getränke werden gestellt. Wir bitten allerdings um eine Anmeldung mit kurzer Beschreibung des Vorwissens an digital@dbjr.de. Die Programmierer*innen erhalten auf der Sprint-Seite auf xmpp.org weitere Informationen.

Was ist XMPP?

Bei XMPP/Jabber handelt es sich um einen offenen Standard für Chat und Messaging, bei dem die Nutzer*innen unabhängig von geschlossenen und kommerziellen Systemen (z.B. WhatsApp) sind. Ähnlich wie bei Telefon, Post oder E-Mail spielt es bei XMPP keine Rolle, über welchen Anbieter man teilnimmt. Und man hat die freie Wahl der Werkzeuge, also über welche Apps/Programme man mit Anderen kommunizieren möchte.

YOCHAT.EU jetzt auch mit Web-Client

Seit dem Frühjahr bieten wir den offenen Chatserver für die Jugendarbeit, yochat.eu, an. Der Server baut dabei auf den offenen Standard Jabber/XMPP auf, der ähnlich wie bei E-Mail den eigenen Serverbetrieb erlaubt und dennoch weltweite Erreichbarkeit gewährleistet.

Fürs Chatten benötigt man ein beliebiges XMPP-fähiges Programm oder App für Desktop oder Smartphone. Die Auswahl ist groß und leider sind nicht alles Anwendungen gut umgesetzt.

Wir bieten nun eine neue Möglichkeit an: Ihr könnt euch spontan auch direkt über eine Web-Oberfläche für das Chatkonto registrieren oder in ein bestehendes Chatkonto einloggen. Euch stehen komfortable Möglichkeiten für Einzelchats und Gruppen zur Verfügung. Je nachdem wie ihr eure Clients und euer Profil einstellt, könnt ihr jederzeit zwischen App und Web-Client wechseln, sie parallel betreiben und trotzdem auf alle Chatverläufe zugreifen.

Unser neuer Web-Client basiert auf der Open-Source-Software Converse.js. Aus Sicherheitsgründen haben wir das Einloggen auf Kontos bei yochat.eu beschränkt.

In eigener Sache: DBJR sucht Mitarbeiter*in für Digitales zur Aufstockung des Teams

Der Deutsche Bundesjugendring sucht zum nächstmöglichen Termin eine*n Mitarbeiter*in zur Unterstützung der Digitalisierung im DBJR mit einem Beschäftigungsumfang von 50% der betrieblichen Arbeitszeit. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsfrist ist der 6. Januar 2020.

Detaillierte Informationen gibt’s unter www.dbjr.de/artikel/mitarbeiterin-fuer-digitales-gesucht/

[Update am 22. November: Frist verlängert bis 6. Januar]

Onlinekurs »Alles was Recht ist« zu digitaler Jugendbeteiligung

Die Kolleg*innen in unserem Partnerprojekt bei IJAB haben einen Online-Kurs zu Rechtsfragen rund um digitale Partizipation aufgesetzt. Dieser MOOC (Massive Open Online Course) ist für Teilnehmende kostenfrei und beginnt am 14. Oktober. Später einsteigen ist natürlich ebenfalls möglich.

Um was geht’s?

Der MOOC vermittelt Grundlagenwissen zu rechtlichen Fragen, die relevant werden, wenn Jugendliche digital beteiligt werden. Für die Umsetzung gibt es Hilfestellungen, gute Beispiele und Tipps von Expert*innen aus der Praxis. Interaktive Elemente runden den Kurs ab.

Die Teilnahme am Kurs ist auf vier Wochen angelegt. Ungefähr zwei Stunden Arbeitsaufwand pro Woche solltet ihr einplanen. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Weiterbildungszertifikat.

Wer hat den Kurs entwickelt?

Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt ist Initiator und Mitgestalter des Online-Kurses zum Thema digitale Beteiligung (kurz: jbjMOOC). Gemeinsam mit Kristin Narr, Medienpädagogin, und Verena Ketter, Professorin für Medien in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Esslingen, wurde das Konzept für den jbjMOOCrecht erarbeitet. Der jbjMOOCrecht setzte bereits in der Konzeptions- und Planungsphase auf die Beteiligung und die Mitgestaltung junger Menschen. Studierende der Hochschule Esslingen produzierten partizipativ in einem Seminar innerhalb des Sommersemesters 2019 die Videos und stellen ihre Erfahrungen mit den Anwendungen als Videotutorials zur Verfügung.

Hier geht’s zur Anmeldung auf der Plattform oncampus »

Public Money, Public Code @ Nextcloud

Am kommenden Wochenende sind wir vor Ort bei der Nextcloud-Konferenz. Tim Schrock wird einen Lightning Talk darüber halten, wie Digitalisierung mit Nextcloud in Verbänden funktionieren kann und auf welche Herausforderungen man stößt. Außerdem werden wir vertreten sein auf der Podiumsdiskussion zu »Public Money, Public Code«. Wir werden mit anderen Akteur*innen darüber diskutieren, ob durch Steuergelder finanzierte Software nicht generell als freie Software veröffentlicht werden sollte.

Zum Einstimmen gibt es von der Free Software Foundation Europe einen kurzen Informationsclip (auf Deutsch):

CC-BY Free Software Foundation Europe fsfe.org / publiccode.eu/de/ & motionensemble.de

Übrigens: Wer es nicht selbst zur Nextcloud-Konferenz an die TU Berlin schafft, kann die Konferenz auch im Livestream oder später auf Youtube verfolgen. Mehr Informationen dazu findet ihr unter https://nextcloud.com/blog.

Trefft uns auf der Jugendmeile im BMFSFJ!

Wie in vergangenen Jahren präsentiert sich unser Projekt »jugend.beteiligen.jetzt – für die Praxis digitaler Partizipation« mit einem Stand auf der Jugendmeile. Die »Jugendmeile« ist Teil des Tags der offenen Tür der Bundesregierung und wird direkt vor dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgebaut.

Bei uns könnt ihr verschiedene Mixed-Reality-Beispiele ausprobieren, euch mit VR-Brillen interaktiv am Stand bewegen und in einem spielerischen Format die derzeitigen Möglichkeiten von Virtual und Augmented Reality sowie 360°-Aufnahmen kennenlernen. VR-Brillen zum selbst Zusammenbauen können Besucher*innen als Give-away mit nach Hause nehmen.

Grafik: BMFSFJ

Gemeinsam mit »U18 – Die Wahl für Kinder und Jugendliche« haben wir zudem eine Stempelkarten-Aktion vorbereitet: Teilnehmende können sich nach dem Besuch verschiedener Stände zur Belohnung ein Getränk abholen und sich in unserem Chill-Out-Bereich ein wenig vom Trubel der Jugendmeile erholen.

Besucht uns 17./18. August von 10 – 18 Uhr am jbj-Stand in der Jugendmeile, Glinkastraße, Berlin. Wir freuen uns auf Gespräche, Gedankenaustausch und Diskussionen mit euch!

Das ganze Programm der Jugendmeile findet ihr auf der Website des Ministeriums: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/hallo–familienpolitik-/137564

In eigener Sache: DBJR sucht Mitarbeiter*in für Digitales zur Aufstockung des Teams

Der Deutsche Bundesjugendring sucht zum nächstmöglichen Termin eine*n Mitarbeiter*in zur Unterstützung der Digitalisierung im DBJR mit einem Beschäftigungsumfang von 50% der betrieblichen Arbeitszeit. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsfrist ist der 18. August 2019.

Detaillierte Informationen gibt’s unter www.dbjr.de/artikel/mitarbeiterin-fuer-digitales-gesucht/

Einladung: Workshop-Reihe Digitale Jugendarbeit #2

Mit unserer Workshop-Reihe wollen wir Digitale Jugendarbeit in Theorie und Praxis voranbringen. Der Workshop #2 findet am 11. September 2019 von 10 bis 16 Uhr in Berlin statt.

Foto: Philipp Katzenberger/Unsplash (CC0)

Unsere Ziele für die Workshop-Reihe sind: Praktische und konkrete Herausforderungen der Digitalen Jugendarbeit meistern, kollegialen Austausch fördern und eine DBJR-Strategie zu Digitaler Jugendarbeit entwickeln. Der Theorieteil am Vormittag richtet sich vor allem an Aktive in Jugendverbänden, ist aber offen für Interessierte. Der Praxisteil am Nachmittag ist insbesondere für Menschen aus der Jugendarbeit gedacht, die schon mit Fragen und ihrer Suche nach Lösungen zum Workshop kommen und diese Erfahrungen in die Diskussion einbringen möchten.

Im Praxisteil werden wir uns diesmal besonders Aspekten von Wissensmanagement, Qualifizierung und dem Einsatz von Mixed Reality (Virtual Reality, Augmented Reality usw.) zuwenden.

Die ANMELDUNG ist bis 2. September möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten werden nicht erstattet. Bei Fragen meldet euch einfach bei per E-Mail bei digital@dbjr.de.

Antragsgrün 4.2.3: Zugangsschutz praktisch gedacht

Nutzung eines gemeinsamen Zugangspassworts nun pro Veranstaltung möglich

Das neue Antragsgrün 4.2.3 verbessert den einfachen Zugangsschutz, der in Version 4.2.2 eingeführt wurde: Als Alternative zu individuellen Nutzerkonnten war es bisher nur möglich ein gemeinsames Passwort als Zugangsschutz für die gesamte Instanz festzulegen. Das bedeutete, dass alle Veranstaltungen automatisch mit diesem Passwort vor Zugriffen von außen geschützt waren. Tatsächlich ist es aber so, dass oftmals einzelne Veranstaltungen geschützt, andere aber öffentlich einsehbar sein sollen. Diesem Wunsch vieler einsetzender Organisationen wurde nun Rechnung getragen. Das gemeinsame Passwort ist nun pro einzelner Veranstaltung definierbar.
Davon unberührt sind natürlich Admin-Accounts, die man immer noch zum Verwalten braucht, und die sich unabhängig vom gemeinsamen Passwort einloggen.

Kleinere Fehlerbehebungen und Sicherheitsaktualisierungen

Es wurde ein Fehler behoben, der beim Zusammenspiel von automatischen Benachrichtigungen zu einer Veranstaltungen und nicht mehr existierenden (gelöschten) Accounts auftrat. Außerdem wurden einige Systembibliotheken aktualisiert.

Wie bekommt man die neue Version?

Wir empfehlen euch die neue Version über den Online-Updater im Backend von Antragsgrün einzuspielen. Der Aktualisierungsvorgang erfordert nur wenige Mausklicks und ist in weniger als einer Minute abgeschlossen.
Wenn ihr Antragsgrün erstmalig installieren möchtet, erhaltet ihr die Installationsdateien direkt im öffentlichen Github-Repository: https://github.com/CatoTH/antragsgruen/releases. Die Installations-Datei (z.B. als ZIP) muss entpackt und in ein Verzeichnis bei eurem Webhoster transferiert werden. Beim ersten Aufruf des Verzeichnisses über euren Browser startet der Einrichtungsassistent, der die Datenbank und die erste Veranstaltung anlegt.